Navigation überspringen


Donnerstag, 4. März 2021

Standortnavigation

Service-Navigation

Druckversion . Inhalt . Start . 

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterVeranstaltungskalender lokal

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterVeranstaltungskalender regional

Aktuelle Nachrichten

04.03.2021 - Gesundheit, Recht, Landesregierung

Komplizierte Regeln für Lockerungsschritte beschlossen

Am gestrigen Abend fanden die angekündigten Beratungen der Bundeskanzlerin mit der Ministerpräsidenten-Konferenz zum Fortgang der Schutzmaßnahmen zur Corona-Pandemie statt. Nach den Beschlüssen wird der grundsätzliche Shutdown erneut um drei Wochen bis zum 28. März verlängert.

Kontaktbeschränkungen

Eine Lockerung der Corona-Schutzverordnungen wurde in Bezug auf die Kontakt-Beschränkungen beschlossen, auch wenn die Änderungen marginal sind. Durften sich die Mitglieder eines Haushaltes bislang mit einer weiteren haushaltsfremden Person treffen, so wird diese Anzahl auf zwei Personen erhöht. Die genaue Definition lautet, daß sich maximal fünf Personen aus zwei Haushalten zusammenfinden dürfen. Kinder bis 14 Jahre werden dabei wie zuvor nicht mitgezählt. Demnach darf sich ein vierköpfiger Haushalt mit älteren Kindern also weiterhin nur mit einer weiteren Person treffen.

Ein nächster Lockerungsschritt betrifft "Regionen" mit einer 7-Tages-Inzidenz von unter 35 Neuinfektionen pro Woche. Dann dürfen sich sogar bis zu zehn Personen aus drei Haushalten treffen, wobei wiederum Kinder bis 14 Jahre in der Zählung ausgenommen werden. - Steigt die Inzidenz aber an drei aufeinanderfolgenden Tagen wieder über 100, gilt ab dem zweiten darauf folgenden Werktag wieder die ursprüngliche Regelung (ein Haushalt plus eine weitere Person).

Öffnungsschritte

Als zweite Stufe der Lockerungen dürfen - nach Schulen, Kindergärten und den Friseuren - ab nächster Woche die Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte wieder öffnen. Letztere durften dies in NRW aufgrund ihrer verderblichen Ware bereits zuvor, in anderen Ländern teils nicht. Damit werden bestehende, aber unterschiedliche Öffnungs-Szenarien zwischen den Bundesländern angeglichen - mit Ausnahme der nur in Bayern bereits geöffneten Baumärkte.

Voraussetzungen sind jeweils ein Hygienekonzept sowie eine Begrenzung der Kundenzahl auf eine Person pro 10 Quadratmeter Ladenfläche mit entsprechender Zugangskontrolle (ab dem 801. Quadratmeter Fläche eine Person pro 20 Quadratmeter). Warum das Infektionsrisiko in den nun bevorteilten Branchen geringer eingestuft wird als zum Beispiel in Boutiquen, Haushaltswaren-Geschäften, Parfümerien, Sportgeschäften oder Geschenkartikel-Läden, ist fraglich.

Mit Hygienekonzepten dürfen auch Fahrschulen sowie Anbieter körpernaher Dienstleistungen ihre Arbeit wieder aufnehmen. Bei der Inanspruchnahme von Leistungen, die das durchgängige Tragen einer medizinischen Maske nicht erlauben (Kosmetik oder Rasur), ist ein tagesaktueller negativer "COVID-19"- Schnell- oder Selbsttest erforderlich, zudem ein Testkonzept für das Personal.

Ein dritter Öffnungsschritt ist abhängig vom Infektionsgeschehen im jeweiligen "Land oder einer Region". Bei einer stabilen 7-Tages-Inzidenz von unter 50 (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern/innen) kann ein Bundesland weitere Öffnungen landesweit oder regional zulassen. Dazu gehören die restlichen Branchen des Einzelhandels (mit Zugangs-Restriktionen wie oben beschrieben), Museen, Galerien, Zoos, Botanische Gärten und Gedenkstätten. Möglich ist dann auch kontaktfreier Sport in Gruppen bis maximal zehn Personen im Außenbereich inclusive Außensport-Anlagen.

Liegt der Inzidenzwert aber noch zwischen 50 und 100, darf der Handel nur für die Vereinbarung fester Termine ("click and meet") mit einem Kunden pro angefangenen 40 Quadratmetern Verkaufsfläche und einer Dokumentation für die Kontakt-Nachverfolgung öffnen. Eine Terminbuchung mit Dokumentation ist dann auch für Museen, Galerien, Zoos und Botanische Gärten notwendig. Der Individualsport im Freien ist mit nur fünf Personen aus maximal zwei Haushalten oder in Gruppen mit bis zu 20 Kindern bis zum Alter von 14 Jahren möglich.

Nun wird es heikel : "Mit den benachbarten Gebieten mit höheren Inzidenzen sind gemeinsame Absprachen zu treffen, um eine länderübergreifende Inanspruchnahme der geöffneten Angebote möglichst zu vermeiden", heißt es im Beschluß. Wie dies ohne "Grenzkontrollen" zwischen den Regionen in der Praxis umgesetzt werden soll, wird nicht ansatzweise ausgeführt.

Ein vierter Öffnungsschritt ist erst möglich, wenn sich die 7-Tages-Inzidenz nach dem dritten Schritt in dem Bundesland oder der Region zwei Wochen lang nicht verschlechtert hat, also frühestens am 22. März. Dann darf bei einem Inzidenzwert unter 50 die Außengastronomie öffnen, dazu Kinos, Theater, Konzert- und Opernhäuser. Im Außenbereich ist nun Kontaktsport möglich, im Innenbereich nur kontaktfreier Sport.

Im Falle eines Inzidenzwertes zwischen 50 und 100 ist der Betrieb von Außengastronomie nur mit vorheriger Terminbuchung und Kontaktverfolgungs-Dokumentation zulässig. Für Personen aus verschiedenen Hausständen an einem Tisch muß sogar ein tagesaktueller negativer "COVID-19"-Schnell- oder Selbsttest aller Gäste vorgewiesen werden. Diese tagesaktuelle Testung ist dann auch beim Besuch von Kinos, Theatern, Konzert- und Opernhäusern sowie beim Kontaktsport im Außenbereich und dem kontaktfreien Sport in Innenräumen notwendig.

Der fünfte Öffnungsschritt ist wiederum davon abhängig, ob sich die 7-Tages-Inzidenz nach dem vierten Schritt 14 Tage lang nicht verschlechtert hat. Diese Phase tritt also frühestens am 5. April ein. Für Regionen mit einem Inzidenzwert unter 50 sind dann Freizeit-Veranstaltungen mit bis zu 50 Teilnehmern/innen im Außenbereich zulässig, außerdem der Kontaktsport in Innenräumen.

Auch hier gibt es wieder abweichende Regelungen bei einem Inzidenzwert zwischen 50 und 100. Dann ist die Öffnung des Einzelhandels (über Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte hinaus) ohne vorherige Terminvereinbarungen erlaubt. In diesem Fall darf auch hier Kontaktsport im Außenbereich und kontaktfreier Sport in Innenräumen ohne Testerfordernis betrieben werden.

'Notbremse'

Für alle genannten Stufen der Öffnungsschritte drei bis fünf gilt eine sogenannte Notbremse. Dies bedeutet, daß ein Rückfall auf die Beschränkungen von vor dem 8. März erfolgt, wenn die 7-Tages-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 ansteigt. Die strengeren Regelungen gelten dann ab dem zweiten darauffolgenden Werktag.

weitere Öffnungsschritte

Für alle bislang nicht genannten Bereiche und Branchen - darunter Gastronomie in Innenräumen, Kultur-Veranstaltungen, Reisen und Beherbergungen - gibt es noch keine Öffnungs-Perspektive. Diese Bereiche sollen bei einer neuerlichen Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten/innen der Länder am 22. März besprochen werden und sind von der zwischenzeitlichen Entwicklung der Infektionslage abhängig.

Von nicht zwingend notwendigen Reisen im In- und Ausland wird weiterhin dringend abgeraten. Bei Einreisen aus Risikogebieten im Ausland ist eine digitale Einreise-Anmeldung zwingend erforderlich. Zusätzlich besteht die Plicht zu einer zehntägigen Quarantäne, die frühestens durch einen aktuellen Test am fünften Tag nach der Einreise beendet werden darf. Bei der Einreise aus ausgewiesenen "Virusvarianten-Gebieten" ist dagegen eine strikte Quarantäne von 14 Tagen einzuhalten. 

Schnelltests und Ausweitung der Impfungen

Aus medizinischer Sicht sind zwei Neuerungen in Sicht. Die schon für Anfang März angekündigten frei erhältlichen Schnelltests werden im Laufe des Monats kommen. Jede/r Bürger/in soll sich einmal wöchentlich kostenfrei testen lassen können, im positiven Fall wird ein zusätzlicher PCR-Test erforderlich. Selbsttests sollen schon in wenigen Tagen in Apotheken, Drogerien und Supermärkten erhältlich sein, bislang wurden Antigen-Schnelltests nur an medizinisches Fachpersonal abgegeben. Auch in Kindergärten und Schulen sowie teils in Unternehmen soll regelmäßig getestet werden.

Falls - wie erwartet - genug Impfstoff-Lieferungen eintreffen, sollen neben den Impfzentren ab Ende März auch Hausarzt-Praxen die Corona-Schutzimpfungen verabreichen dürfen. Damit würde die Kapazität deutlich gesteigert, der Impfprozeß beschleunigt.

Randbemerkung

Ob sinkende oder stagnierende Inzidenzwerte in nächster Zeit überhaupt erreicht werden können, ist unklar. Wenn die Testkapazität durch Corona-Schnell- oder Selbsttests im Laufe der nächsten Monate erheblich erhöht wird, ist auch mit einem Anstieg der erkannten Infektionszahlen zu rechnen. Der Inzidenzwert würde also allein durch die Verringerung der Dunkelziffer symptomloser Infektionen steigen. Dies hilft bei der Bekämpfung der Pandemie, kann Öffnungsschritten aber zuwiderlaufen, ohne daß sich das tatsächliche Infektionsrisiko erhöht hätte. (cs)


03.03.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung

7-Tages-Inzidenz im Rhein-Sieg-Kreis auf 36,8 gesunken

Während die bundesweiten "SARS-CoV-2"-Infektionszahlen weiterhin einen leichten Anstieg aufweisen, ist der Trend im Kreisgebiet gegenläufig. Im Falle der bislang für Lockerungen als maßgeblich bewerteten 7-Tages-Inzidenz (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche) wurde der Schwellenwert von 50 in den beiden vergangenen Wochen schon mehrfach unterschritten. Heute meldet das 'Robert-Koch-Institut' für den Kreis einen nochmals deutlich gesunkenen Wert von 36,8. Damit liegt die Inzidenz aktuell nur noch geringfügig über dem neuen Zwischenziel von 35.

Insgesamt wurden seit März vergangenen Jahres 15.746 Infektionen im Kreisgebiet registriert, soweit diese nach Test bestätigt wurden. Die Zahl der Akutfälle ist nach einem zwischenzeitlichen Anstieg wieder unter die 400er-Marke gefallen, Stand gestern waren es 398 der gut 600.000 Kreisbewohner/innen. Die Menge der "in häuslicher Absonderung" befindlichen Kontaktpersonen bewegt sich weiterhin um 1.400. Seit dem vergangenen Freitag (26.02.) sind allerdings vier weitere Todesfälle in Verbindung mit einer "COVID-19"-Erkrankung hinzugekommen, sie summieren sich nun auf 392.

In Neunkirchen-Seelscheid ist die Anzahl der Akutfälle seit zwei Wochen weitgehend konstant, gestern waren es 14 registrierte Fälle. Die Gesamtzahl der Infektionen hat sich inzwischen auf 458 erhöht, 430 Personen davon gelten als genesen. Seit der vergangenen Woche ist ein weiterer, der 14. Todesfall hinzugekommen. Gestern nachmittag informierte das Gesundheitsamt des Kreises auch wieder über das aktuelle "Ausbruchs-Geschehen" in bestimmten Einrichtungen. Alten- oder Pflegeheime sind lokal weiterhin ohne Akutfälle, aber eine Schule im Gemeindegebiet ist derzeit betroffen, die konkrete Fallzahl wird nicht genannt.

Zurück zur Lage im Bundesgebiet :  Hier ist die 7-Tages-Inzidenz nach einem Anstieg über das Wochenende auf 65,8 wieder minimal abgesunken, sie wird heute morgen vom 'Robert-Koch-Institut' mit 64,0 angegeben. 2,46 Millionen Bundesbürger/innen haben sich seit dem März vergangenen Jahres - soweit nach Test bestätigt - mit dem "SARS-CoV-2"-Virus infiziert, 70.881 von diesen erlagen der Erkrankung oder sind mit der Infektion an anderen Umständen verstorben. Mit 114.800 Fällen hat die Zahl der akut Infizierten den niedrigsten Stand seit Ende Oktober erreicht. (cs)


03.03.2021 - Kreisverwaltung, Tiere, Natur, Recht

Tag des Artenschutzes : Kreis informiert über Rechtslage

Eine Information des Amtes für Umwelt- und Naturschutz der Kreisverwaltung :  Der 3. März ist traditionell der Tag des Artenschutzes. An diesem Tag wird des 1973 beschlossenen Washingtoner Artenschutz-Übereinkommens 'CITES' gedacht, welches den Handel mit geschützten Tier- und Pflanzenarten regelt. Wer Tiere oder Pflanzen der geschützten Arten erwerben oder halten will, muss zahlreiche gesetzliche Bestimmungen einhalten. Darauf macht jetzt die Untere Naturschutzbehörde des Rhein-Sieg-Kreises aufmerksam.

'CITES' (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) umfasst rund 8.000 Tier- und 40.000 Pflanzenarten. Zu den geschützten Arten gehören beispielsweise viele Affen, beinahe alle Papageienvögel, Greifvögel und Eulen, alle Meeres- und Landschildkröten, alle Riesenschlangen, Pfeilgiftfrösche, Steinkorallen sowie die überwiegende Anzahl der Kakteen und Orchideen. Der Artenschutz gilt auch für Teile dieser Arten und aus ihnen hergestellte Produkte.

'CITES' wird durch europäische Naturschutzrichtlinien sowie nationale Regelungen ergänzt. Deshalb stehen auch alle europäischen Vögel sowie einige einheimische Amphibien und Reptilien unter Artenschutz. Zu den geschützten einheimischen Arten gehören zum Beispiel der Kammmolch, die Gelbbauchunke und die Zauneidechse.

"Voraussetzung für den Besitz einer geschützten Art ist der Nachweis der rechtmäßigen Herkunft. Das heißt, die Halterin oder der Halter muss für jedes einzelne Exemplar eine legale Einfuhr in die Europäische Union (EU) oder eine legale Nachzucht innerhalb der EU nachweisen können", betont Rainer Kötterheinrich, Leiter des Amtes für Umwelt- und Naturschutz des Rhein-Sieg-Kreises.

Des Weiteren gelten grundsätzlich folgende rechtliche Bestimmungen : eine Meldepflicht für private Halter, eine Buchführungs-Pflicht für gewerbliche Händler, eine Kennzeichnungs-Pflicht für Tiere geschützter Arten, eine Genehmigungs-Erfordernis für die Vermarktung, eine Genehmigungs-Erfordernis für die Ein- und Ausfuhr sowie gegebenenfalls für die Haltung im Tiergehege beziehungsweise im Zoo. Darüber hinaus muss jeder Halter oder jede Halterin die für die jeweilige Tierart geltenden gesetzlichen Anforderungen bei der zuständigen Behörde abklären.

Für Fragen des Artenschutzes steht die Untere Naturschutzbehörde des Rhein-Sieg-Kreises, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg, Telefon 02241 / 133018, zur Verfügung. Darüber hinaus werden alle Fragen zur Ein- und Ausfuhr besonders geschützter Arten in die oder aus der Europäischen Union vom Bundesamt für Naturschutz beantwortet.


02.03.2021 - Verkehr, Baumaßnahmen, Gemeindeverwaltung

'Bürgerradweg' zwischen Nackhausen und Schwellenbach

550 Meter beträgt die Distanz des geplanten Radwegs entlang der Overather Straße (L 318) zwischen Nackhausen und Schwellenbach - (Archivfoto : rhein-sieg.info)

Eine Information des 'Landesbetrieb Straßen NRW' :  Schnell und unbürokratisch zum Ziel- das ist der Leitgedanke hinter den so genannten Bürgerradwegen. Das Landesverkehrsministerium hat dieses Modellprojekt 2005 ins Leben gerufen und seitdem circa 27 Millionen Euro investiert. Um Radwege auch dann verwirklichen zu können, wenn es auf dem herkömmlichen Weg kurzfristig nicht möglich erscheint, setzt Nordrhein-Westfalen auf den Einsatz lokaler Bauunternehmen in Kooperation mit den beteiligten Kreisen, Kommunen, 'Straßen NRW' und beteiligt sich an den Kosten.

Von besonderer Bedeutung für das Projekt sind, der Name lässt es erahnen, engagierte Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Sie können selbst die Initiative ergreifen. Indem sie zum Beispiel einen Lückenschluss im Radwegenetz bei ihrer Kommune anregen und gegebenenfalls bereits die erforderlichen Grundstücke dafür zur Verfügung stellen. Mit anpacken lautet die Devise später ebenso, wenn ein Radweg schließlich realisiert wird. Zum Beispiel dann, wenn Boden abgetragen oder eine Schottertragschicht eingebaut werden muss.

Die Bürgerradwege können gegebenenfalls mit einem leicht reduzierten Standard gebaut werden. Sie entsprechen jedoch dem Stand der Technik und den aktuellen Sicherheitsanforderungen. Über 330 Kilometer dieser Bürgerradwege sind in den vergangenen Jahren bereits entstanden, vor allem in ländlichen Regionen. Die Koordination und Beratung für die Umsetzung des Programms übernehmen die Regionalniederlassungen von 'Straßen NRW'.


01.03.2021 - Polizeimeldungen, Technik

Telefonstörung bei der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis

Eine Information der Kreispolizeibehörde :  Seit dem vergangenen Wochenende gibt es eine Telefonstörung bei der Amtsleitung der Kreispolizeibehörde. Polizeiwachen und andere Dienststellen sind zum Teil nicht telefonisch erreichbar. Der Notruf 110 ist von dieser Störung nicht betroffen. Bürgerinnen und Bürger können wichtige Anliegen per email unter  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailpoststelle.rhein-sieg-kreis(at)polizei.nrw.de  an die Behörde richten. Die Möglichkeit eine Anzeige zu erstatten besteht auch online unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterhttps://service.polizei.nrw.de/anzeige . Wir bitten um Verständnis und melden es, wenn die Störung vorüber ist.

Nachtrag vom Mittag :  Die Störung konnte zwischenzeitlich behoben werden.


28.02.2021 - Feuerwehr, Gesundheit

Übungen und Einsätze der Feuerwehr in der Pandemie-Zeit

(Foto : Freiwillige Feuerwehr)

Eine Information der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen-Seelscheid :  Wie übt die Freiwillige Feuerwehr während Corona ?  Ist die Einsatzbereitschaft gesichert ?  Welche Schutzmaßnahmen trifft die Feuerwehr ?  Solche Fragen erreichen uns immer häufiger in der letzten Zeit. Daher wollen wir in diesem Beitrag einen Einblick in unseren Alltag geben.

Vor fast genau einem Jahr, am 26.02.2020, fand die letzte Präsenzübung mit dem gesamten Löschzug statt. Durch die rasante Ausbreitung des Corona-Virus musste der Übungsdienst zunächst vollständig eingestellt werden. In der Zwischenzeit entwickelten wir verschiedene Konzepte, um den Übungsbetrieb weiterhin zu ermöglichen, aber auch die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr dauerhaft zu erhalten.

Es galt auszuschließen, dass sich zu viele Mitglieder der Feuerwehr gleichzeitig treffen und im Infektionsfall gemeinsam ausfallen. Durch einen Übungsdienst in Kleingruppen, strenge Abstands- und Hygieneregeln sowie eine wechselnde Einsatzbereitschaft konnten wir so weiterhin eine Ausbildung auf hohem Niveau sicherstellen und gleichzeitig gewährleisten, dass die Feuerwehr zu jedem Zeitpunkt einsatzfähig bleibt.

Seit 29.10.2020 sind auch die Übungen in Kleingruppen untersagt, sodass Ausbildung und persönlicher Austausch nur online über "Zoom" stattfinden kann. Hier erfreuen wir uns an einer regen Teilnahme der Kameradinnen und Kameraden, sodass stets alle Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr gut ausgebildet und informiert sind.

Kleineinsätze werden weiterhin durch wechselnde Einsatzbereitschaften abgearbeitet, sodass sich die persönlichen Kontakte auf ein Minimum reduzieren lassen. Lediglich bei größeren Einsatzlagen, bei denen zwingend eine hohe Personalstärke erforderlich ist, rückt der gesamte Löschzug aus.

Grundsätzlich halten wir aber auch im Einsatzfall strenge Hygienemaßnahmen ein. So ist schon bei Betreten des Gerätehauses eine "FFP2"-Maske zu tragen. Diese ist grundsätzlich überall dort zu tragen, wo die Mindestabstände nicht eingehalten werden können. Weiterhin werden die Fahrzeuge nicht voll besetzt, um direkte Kontakte zu reduzieren.

All diese Maßnahmen bringen natürlich erhebliche Einschränkungen im gewohnten Feuerwehrdienst mit sich, sind jedoch zwingend erforderlich, um Einsatzbereitschaft und Leistungsfähigkeit dauerhaft zu erhalten. Wir hoffen, dass in den nächsten Monaten wieder eine Rückkehr zur Normalität möglich sein wird, werden die genannten Schutzmaßnahmen aber so lange wie nötig aufrechterhalten.
für die Freiwillige Feuerwehr, Andre Rauer


28.02.2021 - Polizeimeldungen, Verkehr

Die Polizei gibt Tipps für den Start in die Motorradsaison

Eine Information der Kreispolizeibehörde Oberberg :  Die Sonne strahlt, es wird wärmer, die ersten Blumen kommen aus der Erde und die Motorräder aus der Garage. Das nahezu perfekte Wetter und die Straßen im Bergischen laden zum Biken ein. Doch Spaß und Risiko liegen besonders beim Motorradfahren nah beieinander.

Die Gründe für Unfälle mit Motorrad-Beteiligung sind unterschiedlich. Teils werden Kradfahrer/innen von anderen Verkehrsteilnehmern/innen erst spät gesehen oder falsch eingeschätzt, aber auch riskante Fahrmanöver, Fahrfehler oder zu schnelles Fahren seitens der Biker/innen führen zu Stürzen und Kollisionen.

Damit Sie also auch noch eine nächste Motorradtour genießen können, hat die Polizei Oberbergischer Kreis hier ein paar Tipps :

  • Prüfen Sie Ihr Motorrad und die Motorradkleidung nach der Winterpause auf Verkehrssicherheit.
  • Beginnen Sie mit kurzen Eingewöhnungstouren. Sportler fangen nach einer Pause auch erst mit dem Training an, bevor Sie in die Saison starten.
  • Gönnen Sie sich ein Fahr- und Sicherheitstraining, wenn Sie länger nicht gefahren sind. Sie werden sehen, man lernt nie aus.
  • Vorausschauende und rücksichtsvolle Fahrer/innen mögen Sie bestimmt auch lieber, also machen Sie mit und seien Sie ein Vorbild. Das gilt sowohl für Motorrad- als auch Autofahrer/innen - schließlich müssen sich beide wieder aneinander gewöhnen.
  • Halten Sie sich an Verkehrsregeln - Geschwindigkeits-Begrenzungen, Überholverbote und durchgezogene Linien haben ihren Grund.
  • Tragen Sie immer Sicherheitskleidung und machen sie sich sichtbar - eine reflektierende Weste ist ratsam.
  • So schön die Kurven und abwechslungsreichen Strecken des Bergischen Landes sind - sie haben auch ihre Tücken. Einmündungen oder langsam fahrende Fahrzeuge werden erst spät, oft zu spät, erkannt.
  • Vergessen Sie nicht - als Motorradfahrer/in haben Sie keine Knautschzone und keinen Airbag. Im Falle eines Unfalls stehen Sie schlechter da.

Also :  Fahren Sie vorsichtig und kommen Sie gut an. Ihre Familie und Freunde werden es Ihnen danken.


26.02.2021 - Wirtschaft, Umwelt

Biotonnen werden ab März wieder wöchentlich geleert

Eine Information der 'RSAG' :  Passend mit den ersten warmen Sonnenstrahlen in den letzten Tagen und dem Verlassen der kalten Wintermonate Januar und Februar steht jetzt wieder ein Wechsel bei der Biotonne an :  Von März bis zum Ende des Jahres wird die Biotonne im Kreis wieder wöchentlich geleert. Ausgenommen von dieser Regelabfuhr sind nur diejenigen Haushalte, die sich weiter für eine 14-tägliche Entleerung entschieden haben. Sämtliche sind bereits im Abfallkalender ausgewiesen.

Vor zwei Jahren wurde die wöchentliche Leerung als Regelabfuhr im gesamten Kreisgebiet eingeführt, um den Kunden ein besseres Entsorgungsangebot bei mehr anfallenden Bio- und Grünabfällen bieten zu können. Diesem Wunsch der Bürger hatte die RSAG damals entsprochen. Durch die kürzeren Entleerungszeiten und damit mehr Tonnenvolumen können zum Beispiel Grünmengen aus dem Garten besser und häufiger entsorgt werden. Dadurch dürfte auch so manche zeitaufwendige Fahrt zu den RSAG-Entsorgungsanlagen entfallen. Auch wird man mit den häufigeren Leerungen den sich ausdehnenden Vegetationsphasen gerecht.

Außerdem gibt es noch die dreizehnmalige Grünschnittabfuhr im Jahr. Gebündelte Grünabfälle werden aber nur nach Voranmeldung abgeholt, entweder telefonisch unter 02241 / 3065555 oder online unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.rsag.de/service .


26.02.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung

Rückgang der Infektionszahlen ist ins Stocken geraten

Fast zwei Monate lang sanken die (nach Test bestätigten) "SARS-CoV-2"-Infektionszahlen im Bundesgebiet kontinuierlich. Seit zwei Wochen stagnieren die Zahlen nun, die 7-Tages-Inzidenz (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche) schwankt seither um den Wert von 60 (Tiefststand am 19.02. mit 56,8). Am Donnerstag lag er bei 61,7 und spiegelt damit den leichten Anstieg der registrierten Infektionen wider. Gut 2,4 Millionen wurden bislang in Deutschland erfasst, dies entspricht rund drei Prozent der Bevölkerung. Ein leichter Anstieg ist ebenso an der Anzahl der Akut-Infizierten erkennbar. Seit dem Höchststand an Weihnachten (377.300) war diese bis zum Mittwoch auf 116.400 zurückgegangen, um aktuell um einige tausend anzusteigen.

Auch im Rhein-Sieg-Kreis ist der erhoffte stetige Rückgang der Zahlen aus dem Tritt gekommen. Hier bewegte sich die 7-Tages-Inzidenz in den letzten zwei Wochen bei Werten um die 50, aktuell liegt sie bei 55,8 (Höchststand am 17.12. mit 194,3, seitheriger Tiefststand am 18.02. mit 44,6). Die Akutfälle waren bis Dienstag dieser Woche auf 327 zurückgegangen, aktuell hat sich die Zahl wieder auf 466 erhöht. Zum Vergleich : Die höchste Zahl wurde am 23.12. mit 1.309 erreicht.

An einem weiteren Wert läßt sich eine mögliche Umkehrung des Trends ablesen. Denn auch die Zahl der "in häuslicher Absonderung" befindlichen Kreisbewohner ist wieder angewachsen (Höchststand am 16.12. mit 6.063, seitheriger Tiefststand am 23.02. mit 1.263, aktueller Stand 1.414). Insgesamt wurden bisher 15.587 Infektionen im Kreisgebiet erfasst, die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit einer "COVID-19"-Erkrankung ist in den letzten zehn Tagen um weitere 34 auf 388 angestiegen. Eine ähnliche Entwicklung wie im Rhein-Sieg-Kreis ist auch in den Nachbarkreisen zu beobachten, wobei die 7-Tages-Inzidenz dort etwas höher liegt (Rhein-Berg 64,6, Oberberg 73,9).

In Neunkirchen-Seelscheid liegt die Zahl der akut Infizierten (soweit nach Test bestätigt) aktuell bei 17, nachdem die Zahl in der Vorwoche (16.02.) bereits auf acht zurückgegangen war. Seit März 2020 wurden mittlerweile 451 Fälle registriert (2,3 Prozent der Bürgerschaft), 17 mehr als vor zehn Tagen. Die Todesfälle "an oder mit dem Virus" heben sich im gleichen Zeitraum - allein seit Beginn der Vorwoche - dramatisch um vier erhöht, es sind nun 13. Ob ein Zusammenhang damit besteht, daß es nun keine "Ausbruchs-Geschehen" in örtlichen Pflege- und Betreuungs-Einrichtungen mehr gibt, ist nicht bekannt. (cs)

Hinweis :  In verschiedenen Medien werden heute morgen dramatisch gestiegene Zahlen gemeldet. Hierbei handelt es sich um die Wiedergabe offenbar fehlerhafter Angaben des 'Robert-Koch-Institut'. Dieses listet für die meisten kreisfreien Städte und Landkreise Deutschlands derzeit verdoppelte Inzidenzen, Gesamt-Fallzahlen und Todesfälle auf. Im Falle des Rhein-Sieg-Kreises wird ein Anstieg des Inzidenz-Wertes von 55,8 auf 103,2, der Fallzahlen von 15.587 auf 31.086 und der Todesfälle von 388 auf 778 innerhalb eines Tages gemeldet. Hier wurden möglicherweise aktuelle Zahlen zu denen des Vortags addiert anstatt diese auszutauschen.


24.02.2021 - Gesundheit

Einlösefrist für Schutzmasken-Berechtigungsschein läuft ab

In den vergangenen Monaten erhielten Personen mit einem Alter von über 60 Jahren sowie bestimmten medizinischen Befunden von ihren Krankenkassen zwei Berechtigungsscheine zugesandt. Diese ermöglichen den Bezug von zwei Mal jeweils sechs Schutzmasken der Klassen "FFP2" oder "KN95" in Apotheken zu einem reduzierten Eigenanteil von nur 2 Euro pro Gutschein.

In diesem Zusammenhang sei erinnert, daß die Frist zur Einlösung des "Berechtigungsschein 1" Ende dieser Woche abläuft. Wer den Schein noch nicht verwendet hat, kann dies also nur noch bis zum Samstag (27.02.) nachholen. Der "Berechtigungsschein 2", der ebenfalls schon eingelöst werden kann, ist dagegen noch bis zum 15. April gültig. (cs)


23.02.2021 - Tiere, Wetter

Kraniche kehren aus den Winterquartieren im Süden zurück

Auch in diesem Jahr ist der Vogelzug auf dem Weg von der iberischen Halbinsel und Südfrankreich nach Skandinavien oder ins Baltikum wieder sehr früh zu beobachten. Die frostigen Temperaturen bis Mitte Februar waren noch nicht ganz abgeklungen, da überflogen die Kraniche die Region bereits auf dem Weg zu ihren Brutgebieten nach Nordosten. Die Rückkehrer, oft in Formationen mit hunderten Tieren, gelten als Vorboten des Frühlings. Wenn sie mit ihrer Zeiteinteilung nicht falsch liegen, ist kein größerer Wintereinbruch mehr zu erwarten. (cs)


21.02.2021 - Kirchliches, Soziales

Ehemalige Messdiener spendeten beachtlichen Betrag

Spendenübergabe an das 'Elisabeth-Hospiz' - (Foto : M. Nies)

Eine Information des Pfarrverbands Neunkirchen-Seelscheid :  Durch verschiedenste Aktionen, der ein oder andere mag sich noch an einen Brunch nach dem Gottesdienst oder einen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen erinnern, haben 19 mittlerweile ehemalige Messdiener aus 'Sankt Georg' Seelscheid über mehrere Jahre Spenden für einen guten Zweck gesammelt.

Nachdem das Geld nun sehr lange auf seine eigentliche Bestimmung, nämlich für einen guten Zweck verwendet zu werden, gewartet hat, haben sich Martin Weber, André Rauer, Dominik Lindner, Fabian Stricker, Hannah Nies, Jana Forsbach, Lena Müller, Lukas Seidlitz, Marvin Kurtenbach, Simon Thoma, Vera Schreckenberg, Daniel Schreckenberg, Niklas Rohoff, Kiki Meier, Svea Nies, Finja Nies, Stefan Rohoff, Constanze Meier und Cornelius Bruns dazu entschlossen, die Summe in Höhe von 2.300 Euro aufzuteilen und zu spenden.

1.000 Euro sollen an das 'Elisabeth-Hospiz' in Lohmar-Deesem gehen, da ein solches Hospiz eine wundervolle Einrichtung ist und dort Menschen während ihres letzten Lebensabschnitts begleitet und betreut werden. Ihr Leid wird gelindert und ihnen wird ein würdevoller Abschied ermöglicht.

Weitere 1.000 Euro sollen an die Ferienfreizeit des Pfarrverbands Neunkirchen-Seelscheid gehen. Die Kosten zur Durchführung eines solchen Angebots steigen immer weiter und durch die Corona-Pandemie hatte sich das Betreuerteam dazu entschlossen den Teilnehmerbeitrag 2021 nicht zu erhöhen. Mit unserer zusätzlichen Unterstützung entspannt sich die finanzielle Situation daher etwas und ermöglicht vielleicht ein oder zwei weitere Programmpunkte. Wir drücken dem Betreuerteam die Daumen, dass es dieses Jahr mit der Freizeit klappt.

Das restliche Geld soll den momentanen und kommenden Messdienern aus 'Sankt Georg' Seelscheid zur Verfügung gestellt werden. Vielleicht bildet es den Grundstein für weitere, neue Aktionen und vermehrt sich, um in ein paar Jahren für weitere gute Zwecke gespendet zu werden.
für die Gruppe der ehemaligen Messdiener - Cornelius Bruns


21.02.2021 - Vereine, Sport, Gesundheit

Wie kann es weitergehen mit dem Vereinssport ?

Eine Information des 'TSV Seelscheid' :  Fast ein Jahr seit dem ersten Lockdown und vier Monate nach dem erneuten totalen Stillstand des Vereinssports geht es darum konkrete Bedingungen für den sicheren Wiedereinstieg zu schaffen. Der TSV Seelscheid unterstützt die Forderungen des Landessportbund NRW an die Politik. Die zentralen Forderungen sind :

  1. Inzidenzwert-orientiertes Stufenmodell landesweit umsetzen !
  2. Vereinssport für Kinder und Jugendliche am Kita-/ Schulbetrieb ausrichten !
  3. Verständliche Regeln in der Corona-Schutzverordnung schaffen !

Zur Umsetzung hat der Landessportbund einen konkreten Vorschlag für ein Stufenmodell erarbeitet. Kernforderungen sind :

  • eine radikale Vereinfachung der Corona-Schutzverordnung für den Bereich des Sports zur besseren Nachvollziehbarkeit und
  • eine Angleichung der Vereinsöffnung für Kinder und Jugendliche an die Öffnung von Kitas und Schulen

Abschließende Forderung ist ein abgestimmtes Vorgehen zwischen Landesregierung, Landessportbund und kommunalen Spitzenverbänden. - Der organisierte Sport bleibt konform mit den grundsätzlichen Entscheidungen von Bundes- und Landespolitik und stellt daher keine Forderungen bezüglich des Zeitpunkts genereller Lockerungen des Lockdowns. Weitere Details finden die auf  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.tsv-seelscheid.de  unter Neuigkeiten.


19.02.2021 - Verkehr, Feuerwehr

Morgendliches Glatteis führte zu Unfällen in der Region

Nach den im Laufe der Woche angestiegenen Temperaturen hatten viele Verkehrsteilnehmer/innen am heutigen Morgen nicht mehr mit Straßenglätte gerechnet. Betroffen waren zahlreiche Strecken sowohl in Höhen- als auch in Tallagen. In den meisten Fällen blieben die unfreiwilligen Rutschpartien ohne Folgen, aber nicht in allen.

Gegen 7.40 Uhr traf es eine 52-jährige Autofahrerin auf dem Weg von Oberheister in Richtung Overath. Ihr 'VW Polo' kam zwischen dem Abzweig nach Much-Oberheimbach und Nackhausen von der eisglatten Fahrbahn der Overather Straße (L 318) ab. Der Kleinwagen schleuderte von der Straße, rutsche eine Böschung abwärts und überschlug sich. Mehrere Ersthelfer seien schnell zur Stelle gewesen. Die Neunkirchen-Seelscheiderin konnte das auf der Seite liegende Fahrzeug nahezu unverletzt verlassen. Nach dessen Bergung wurde der Löschzug Seelscheid der Feuerwehr angefordert, weil auf der landwirtschaftlich genutzten Fläche Betriebsstoffe ausgetreten waren.

Weitere Unfälle ereigneten sich auf der Landesstraße 312 an der Grenze zwischen Much und Overath sowie auf der Jabachtalstraße (B 507) auf Lohmarer Gebiet bei Gebermühle. Hier war ein Hyundai bei der Talfahrt auf spiegelglatter Fahrbahn ins Schleudern geraten und linksseitig in die Leitplanke geprallt. Der Fahrer blieb unverletzt, Gegenverkehr wurde nicht involviert. (cs)


19.02.2021 - Gesundheit

So funktioniert der Ablauf im Impfzentrum Sankt Augustin

Am Montag vergangener Woche (08.02.) hat das Impfzentrum des Rhein-Sieg-Kreises in Sankt Augustin seinen Betrieb aufgenommen. Seither wurden hier rund 5.000 Erstimpfungen vorgenommen. Hinzu kamen mehrere tausend Impfungen, die schon seit Ende Dezember dezentral in Senioren- und Pflegeheimen im gesamten Kreisgebiet verabreicht wurden. Zunächst sind alle Personen mit einem Alter von über 80 Jahren an der Reihe, danach die über 70-Jährigen, gefolgt von den über 60-Jährigen. Außerdem werden Angehörige von Berufen mit hohem Ansteckungsrisiko vorgezogen.

Das Impfzentrum ist auf dem Gelände und im Gebäude der Kinderklinik im Stadtzentrum untergebracht. Zunächst wird täglich zwischen 14 Uhr und 20 Uhr geimpft, dies aber auch am Wochenende durchgehend. Um Wartezeiten zu vermeiden, sollte man pünktlich erscheinen, aber auch nicht zu früh, so die Kreisverwaltung. Es macht jedoch keinen Sinn, ohne einen vorab telefonisch oder über das Internet vereinbarten Termin vorbeizukommen. - Aber wie sieht der Durchlauf im Impfzentrum aus ?  Unsere Fotoserie erläutert den Ablauf im Detail :


18.02.2021 - Umwelt, Technik

'Elektro-Kleinteile-Mobil' kommt heute nach Seelscheid

Den gesamten Nachmittag bis zum frühen Abend wird das Elektro-Kleinteile-Mobil der 'RSAG' am heutigen Donnerstag in Seelscheid anzutreffen sein, um kostenfrei defekte oder aus anderen Gründen ausrangierte Elektro-Kleingeräte entgegenzunehmen. Sie werden nachfolgend dem Recycling zugeführt. Angenommen werden nur noch Geräte bis zu 50 cm Länge (früher waren es 70 cm), jedoch keine Fernseher, Monitore oder Mikrowellengeräte. Standort des LKW ist von 13 bis 19 Uhr auf dem Josef-Lascheid-Platz (Parkplatz am Ehrenmal). (cs)


17.02.2021 - Vereine, Verkehr

Bürgerbus nimmt Anfang März den Fahrbetrieb wieder auf

Eine Information des Bürgerbus-Vereins Neunkirchen-Seelscheid :  Ab Montag, den 1. März, fährt der Bürgerbus Neunkirchen-Seelscheid wieder - mit den üblichen coronabedingte Einschränkungen. Der Bus fährt vollständig nach dem neuen Fahrplan für 2021. Spontaner Einstieg ist an jeder normalen Haltestelle ohne Voranmeldung möglich. Nach wie vor müssen Fahrgäste an den im Fahrplan ausgewiesenen Bedarfshaltestellen ihren Bedarf wie gewohnt telefonisch anmelden.

Die Fahrgäste müssen beim Einstieg ihre Hände desinfizieren. Das Tragen von medizinischem Mund- und Nasenschutz (FFP2- oder OP-Maske) ist beim Ein- und Aussteigen und während der gesamten Fahrt für alle Fahrgäste verpflichtend. Die Fahrgäste müssen selbstständig ein- und aussteigen und gegebenenfalls Rollator und / oder Einkaufstasche(n) vor dem Einstieg stehen lassen. Der Fahrer wird anschließend die Sachen einladen und sichern. Beim Ausstieg umgekehrt. Rollstuhlfahrer werden zur Zeit nicht befördert. Wir bitten um Verständnis für diese notwendigen Schutzmaßnahmen.

Den Fahrplan und weitergehende Informationen finden Sie jederzeit auf der Internetseite des Bürgerbusses unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.bb-nk-se.de .


17.02.2021 - Kirchliches

Digitaler Schulgottesdienst für Grundschüler/innen

Eine Information der Evangelischen Kirchengemeinde Neunkirchen : "Lieber Gott, bitte mach, dass alles aufhört. Lass die Kranken gesund werden und mach, dass wir unsere Familien wiedersehen können", so lautet eine von über 20 Fürbitten, die die Grundschulkinder der 'Ritter-Göttscheid-Grundschule' für die ersten digitalen Schulgottesdienste der Evangelischen Kirchengemeinde Neunkirchen formuliert und teilweise selbst eingesprochen haben. Die Religionslehrerinnen der Schule haben sie von den Kindern gesammelt.

Denn die Fürbitten der Schüler/innen sind fester Bestandteil der Gottesdienste und dürfen auf keinen Fall fehlen. Dazu gibt es die vertrauten Rituale und Lieder, aber auch etwas ganz Neues. Passend zum Thema des ersten Gottesdienstes, in dem es um das Wachsen eines Senfkorns geht als Gleichnis für Gottes Reich, das wächst, hat sich Barbara Küster, unsere Kirchenmusikerin, ein Lied ausgedacht, welches sich schnell einprägt.

Diakonin Elke Coxson und Pfarrerin Angela Scharf freuen sich, wenigstens auf diese Weise einen Ersatz für die momentan ausfallenden wöchentlichen Grundschul-Gottesdienste anbieten zu können. Die Schulkinder werden diese Aufzeichnung als eine Aufgabe ihres nächsten Wochenplanes anschauen und können somit den Gottesdienst als verbindendes Element aller Konfessionen und aller Jahrgangsstufen erleben. Zu finden sind die Gottesdienste über die Homepage der Kirchengemeinde unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.ev-kirche-9kirchen.de .


15.02.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung

Infektionszahlen bewegen sich in die gewünschte Richtung

Mit einer Ausnahme - erneut war ein weiterer, der insgesamt neunte Todesfall im Gemeindegebiet zu beklagen - haben sich die Infektionszahlen mit dem "SARS-CoV-2"-Virus in der vergangenen Woche in Neunkirchen-Seelscheid weiter positiv entwickelt, sprich nach unten. Im Durchschnitt gab es seit dem vorvergangenen Wochenende eine nach Test bestätigte Neuinfektion pro Tag, aber zwei Genesungen. Die Zahl der Akutfälle ist damit wieder einstellig, am Montag wurden noch neun verzeichnet. Seit März vergangenen Jahres gab es nun 434 erkannte "COVID-19"-Fälle.

Im Kreisgebiet haben sich die Zahlen weniger stark reduziert. Im Mittel kamen täglich 40 Neuinfektionen hinzu, womit die Gesamtzahl auf 15.096 anstieg. Die Akutfälle gingen damit Stand Montag leicht auf 379 zurück. Andererseits kamen im Schnitt täglich zwei Todesfälle in Verbindung mit der Viruserkrankung hinzu, sie summieren sich kreisweit aktuell auf 354. Die als Maßstab geltende 7-Tages-Inzidenz (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche) schwankte nach dem Zwischentief am 7. Februar (47,1), stieg bis 64,9 und liegt heute bei 53,9. Neues Zwischenziel ist ein "stabiler Wert" unter 35.

Nur langsam zurück geht die Anzahl der von Ausbruchs-Geschehen betroffenen Pflege- und Betreuungs-Einrichtungen sowie Kliniken, die das Gesundheitsamt des Kreises in einer Summe zusammenfasst. Stand Freitag (12.02.) waren es noch 21 Häuser, darunter weiterhin eines in Neunkirchen-Seelscheid.

Hoffnunggebend verlief die Entwicklung der bundesweiten Infektionszahlen, hier sank der 7-Tages-Inzidenzwert fast linear auf nunmehr 58,9. Knapp 2,34 Millionen bestätigte Infektionen wurden bislang registriert, mehr als 65.000 Personen sind an oder mit dem Virus verstorben. Die nach Test bestätigten Akutfälle gingen deutlich auf derzeit 145.200 zurück. (cs)


15.02.2021 - Karneval, Gemeindeverwaltung, Polizeimeldungen, Recht, Gesundheit

Illegaler 'Coronazug' in Seelscheid wird ein Nachspiel haben

Es war eine Karnevals-Veranstaltung im Kreis Heinsberg, von der aus sich im vergangenen Jahr die Corona-Pandemie im südlichen NRW ausbreitete. So ist es nicht verwunderlich, daß bei den deutlich höheren Infektionszahlen in diesem Winter neben den kulturellen Veranstaltungen auch alle öffentlichen Karnevals-Termine abgesagt wurden. Zur Eindämmung des Infektionsrisikos sind somit alle Karnevalsumzüge in Nordrhein-Westfalen verboten, die Corona-Schutzverordnung läßt diesbezüglich keinen Spielraum.

Doch während Schüler/innen seit Monaten keinen Präsenz-Unterricht erhalten dürfen, die sportliche Betätigung in Gruppen auch im Freien unzulässig ist und der Einzelhandel trotz eines nicht einmal nachgewiesenen Infektionsrisikos und eklatanter wirtschaftlicher Einbußen eine nicht enden wollende Zwangspause durchläuft, wurde in Seelscheid unverhohlen Karneval gefeiert. Ein Korso von knapp 30 Fahrzeugen fuhr am Samstag (13.02.) zur gewohnten Zeit des Karnevalsumzugs den Zugweg in voller Länge ab.

Angeführt von der Ankündigung "Dä Coronazoch kütt" reihten sich 17 Traktoren, ein LKW, ein Pritschenwagen und rund zehn PKW - mit Luftballons und bunten Aufklebern saisontypisch geschmückt - aneinander, sogar ein Motivwagen wurde mitgeführt, von kleineren Fußgruppen wird ebenfalls berichtet. Mehrere Musikanlagen, die teils ganze Transportanhänger füllten, ließen passende Musik in entsprechender Lautstärke erklingen. Die Traktoren waren teils mit den üblichen Schildern von Freundeskreisen bestückt.

Auf dem Weg passierte der Umzug auch das evangelische Altenheim, das wie viele andere Einrichtungen selbst von Corona-Infektionen betroffen war - wenig feinfühlig. Am weiteren Zugweg, so Schilderungen, hatten offenbar zuvor eingeweihte Zuschauer den Zug erwartet. Genau dies sollte mit dem Verbot der Umzüge verhindert werden. Abgefangen wurde die Kolonne schließlich auf der Zeithstraße, wo das Ordnungsamt den Zug mit Amts- und Vollstreckungshilfe der Polizei stoppte und die Personalien der meisten beteiligten Fahrzeugführer/innen aufnehmen konnte.

Die Reaktionen der Bürger/innen auf den ungenehmigten Umzug fallen sehr unterschiedlich aus. Seitens der Gemeindeverwaltung gab es auf Anfrage ein klares Statement. So bezeichnet Bürgermeisterin Nicole Berka das Verhalten der Beteiligten als unverantwortlich und unsolidarisch. Die Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung würden konsequent geahndet. Darüber hinaus müssten die Beteiligten mit einem Bußgeld von "bis zu" 500 Euro für die ungenehmigte Sondernutzung der Straßen rechnen.

Wer Organisator des "Coronazoch" war, ließ sich laut Gemeindeverwaltung bislang nicht klären. Auffallend war jedoch, daß auch mehrere Funktionsträger der 'Karnevals-Gesellschaft "Für uns Pänz" Seelscheid' - üblicherweise Veranstalter des Karnevalszuges - an dem Korso teilnahmen, sogar die offizielle Vereinsfahne wurde mitgeführt. Der Verein hat auf die gestern erbetene Abgabe einer Stellungnahme zu diesen Umständen bislang nicht reagiert.

Wenn auch vom Korso selbst nicht zwingend ein sonderliches Infektionsrisiko ausging, so ist das Signal doch verheerend. Wenn sogar ein Karnevalszug möglich ist, warum sollte man dann auf private Partys verzichten ?  Das nun zu hörende Argument, man wollte Freude in schwieriger Zeit bringen, galt höchstens für die zuvor Eingeweihten sowie die zufällig anwesenden Passanten. "Vor dem Hintergrund offizieller Verbote, der Tatsache, daß Menschen coronabedingt ihre Existenz verlieren, Infizierte sterben und alle unter der Pandemie leiden", so ein Leserbrief, liege ein "asoziales Verhalten der Akteure" vor. (cs)


15.02.2021 - Verkehr, Polizeimeldungen

Transporter prallte auf der B 507 gegen verlorenen Auflieger

Aufgrund eines schweren Unfalls ist die Bundesstraße 507 im Bereich des Pohlhausener Bergs seit heute morgen 6 Uhr voll gesperrt. Bei der Bergauffahrt vom Wahnbachtal in Richtung Lohmar hatte sich der Auflieger eines Sattelzugs von der Sattelplatte gelöst und war kurz hinter der Kurve am Abzweig nach Bruchhausen rechtsseitig in die Leitplanke gerollt. Die Planke wurde zwar weit eingedrückt, wurde aber nicht durchbrochen. Der Auflieger blieb in Schräglage, oben an einen Baum angelehnt, über der stark abfallenden Böschung hängen.

Kurz nach dem Vorfall prallte ein nachfolgender Autofahrer in den - nach Abreißen der Stromversorgung unbeleuchteten - Auflieger. Die Zeit war zu kurz, um die Unfallstelle zuvor abzusichern. Der Spurenlage nach hatte der 58-jährige Fahrer des Kleinbusses vom Typ 'Ford Transit' den Auflieger in der Dunkelheit zu spät gesehen. Offenbar hatte er nicht einmal mehr ausweichen können. Weil der Auflieger nur die halbe Fahrspur blockierte, prallte der Kleintransporter versetzt auf dessen Heck auf. Das Fahrzeug wurde auf der rechten Seite extrem verformt, ein Beifahrer hätte schwere Verletzungen davongetragen. (cs)


15.02.2021 - Wetter

Unwetterwarnung vor Glatteis durch gefrierenden Regen

Am heutigen Mittag hat Regen in der Region eingesetzt. Der 'Deutsche Wetterdienst' hatte diesbezüglich eine Unwetterwarnung herausgegeben. Weil der Niederschlag vielerorts auf noch gefrorene Böden trifft, besteht die Gefahr des Auftretens von Glatteis. Die Warnlage dauert zunächst bis 17 Uhr an. (cs)


14.02.2021 - Vereine, Soziales, Personen

Bürgerstiftung Seelscheid begrüßte die 600. Stifterin

(Foto : Bürgerstiftung Seelscheid)

Eine Information der Bürgerstiftung Seelscheid :  Die Bürgerstiftung Seelscheid freut sich riesig, die 600. Stifterin begrüßen zu dürfen. Kuratoriums-Mitglied Hans-Peter Krieger überreichte die Stiftungsurkunde zusammen mit einem Blumenstrauß an Annette Braun, die sich sehr über das Stifter-Jubiläumsgeschenk freute.

Mit inzwischen 612 Stiftern gehört die Bürgerstiftung Seelscheid schon seit vielen Jahren zur dörflich bürgerlichen Kultur. Viele Projekte, Vereine, Institutionen und auch Einzelpersonen, wie zum Beispiel Stipendiaten, wurden mit insgesamt 246.000 Euro unterstützt. Ob Vereine, Kirchengemeinden oder Dorfgemeinschaften :  Viele stellen für ein geplantes Projekt einen Antrag auf Unterstützung, den Vorstand und Kuratorium gemeinsam prüfen und entscheiden.

Was wir in diesem Jahr von unseren Planungen umsetzen können, machen wir von der Entwicklung der Pandemie und den damit einhergehenden Empfehlungen und Auflagen des Gesundheitswesens abhängig. Umfassende Informationen zur Bürgerstiftung Seelscheid finden Sie auf unserer Homepage unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.buergerstiftung-seelscheid.de .
Heinz-Günter Scholz


12.02.2021 - Polizeimeldungen

Polizei warnt zum Valentinstag vor 'Romance Scamming'

Eine Information der Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis :  Kommenden Sonntag ist es wieder soweit - ein Tag für Verliebte, ein Tag für Geschenke, ein Tag für liebevolle Briefe oder E-Mails. Kommenden Sonntag (14.02.) wird in Erinnerung an den Heiligen Valentin der Valentinstag begangen.

In diesem Zusammenhang möchte die Polizei Rhein-Berg auf die besonders perfide Vorgehensweise einiger Betrüger hinweisen, die durch das sogenannte "Romance Scamming" versuchen, zunächst das Vertrauen und anschließend das Geld ihrer Opfer zu erlangen. Nach der ersten Kontaktaufnahme, die meistens über Online-Partnerbörsen oder in sozialen Netzwerken erfolgt, werden die Opfer mit Liebesbeteuerungen und Aufmerksamkeiten bedacht, unterstützt durch äußerst attraktive Personen-Abbildungen.

Durch Vorspiegelung außergewöhnlicher Lebensumstände wie zum Beispiel Auslandsreisen, Tod naher Angehöriger, Diebstahl von Geldmitteln oder auch entwendetes Reisegepäck werden die Opfer nach anfänglichen unverfänglichen Gesprächen über Beruf, Familie und Liebe letztlich um Bargeldüberweisungen gebeten. Andere Vorgehensweisen zielen auf Kopien Ihrer Pass- beziehungsweise Reisepass-Daten oder das Einreichen gefälschter Schecks oder Überweisungsaufträge auf Ihr eigenes Bankkonto ab. Hier wird von dem Opfer verlangt, bis auf einen kleineren Betrag die Summe ins Ausland zurück zu überweisen, was in letzter Konsequenz womöglich auch zu einem Strafverfahren gegen das Opfer führen kann.

Weitergehend Informationen erhalten Sie Internet unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/scamming .


12.02.2021 - Kreisverwaltung, Natur, Tiere, Recht

Vogelschutz : ab 1. März Schonzeit für Hecken / Gebüsche

Eine Information des Amtes für Umwelt- und Naturschutz des Rhein-Sieg-Kreises :  Am 1. März beginnt die alljährliche Schonzeit für Hecken und Gebüsche. Wer vorhat, die Pflanzen in seinem Garten im Frühling stark zurückzuschneiden oder sogar auszumachen, der sollte sich daher beeilen. Denn das ist bis zum 30. September verboten !

Diese Schonzeit ermöglicht den heimischen Vögeln, Insekten, Säugetieren, Reptilien und Amphibien, die Hecken und Büsche zum Schutz aufzusuchen. Dabei dienen ihnen die Gehölze nicht nur als Schlaf- und Ruheplätze, sondern auch zur Aufzucht des Nachwuchses. Die Früchte, Samen, Knospen und Blätter der Pflanzen sind außerdem wertvolles Futter für die Tiere.

Während dieser Zeit sind nur behutsame Form- und Pflegeschnitte erlaubt, wie zum Beispiel das Zurückschneiden der austreibenden Zweige. Ein maßvoller Rückschnitt kann auch erforderlich sein, wenn die Zweige und Blätter in Fußgängerwege oder Fahrbahnen hineinwachsen. Oder wenn an Ein- und Ausfahrten die Sicht auf die Straße oder den Bürgersteig versperrt wird.

"Hecken und Gebüsche sind die Lebensgrundlage für viele Vögel und andere Tiere", erklärt Rainer Kötterheinrich, Leiter des Amtes für Umwelt- und Naturschutz. "Auch beim erlaubten behutsamen Form- und Pflegeschnitt sollte immer vorsichtig überprüft werden, ob sich nicht ein bewohntes Nest im Gezweige verbirgt." In dem Fall sollte der Rückschnitt erst nach der Brutzeit erfolgen. Wer aber zum "Kahlschlag" ansetzt, verstößt gegen das Bundesnaturschutzgesetz und riskiert ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro.

Weitere Informationen rund um die Schonzeit für Hecken und Gebüsche erhalten Sie beim Amt für Umwelt- und Naturschutz des Rhein-Sieg-Kreises unter den Rufnummern 02241 / 133415 oder 132200.


Mit freundlicher Unterstützung von :


Stand : 04.03.2021

Anzeige

Aktuelles Angebot
Nicolin - expert Elektro-Fachgeschäft

Anzeige :

Die Buchhandlung Krein in Zeiten von Corona
Öffnet einen internen Link im aktuellen Fensternähere Infos

Anzeige :


 

 

Online-Shops :
(externe Links)

Anzeigen

 

Bauklötze, Holzbausteine, Holzspielzeug
 

Terminvorschau :

30.03.

Blutspendetermin in Seelscheid mehr

02.05.

30. "Frühlingsfest" in Neunkirchen mehr

01.06.

Blutspendetermin in Seelscheid mehr

05.06.

Open Air-Konzert mit der Kölsch-Rock-Band 'Paveier' in Much-Bitzen mehr

17.06.

Blutspendetermin in Neunkirchen mehr

21.08.

4. "Seelscheid Open Air" mit den 'Bläck Fööss' in Much-Bitzen mehr

12.09.

7. "Seelscheider Sommer" mit verkaufsoffenem Sonntag mehr

25.09.

9. "Weinfest" der Neunkirchen-Seelscheider Werbegemeinschaft mehr

11.12.

31. "Romantik- Weihnachtsmarkt" in Neunkirchen mehr

12.12.

31. "Romantik- Weihnachtsmarkt" in Neunkirchen mehr

(Alle Termin-Angaben ohne Gewähr. Eine vollständige Übersicht mit weiteren Infos finden Sie in der Menueleiste oben unter 'Termine'.)


Offizielle Homepage der Gemeinde :
Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.nk-se.de


Banner much-heute.de Banner lohmar.info Banner broeltal.de

Einkaufen im
Bergischen
Rhein-Sieg-Kreis
stärkt die Region :

Anzeigen

Handel



Gastronomie


Dienstleistung



Freizeit


Gesundheit


Handwerk