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Aktuelle Nachrichten

21.06.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit

Wieder Erstimpfungs-Buchungen für's Impfzentrum möglich

Eine Information der Kreisverwaltung :  In den Impfzentren können in Kürze wieder Erstimpfungen durchgeführt werden - das hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS) jetzt mitgeteilt. "Ich bin sehr froh, dass wir in unserem Impfzentrum in Sankt Augustin nach der wochenlangen Zwangspause, in der mangels Impfstoff nur Zweitimmunisierungen möglich waren, nun auch wieder Erstimpfungen anbieten können", betont Landrat Sebastian Schuster. "Wie viel Tempo wir aber wirklich machen können, wird davon abhängen, wie viele Impfstoffdosen tatsächlich zur Verfügung stehen."

Ab Mittwoch, 23. Juni, 8 Uhr, werden nach Information des 'MAGS' die Buchungsportale der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) wieder freigeschaltet. Dann können nach dem aktuellen Impferlass des Landes NRW Personen über 60 Jahre sowie Personen ab 16 Jahren mit Vorerkrankungen, die noch keinen Impftermin über die niedergelassenen Praxen erhalten haben, Impftermine in den Impfzentren vereinbaren. Außerdem können Beschäftigte von Krankenhäusern und in (teil)stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Werkstätten für Menschen mit Behinderung einen Impftermin in den Impfzentrum buchen.

Termine können ausschließlich über die Buchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) vereinbart werden - entweder auf der Website der KV unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.116117.de  oder telefonisch unter der zentralen Rufnummer 0800 / 11611701.

Personengruppen und Anforderungen im Detail :  Wie beim letzten Aufruf seitens des 'MAGS' gilt auch diesmal, dass Personen, die zu den aufgerufenen Gruppen gehören, ihre Impfberechtigung vor Ort im Impfzentrum nachweisen müssen, indem sie beim Termin die erforderlichen Unterlagen vorlegen :

Personen ab 60 Jahren :  Sie müssen ihre Impfberechtigung nur durch einen gültigen Ausweis nachweisen.

Personen ab 16 Jahren mit Vorerkrankungen, die ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe nach einer SARS-CoV-2-Infektion haben :  Sie weisen ihre Impfberechtigung durch eine formlose Bescheinigung ihrer behandelnden Ärztin oder ihres behandelnden Arztes nach. Das Attest muss die Zugehörigkeit der erkrankten Person zur ehemaligen Priorität 2 (hohe Priorität) oder ehemaligen Priorität 3 (erhöhte Priorität) bescheinigen (§ 3 Absatz 1 Nummer 2 beziehungsweise § 4 Absatz 1 Nummer 2 der Corona-Impfverordnung in der Fassung vor dem 1. Juni 2021) oder alternativ bestätigen, dass in sonstiger Weise ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe nach einer "SARS-CoV-2"-Infektion besteht. Eine konkrete Diagnose muss in der Bescheinigung nicht aufgeführt werden.

Beschäftigte in Krankenhäusern sowie Beschäftigte in (teil)stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Werkstätten für Menschen mit Behinderung :  Sie müssen ihre Impfberechtigung durch eine Bescheinigung ihres Arbeitgebers nachweisen.

Alle darüber hinaus nötigen Unterlagen, die zur Impfung mitgebracht werden müssen (Einverständniserklärung, Aufklärungs- und Anamnesebogen), werden im Anschluss an die Terminbuchung automatisiert durch die Kassenärztliche Vereinigung bereitgestellt.


21.06.2021 - Polizeimeldungen

Polizei warnt vor neuem 'Enkeltrick' per Messenger-Dienst

Eine Information der Polizei des Rheinisch-Bergischen Kreises :  Bislang riefen Täterinnen und Täter ältere Menschen unter dem Vorwand an, Verwandte oder gute Bekannte zu sein, täuschten einen finanziellen Engpass vor und erschlichen sich auf diese Weise hohe Bargeldbeträge.

Nun gibt es eine neue Variante des Enkeltricks, bei dem die Opfer per 'WhatsApp' von einer unbekannten Nummer kontaktiert werden. In der Regel wird das Opfer mit "Hallo Mama !  Ich habe eine neue Telefonnummer" oder ähnlichem kontaktiert. Die Kontaktaufnahme wird damit begründet, dass zum Beispiel das Handy verloren wurde. Das Opfer wird sodann aufgefordert, die neue Nummer zu speichern und erhält kurze Zeit später die nächste 'WhatsApp'-Nachricht, dass zum Beispiel eine offene Rechnung von mehreren tausend Euro bezahlt werden müsse.

Die oder der vermeintliche Angehörige habe aber aufgrund der Umstände keine Möglichkeit auf Online-Banking zuzugreifen und bittet nun das Opfer, diese Überweisung auf ein von der oder dem vermeintlichen Angehörigen genanntes Konto vorzunehmen, um die behauptete offene Rechnung zu begleichen. Das Geld würde angeblich in wenigen Tagen an das Opfer zurückgezahlt werden, was jedoch nicht geschieht.

Die Polizei gibt hierzu folgende Hinweise :  Gehen Sie auf keinen Fall auf Geldzahlungs-Forderungen über Messenger-Dienste ein. Wenn Sie auf diese Weise von einer oder einem angeblich Bekannten oder Verwandten unter einer fremden Nummer kontaktiert werden, fragen Sie unter den Ihnen zuvor bekannten Erreichbarkeiten persönlich nach, ob tatsächlich die Nummer gewechselt wurde. Nehmen Sie eine fremde Nummer nicht sofort als Kontakt auf.


21.06.2021 - Wetter, Feuerwehr

Starkregen sorgte für sieben nächtliche Feuerwehreinsätze

Einer der Einsätze mitten in der Nacht : Sturmbruch an der B 507 bei Rehwiese

Auch das Neunkirchen-Seelscheider Gemeindegebiet blieb von der Gewitterfront in der Nacht von Samstag auf Sonntag (20.06.) nicht verschont. Der anhaltende Starkregen sorgte dafür, daß an verschiedenen Orten in Neunkirchen und Wolperath Niederschlagswasser in Keller oder Wohnungen eindrang. Zumeist war die Menge so gering, daß es keine Fälle für die alarmierte Feuerwehr waren.

Im öffentlichen Raum waren es vereinzelt Bäume oder größere Äste, die Straßen blockierten und den Verkehr gefährdeten. Zudem wurde bei einem Sturmschaden auf dem Mucher Gemeindegebiet ausgeholfen, während die örtliche Feuerwehr mit einem  Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterDachterrassen-Brand  beschäftigt war. Insgesamt wurden zwischen 0.30 Uhr und 3 Uhr sieben Einsätze abgearbeitet. (cs)


Löschfahrzeug an einer Einsatzstelle im Norden Neunkirchens


18.06.2021 - Vereine, Verkehr

Bürgerbus fällt aufgrund eines Defekts mehrere Tage aus

Eine Information des Bürgerbusvereins :  Auf Grund einer technischen Panne fährt der Bürgerbus Neunkirchen-Seelscheid voraussichtlich bis Donnerstag, 24. Juni, leider nicht. Wir bitten unsere Fahrgäste, sich ab Donnerstag, 24. Juni, tagesaktuell beim Fahrdienstleiter zu erkundigen, ob, gegebenenfalls wann der Bürgerbus wieder fährt (Telefon 02247 / 303480). Wir können die Dauer der Reparatur leider nicht einschätzen. Das Zündschloss ist defekt und muss erst ersetzt werden.


18.06.2021 - Wirtschaft, Technik, Umwelt

'Elektro-Kleinteile-Mobil' auf dem P+R-Platz bei Pohlhausen

Wer defekte oder aus anderen Gründen ausrangierte Elektro-Kleingeräte einer fachgerechten Entsorgung zuführen möchte, hat am heutigen Freitag bei Pohlhausen Gelegenheit dazu. Das "Elektro-Kleinteile-Mobil" der 'RSAG', das einmal monatlich ins Gemeindegebiet kommt, wird heute nachmittag auf dem P+R-Parkplatz zwischen der B 56 und der B 507 westlich von Pohlhausen zu finden sein. Zwischen 13 und 19 Uhr können Geräte mit einer Maximal-Länge von bis zu 50 Zentimetern kostenfrei abgegeben werden, ausgenommen sind Fernseher und Monitore sowie Energiespar- und Leuchtstoff-Lampen. (cs)


17.06.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung

'Halbzeit' bei den Corona-Schutzimpfungen im Kreisgebiet

Am morgigen Freitag wird der Stand erreicht werden, daß die Hälfte der Bevölkerung des Rhein-Sieg-Kreises mindestens eine Impfung gegen das Corona-Virus "SARS-CoV-2" und seine Mutanten erhalten hat. Aktuell, so die Kreisverwaltung am Nachmittag, seien 300.060 Erstimpfungen erfolgt. Die jüngste amtliche Angabe zur Gesamtbevölkerung des Kreises stammt vom 30.12.2020. Demnach war die Einwohnerzahl des Kreises bis Ende 2019 auf 600.764 angestiegen. Somit haben inzwischen 49,95 Prozent der Bürger/innen des Kreisgebietes eine Erstimpfung erhalten.

Das heißt aber nicht, daß aktuell noch 50 Prozent der Einwohnerschaft zu versorgen wäre. Denn für die rund 70.000 Kinder unter zwölf Jahren gibt es derzeit überhaupt keinen zugelassenen Impfstoff. Zudem wird für die Gruppe der 12- bis 15-Jährigen seitens der 'Ständigen Impfkommission' eine Impfung nicht generell empfohlen, auch wenn es eine Altersklassen-Zulassung für den ersten Impfstoff gibt. Diese Gruppe umfasst nochmals mehr als 20.000 Jugendliche. Weiterhin müssen diejenigen abgezogen werden, für die eine Impfung aus medizinischen Gründen nicht in Frage kommt. Darüber hinaus gibt es eine Gruppe nicht genau bestimmbarer Größe, die eine Impfung ablehnt, sie wird auf bis zu 20 Prozent geschätzt.

Zieht man die Überschneidungen unter diesen Gruppen ab und addiert die Jugendlichen, die trotz fehlender Empfehlung eine Impfung wünschen, stehen noch rund 150.000 Erstimpfungen aus. In der Summe wären aktuell also ungefähr zwei Drittel der "Impfwilligen" mindestens einmal geimpft.

Anders sieht es bei den vollständig Geimpften aus (doppelt Geimpfte oder im Falle des Vakzins von 'Johnson & Johnson' einmalig Geimpfte). Deren Anzahl beziffert das Kreis-Gesundheitsamt aktuell mit 159.713, also 26,6 Prozent der Gesamtbevölkerung. Zieht man auch hier diejenigen ab, die derzeit nicht geimpft werden können oder wollen, fehlen noch rund 300.000 (Zweit-)Impfungen, um den vollen Impfschutz zu erzielen.

Nach dieser Berechnung sind noch ungefähr 450.000 Impfungen im Kreisgebiet durchzuführen. Dies entspricht der Anzahl aller bisherigen, seit Ende Dezember 2020 erfolgten Erst- und Zweitimpfungen, die Stand heute mit 448.102 angegeben werden. (cs)

(Hinweis :  Die Zahl der Erstimpfungen (300.060) plus die Zahl der vollständig Geimpften (159.713) entspricht nicht der Gesamtzahl aller durchgeführten Impfungen (448.102). Dies liegt daran, daß Einmal-Impfungen mit dem Vakzin von 'Johnson & Johnson' sowohl bei den Erstimpfungen als auch bei den vollständig Geimpften gezählt werden, in der Zahl der Impfvorgänge aber nur einmal enthalten sind.)


17.06.2021 - Vereine, Gesundheit, Kulturelles, Veranstaltungen

Schlechte Nachrichten für alle Freunde des 'Bureballes'

Eine Information des 'MGV Gemütlichkeit Söntgerath' :  Auch dieses Jahr schlechte Nachrichten für alle Freunde des Bureballes !  Eigentlich würden wir jetzt unseren 29. Bureball am 10./11. Juli in Birkenfeld ankündigen. Aber wir haben keine andere Wahl, als auch den diesjährigen Bureball abzusagen. Das Risiko, die gerade abklingenden Inzidenzzahlen in Gefahr zu bringen, ist zu groß. Die Gesundheit geht vor.

Wieder mal kein Stiftungsfest, kein Konzert und auch keinen Bureball. Alle öffentlichen Aktivitäten des MGV Gemütlichkeit Söntgerath ruhen weiterhin. Doch für das Chorleben gibt es wieder einen Hoffnungsschimmer : "Wir dürfen wieder proben !" Natürlich müssen wir die vorgeschriebenen Abstände einhalten und jeder Sänger darf nur getestet oder geimpft an der Probe teilnehmen. Leider können wir unsere Proben, mit diesen Auflagen, weiterhin nicht in unserem Vereinslokal abhalten. Zum Glück steht uns aber unsere Probenscheune in Balensiefen zur Verfügung. Dort wollen wir ein paar Lieder einstudieren und unserem Ehrenmitglied Klaus Lüdke und seiner Frau Anni, in ein paar Wochen an ihrem Diamant-Hochzeitstag, im Freien ein Ständchen bringen.

Mal schauen wie es weitergeht. Der MGV steht gesund und munter in den Startlöchern. Doch jetzt erfreuen wir uns erst mal an der WM 2020/21 und wünschen der deutschen Mannschaft viel Erfolg.
Peter van der Wyst


17.06.2021

Wegen eines provider-internen Umzugs auf einen neuen Server ist das Internetangebot heute zeitweise nur eingeschränkt erreichbar. Im Anschluß sind die Seiten wieder unter der angestammten Adresse zu finden. Wir danken für Ihr Verständnis !


17.06.2021 - Vereine, Sport, Gesundheit

Training beim 'TSV Seelscheid' wieder ohne Testpflicht

Eine Information des 'TSV Seelscheid' :  3-2-1 und los geht es mit dem Sport - Der 'TSV Seelscheid' kann sein Training ohne Testpflicht wieder aufnehmen. Das Land NRW ist in der Inzidenzstufe 1. Und damit entfällt für die Sportausübung die Testpflicht. Kontaktsport ist außen und innen mit bis zu 100 Personen möglich. Kontaktfreier Sport ist innen und außen ohne Personenbegrenzung zulässig. Die einfache Rückverfolgbarkeit muss weiterhin sichergestellt sein.

Bitte sprechen Sie Ihre Abteilungsleitungen, Ihre Trainer/innen und Übungsleiter/innen an, um genaue Abläufe und Trainingszeiten zu erfragen.   Den Hallenbelegungsplan finden Sie unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.tsv-seelscheid.de/verein/downloads . Kinderturnen, Judo und Karate werden das Training erst nach den Sommerferien wieder aufnehmen. Über alle Regelungen und Veränderungen informieren wir Sie laufend auf der TSV-Seelscheid-Homepage  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.tsv-seelscheid.de/verein .

Bitte weisen Sie Ihre Sportkolleginnen und -kollegen aus Ihren Trainingsgruppen auf die Nutzung der Homepage hin. Bleiben Sie vorsichtig und rücksichtsvoll, genießen Sie den Sommer, bleiben Sie gesund.
der geschäftsführende Vorstand


17.06.2021 - Schulen

Sommerferien-Programm : Extra-Zeit zum Lernen am 'AK'

(Foto : 'Antoniuskolleg')

Eine Information des 'Antoniuskolleg' :  Wenn es um das Corona-Virus geht, sind gerade rund um den Bereich Schule immer wieder negative Gefühle zu beobachten :  Faktoren wie ausgefallener Unterricht und das daraus resultierende Gefühl der Überforderung führen bei Schülerinnen und Schülern und ihren Eltern nicht selten zu Angst vor der (schulischen) Zukunft. Mit Sicherheit hat das - ungeachtet aller positiven Entwicklungen der letzten Wochen - auch mit den reduzierten sozialen Faktoren des Lernens zu tun, die angesichts der vielfältigen Beschränkungen enorm in den Hintergrund getreten sind.

Um den Blick optimistisch in die Zukunft zu richten, sind Mut und Zuversicht unerlässlich :  Am Antoniuskolleg bieten wir deshalb in den letzten beiden Wochen der Sommerferien eine Extra-Zeit zum Lernen an. Dabei geht es nicht darum, die Sommerferien mit schulischen Inhalten zu füllen und die notwendige Erholung der Schülerinnen und Schülern zu verhindern. Vielmehr soll im Mittelpunkt stehen, Mut zu machen für das neue Schuljahr 2021/2022, damit das Lernen nach all den Schwierigkeiten des letzten Jahres wieder (mehr) Freude macht. Natürlich soll mit diesem Energieschub einhergehen, mögliche fachliche Lücken zu schließen und die "Basics" insbesondere des letzten Schuljahres zu wiederholen.

Die Extra-Zeit zum Lernen wird angeboten in den Fächern Englisch, Französisch, Latein und Mathematik und richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I. Das Antoniuskolleg kooperiert in diesem Zusammenhang mit der Gesamtschule Neunkirchen, die ein ähnliches Angebot nur für die Jahrgangsstufen 5 und 6 einrichtet. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 und 9 der Gesamtschule können die Extra-Zeit zum Lernen deshalb am Antoniuskolleg nutzen und sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Die Lernzeit findet in Gruppen von maximal zehn bis zwölf Schülerinnen und Schülern statt. Die Kurse finden jeweils von Montag bis Freitag im Vormittagsbereich statt (18 Stunden zu je 60 Minuten) und werden von (ehemaligen) Lehrerinnen und Lehrern sowie leistungsstarken Schülerinnen und Schülern der Oberstufe geleitet.

Für die Teilnahme an der Extra-Zeit zum Lernen werden Schülerinnen und Schüler von ihren jeweiligen Fachlehrern vorgeschlagen (schulübergreifend); die Erziehungsberechtigten werden im Laufe der Woche per E-Mail über das entsprechende Angebot informiert. Natürlich können aber auch Kinder und Jugendliche aus eigenem Antrieb an den Kursen teilnehmen, solange Kapazitäten zur Verfügung stehen. Für alle Schülerinnen und Schüler des Antoniuskollegs findet die Anmeldung dann über die Lernplattform "Moodle" statt (Kurs "Extra-Zeit zum Lernen"), Anmeldeschluss ist der 24. Juni.

Zögern Sie nicht, bei Fragen und Unklarheiten Kontakt mit dem Koordinator der Lernzeit, Andreas Deller, aufzunehmen ( Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailadeller(at)antoniuskolleg.de ). Auch das Antoniuskolleg steht jederzeit für Rückfragen zur Verfügung. Alle wichtigen Informationen zur Extra-Zeit zum Lernen finden sich in komprimierter Form auf der Homepage der Schule.
Sebastian Patt


17.06.2021 - Vereine, Historie, Sport

'Germania Birkenfeld' blickt auf 50-jähriges Bestehen zurück

Eine Information des 'Sportclub Germania Birkenfeld' :  Der 'SC Germania Birkenfeld' feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass findet am 18. und 19. September, wenn es dann wegen der Pandemie möglich ist, eine Feier im Pfarrheim in Hermerath statt. 'SCB'-Mitglied Jürgen Schmück hat in Zusammenarbeit mit den Vereinsgründern Werner Arnolds und Willi Sommerhäuser zum 50-jährigen Bestehen des Vereins eine Festschrift erstellt.

Diese Festschrift ist jetzt gedruckt und liegt zum mitnehmen in der 'Rathaus-Apotheke' und im 'Rewe'-Markt in Neunkirchen sowie im Vereinslokal 'Zur Post' in Birkenfeld aus. Die Festschrift kann auch beim 1. Vorsitzender Heribert Schäfer, Telefon 02247 / 4770, und beim Pressesprecher und Kassierer Willi Sommerhäuser, Telefon 02247 / 3743, abgerufen werden.

Nach nun mehr sieben Monaten Pause trainieren die 'SCB'-Spieler seit zwei Wochen wieder auf dem Sportplatz in Neunkirchen. Vielleicht wird in naher Zukunft auch das Fußballspielen gegen andere Mannschaften wieder möglich sein.
Willi Sommerhäuser, Pressesprecher


16.06.2021 - Kreisverwaltung, Wetter, Gesundheit

Richtiges Verhalten bei Hitze - Tipps vom Gesundheitsamt

Eine Information des Kreis-Gesundheitsamtes :  Derzeit macht die Hitze vielen Menschen schwer zu schaffen. Kein Wunder, denn die hohen Temperaturen bringen den Körper in einen "Ausnahmezustand". Dr. Kirsten Hasper, Leiterin des Gesundheitsamtes des Rhein-Sieg-Kreises, erklärt : "Die Gefäße der Haut erweitern sich, um die Wärme abzuleiten, und auch die 'körpereigene Klimaanlage' läuft auf Hochtouren und kurbelt zur Abkühlung die Schweißproduktion an."

Das Kreisgesundheitsamt gibt einige Tipps, um den Körper bei dieser Schwerstarbeit zu unterstützen. Die allerwichtigste Regel lautet : viel Trinken, auch wenn man keinen Durst hat !  An sehr heißen Tagen kann sich der normale tägliche Bedarf, das sind etwa 1,5 Liter, durchaus auch verdreifachen. Vor allem, wenn körperlich anstrengende Arbeiten erledigt werden müssen.

Wasser, Saftschorlen oder ungesüßte Tees löschen dann am besten den Durst. Die Getränke sollten nicht eiskalt und reich an Natrium und Magnesium sein, denn so bekommt der Körper die durch das Schwitzen verlorenen Mineralstoffe zurück, ohne dass der Magen rebelliert. Kleine, leichte Mahlzeiten sind gut verträglich - ideal sind Gemüse, Salat und wasserreiches Obst.

Da besonders ältere oder pflegebedürftige Menschen häufig zu wenig trinken, sollte man gefährdete Personen immer wieder zum Trinken auffordern. So kann einer Kreislaufschwäche und Verwirrtheits-Zuständen - als Folge einer Dehydrierung - vorgebeugt werden. Bei Menschen mit Herz- oder Nierenschwäche muss aber vorher mit dem Arzt abgeklärt werden, ob eine mögliche Begrenzung der Flüssigkeitszufuhr erforderlich ist.

Um eine für den Körper so gefährliche Überhitzung zu verhindern, dürfen weder Säuglinge und Kleinkinder noch andere besonders gefährdete Personen niemals in einem abgestellten, unbelüfteten Fahrzeug allein gelassen werden - hier droht die Gefahr eines Hitzschlags.

Wer bei den Temperaturen nicht auf Sport im Freien verzichten möchte, sollte sich weniger und langsamer als gewöhnlich bewegen und die Aktivitäten dabei auf morgens oder abends legen. Suchen Sie sich dafür schattige Plätze und tragen Sie leichte und luftige Funktions-Bekleidung. Denn tagsüber sind nicht nur die Temperaturen, sondern auch die UV- und Ozonbelastung höher.


15.06.2021 - Vereine, Historie

Büro des Heimat- und Geschichtsvereins wieder geöffnet

Unsere Geschäftsstelle : 'Alte Schule', Seiteneingang - (Foto : 'HGV')

Eine Information des Heimat- und Geschichtsvereins Neunkirchen-Seelscheid :  Nach langer Zeit ist unsere Geschäftsstelle am Mittwoch, den 16. Juni wieder für Sie geöffnet !  Wir gehen wieder in den "Regelbetrieb" und sind (außer in den Ferien) am ersten und dritten Mittwoch im Monat für Sie von 17 bis 19 Uhr da. Auch das neue digitale Familienbuch ist in dieser Zeit erhältlich (15 Euro für Mitglieder, Nichtmitglieder zahlen 25 Euro). Bitte Maske nicht vergessen !
Hans-Jürgen Parpart, Erster Vorsitzender


15.06.2021 - Schulen

Schüler des AK mit viertem Platz im Wettbewerb 'econo=me'

(Foto : 'Antoniuskolleg')

Eine Information des 'Antoniuskolleg' :  Sechs glückliche Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 9d, darunter Marie Jensen, Lucia Martin, Sarina Märzhäuser, Ida Petersen, Marco Pohle und Arthur Röben, erreichten beim Schülerwettbewerb "econo=me" den vierten Platz. Der Wettbewerb wird jährlich von der 'Flossbach von Storch Stiftung' und dem 'Handelsblatt' organisiert und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Die Aufgabenstellung 2020/2021 lautete : "Alles hängt zusammen - aber wie ?" Sie befasste sich mit den Auswirkungen der Corona-Krise, die uns allen gezeigt hat, wie eng die Zusammenhänge in einer globalisierten Wirtschaft sind. Die Schülergruppe der Sekundarstufe 1 überzeugte die Jury mit einem Erklär-Video, und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gewannen neben Medaillen jeweils Veranstaltungs-Gutscheine im Wert von 50 Euro. Das eingereichte Video findet sich auf der Internetpräsenz der Stiftung :  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.flossbachvonstorch-stiftung.de

Neben der Erarbeitung der Inhalte im Politikunterricht steckten alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 9d und 10a viel Arbeit in die Projekte, mit denen sie am Wettbewerb teilnahmen. So wurden unter anderem die Bürgermeisterin von Neunkirchen-Seelscheid, Nicole Berka, ein Professor und zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer befragt und die Inhalte dieser Interviews medial in Podcasts, Videos und auf einer Homepage aufgearbeitet.

Die kreative Auseinandersetzung zeigt Wirkung, denn ein Schüler lobt den Wettbewerb abschließend wie folgt : "Das Verständnis dieser Zusammenhänge auf kreative und abwechslungsreiche Art im Rahmen eines Wettbewerbs zu erlangen, ist eine Bereicherung für den Schulalltag, die man nicht missen möchte."
Jan Sitz


14.06.2021 - Veranstaltungen, Kulturelles, Kirchliches

Orgelkonzert 'Very british' in 'Sankt Margareta' Neunkirchen

Die Orgel in 'Sankt Margareta' in Neunkirchen - (Foto : Siegfried Merten Orgelbau)

Eine Information der Kreisverwaltung :  Nach vielen Absagen und Verschiebungen durch die Corona-Pandemie startet das Festival "Orgelkultur im Rhein-Sieg-Kreis" im Juni 2021 wieder neu. Alle Konzerte des Festivals konnten auf neue Termine verlegt werden und sind nun wieder buchbar. Den Auftakt zu diesem Festival macht das Orgelkonzert "Very british" am Sonntag, 20. Juni, in der katholischen Pfarrkirche 'Sankt Margareta' in Neunkirchen.

Die beiden jungen Musiker George Warren (Orgel) und Benjamin Hewat-Craw (Bariton-Sänger) präsentieren Werke aus ihrer Heimat Großbritannien. Beide studierten an der Musikhochschule Köln und haben bereits am internationalen Wettbewerb für Orgel und Gesang in Neuss teilgenommen. Neben den musikalischen Beiträgen erwarten Besucherinnen und Besucher Vorträge zu den Wandmalereien in 'Sankt. Margareta' und zur Orgel in Neunkirchen.

Am Sonntag, 4. Juli, folgt das Konzert "Im Geist der Barockzeit" in der evangelischen Kirche in Eitorf. Prof. Johannes Geffert (Orgel) und Ulrike Friedrich (Flöte) spielen Werke der Barockzeit. Johannes Geffert war Professor an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln und konzertiert regelmäßig mit Ulrike Friedrich in der Kombination Flöte und Orgel sowie Traversflöte und Cembalo.

Tickets für die Konzerte und eine aktuelle Übersicht der neuen Termine für die Orgel-Exkursionen und Orgelkonzerte gibt es unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.orgelkultur-rhein-sieg.de . Für das Konzert in Neunkirchen sind Eintrittskarten auch über die 'Thomas-Morus-Akademie' und das Pastoralbüro von 'Sankt Margareta' in Neunkirchen erhältlich, Preis 15 Euro, Kinder und Jugendliche von 7 bis 17 Jahren 7,50 Euro, Kinder bis 6 Jahre frei. Für alle Veranstaltungen gelten die aktuellen Bestimmungen der Corona-Schutzverordnung.


13.06.2021 - Feuerwehr

Motorräder bei Garagenbrand in Oberwennerscheid zerstört

Einem Garagenbrand im Ortsteil Oberwennerscheid galt der Sirenenalarm am Samstagabend (12.06.). Als das Feuer gegen 19.10 Uhr gemeldet wurde, waren Kräfte des Löschzugs Neunkirchen gerade mit der Absicherung und Bekämpfung einer Ölspur auf der B 507 und der B 478 im Bröltal beschäftigt, die eine Dreiviertelstunde zuvor bekanntgeworden war. Während der Löschzug Seelscheid zuerst am Brandort eintraf, rückten die Neunkirchener Kräfte nach.

Als die Feuerwehrleute ihren Löschangriff starteten, drangen bereits dunkle Rauchwolken aus der im Erdgeschoß eines Wohnhauses untergebrachten Garage. Aus dem Inneren züngelten Flammen durch die Ritzen des Sektionaltors. Die Einsatzkräfte erhielten die Information, daß drei Motorräder in der Garage untergestellt seien. (cs)


11.06.2021 - Verkehr, Baumaßnahmen

Zeithstraße in Siegburg am Wochenende voll gesperrt

Autobahn-Unterführung zwischen Siegburg und Stallberg - (Foto : rhein-sieg.info)

Eine Information der Autobahn GmbH Rheinland :  Von Samstagmorgen (12.06.) um 7 Uhr bis Montagmorgen (14.06.) um 5 Uhr ist die Zeithstraße in Siegburg im Bereich der BAB 3-Unterführung vollgesperrt. Die Umleitung für den Kraftfahrzeug-Verkehr erfolgt über die B 56. Für Fußgänger und Radfahrer sind Umleitungen über die Seehofstraße und die 'Viehtrift' eingerichtet. Die Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft richtet im betroffenen Streckenabschnitt einen Pendelbusverkehr ein.

Im Rahmen der Gesamtinstandsetzung der Autobahn 3 erneuert die 'Autobahn GmbH Rheinland' das Brückenbauwerk Zeithstraße. An diesem Wochenende wird dort unter anderem die Lärmschutzwand wieder aufgebaut.


11.06.2021 - Kreisverwaltung, Verkehr, Finanzen

Kreis-Verkehrsausschuß beschloss Erhöhung der Taxi-Tarife

(Foto : rhein-sieg.info)

Eine Information der Kreisverwaltung :  Der Ausschuss für Planung und Verkehr beschloss in seiner jüngsten Sitzung am 10. Juni - vorbehaltlich der endgültigen Entscheidung durch den Kreistag am 24. Juni - eine Anpassung der Beförderungs-Entgelte für Taxifahrten.

Diese 18. Änderung der Tarifordnung sieht eine Erhöhung der Grundgebühr um 30 Cent vor, also von 3,70 Euro auf 4 Euro. Auch der Tag- und Nachttarif soll um 30 Cent pro gefahrenen Kilometer steigen, also von 2,10 Euro beziehungsweise 2,30 Euro auf 2,40 Euro beziehungsweise 2,60 Euro.

Hinzu kommt vorübergehend ein einmalig zu entrichtender Corona-bedingter Zuschlag von 1,50 Euro. Fahrer- und Kundenschutz, Innenraum-Desinfektion, Schutzmasken für Fahrgäste verursachen Mehraufwendungen. Sobald die Schutz- und Hygiene-Maßnahmen nach der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW nicht mehr notwendig sind, erübrigt sich der Corona-Zuschlag, spätestens mit Ablauf des 30. Juni 2022 soll er wieder entfallen.

Hintergrund dieser 18. Änderung der Tarifordnung ist, dass die 'Fachvereinigung Personenverkehr Nordrhein, Taxi-Mietwagen e.V.' diese wegen Kostensteigerungen im Taxigewerbe, insbesondere wegen der mindestlohn-bedingten Mehrkosten sowie pandemie-bedingter Zusatzkosten geltendgemacht hatte. Letztmalig hatte sich die Tarifordnung zum 15. August 2019 geändert. Die jetzt vorgeschlagene Anpassung ist das Ergebnis eines Kompromisses zwischen dem Rhein-Sieg-Kreis und der Fachvereinigung.


10.06.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung

7-Tages-Inzidenz im Kreis auf 18 gesunken, wenig Akutfälle

Nach einer zehntägigen Phase stagnierender, zeitweise sogar leicht ansteigender Inzidenzwerte, geht es seit drei Tagen auch im Rhein-Sieg-Kreis wieder abwärts. Mit einem aktuellen Wert von 18,0 liegt das Kreisgebiet nun fast gleichauf mit den Nachbarn Rhein-Berg (16,6), Oberberg (19,5) und Köln (20,2) sowie fünf weiteren angrenzenden Landkreisen im Westen und Süden. Nur Bonn weist mit 44,3 noch einen deutlich höheren Wert auf.

Die absoluten Zahlen für den Rhein-Sieg-Kreis :  Seit Pandemie-Beginn im Winter 2020 wurden 23.241 nach PCR-Test bestätigte Infektionen mit dem "SARS-CoV-2"-Virus aller Varianten registriert (3,87 % der Bevölkerung). 22.392 Personen gelten mittlerweile als genesen, die Zahl der Todesfälle an oder in Verbindung mit einer "COVID-19"-Erkrankung ist auf 537 angewachsen. Daraus ergibt sich, daß die Anzahl der aktuellen Infektionen stark auf 312 Fälle abgesunken ist. Laut Gesundheitsamt des Kreises befinden sich noch 1.124 (Kontakt-)Personen in häuslicher Absonderung, quasi Quarantäne.

Neunkirchen-Seelscheid ist aktuell bei einer nur noch einstelligen Zahl von Akutfällen angelangt, es waren Stand gestern neun. Infiziert (soweit nach Test bestätigt) haben sich bislang 650 Menschen (3,3 % der Bevölkerung), dies ist nur ein Fall mehr als vor einer Woche. An oder mit dem Virus verstorben sind 18 Patienten, diese Zahl hat sich seit vier Wochen nicht mehr erhöht.

Interessant ist aber auch ein Blick über die Region hinaus : So hat inzwischen der erste Landkreis die 7-Tages-Inzidenz von null erreicht, das heißt, daß keine einzige Neuinfektion in den letzten sieben Tagen mehr nachgewiesen wurde. Es handelt sich um den bayerischen Kreis Tirschenreuth unmittelbar an der Grenze zu Tschechien. Dabei hatte Tirschenreuth mit einem Wert von knapp 400 Mitte Februar noch die zu diesem Zeitpunkt höchste 7-Tages-Inzidenz in ganz Deutschland. Die Landkreise in Grenzlage zu Tschechien hatten später ein Sonderkontingent an Impfstoffen erhalten.

Ein weiterer Blick in den Norden der Republik :  Auch die erste Mittelstadt, Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern mit seinen rund 95.000 Einwohnern, verzeichnete zuletzt sieben Tage ohne eine einzige nachgewiesene Neuinfektion : Inzidenz-Wert ebenfalls null, Ziel derzeit erreicht. (cs)


10.06.2021 - Verkehr, Baumaßnahmen

Vollsperrung der A 3 zwischen Kreuz Siegburg und Lohmar

Eine Information der 'Autobahn GmbH Rheinland' :  Von Freitagabend (11.06.) um 19 Uhr bis voraussichtlich Montagmorgen (14.06.) um 5 Uhr ist die A 3 in Fahrtrichtung Oberhausen zwischen dem Autobahnkreuz Bonn / Siegburg und der Anschlussstelle Lohmar vollgesperrt. Eine Umleitung über die A 560 und A 59 ist mit rotem Punkt ausgeschildert.

Aufgrund des zu erwartenden starken Verkehrsaufkommens und wahrscheinlichen Rückstaulagen auf der A 3 werden Verkehrsteilnehmer an diesem Wochenenden gebeten, den Bereich nach Möglichkeit weiträumig zu umfahren und alternative Routen zu wählen. Insbesondere der Fernverkehr sollte möglichst bereits ab Wiesbaden oder Frankfurt auf die linksrheinischen Nord-Süd-Tangenten (A 1 / A 61) ausweichen.

Die Fahrbahn der A 3 ist zwischen dem Autobahnkreuz Bonn / Siegburg und der Anschlussstelle Lohmar (Fahrtrichtung Oberhausen) in weiten Streckenabschnitten massiv beschädigt. Nach der Notmaßnahme im März 2021 muss die A 3 in diesem Bereich nun an einem weiteren Wochenende für Reparaturarbeiten voll gesperrt werden.


09.06.2021 - Kreisverwaltung, Landesregierung, Gesundheit, Recht

Innengastro ohne Test, Lockerungen für Kultur und Sport

Eine Information der Kreisverwaltung :  Ab Freitag, 11. Juni, gilt für das Land NRW die niedrigste Inzidenzstufe, die sogenannte Inzidenzstufe 1. Das hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW heute in der offiziellen Übersicht der Inzidenzstufen festgestellt.

Die Corona-Schutzverordnung macht verschiedene Öffnungsschritte nicht nur von der Inzidenz des jeweiligen Kreises oder der jeweiligen kreisfreien Stadt abhängig, sondern knüpft sie auch an die für das Land geltende Inzidenzstufe. Daher greifen auch im Rhein-Sieg-Kreis mit dem Inkrafttreten der Inzidenzstufe 1 für NRW ab Freitag weitere Öffnungen. Für den Rhein-Sieg-Kreis selbst gelten bereits seit 4. Juni die "Unter 35-Regelungen".

Übrigens :  Für die Einordnung des Landes in die verschiedenen Inzidenzstufen gelten die gleichen Regeln wie für die Einordnung der Kreise und kreisfreien Städte - die Zuordnung zu einer niedrigeren Inzidenzstufe erfolgt erst, wenn die 7-Tages-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter dem Grenzwert liegt, die Lockerungen greifen dann ab dem übernächsten Tag. Die Zuordnung zu einer höheren Inzidenzstufe wiederum erfolgt, wenn die 7-Tages-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Kalendertagen über dem Schwellenwert liegt.

Welche Lockerungen greifen ab Freitag durch die Landes-Inzidenzstufe 1 im Rhein-Sieg-Kreis ?

Gastronomie

Mit der Inzidenzstufe 1 für das Land NRW ist die Nutzung der Innengastronomie ohne den Nachweis eines negativen Tests möglich. Die Platzpflicht und die Vorgaben zu Mindestabständen gelten weiterhin, auch die einfache Rückverfolgbarkeit muss nach wie vor sichergestellt sein.

Außerdem können andere Vorgaben der Corona-Schutzverordnung - wie zum Beispiel die allgemeinen Kontaktbeschränkungen für Treffen im öffentlichen Raum - weiterhin einen Test erfordern. Auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Kundenkontakt besteht unverändert eine Testpflicht.

Außerschulische Bildung

Präsenzunterricht und Prüfungen sind auch innen ohne Test erlaubt.

Kultur

Für Kultureinrichtungen (Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlösser, Burgen, Gedenkstätten, Bibliotheken und ähnliche Einrichtungen) entfällt die Personenbegrenzung.

Veranstaltungen außen und innen sind mit bis zu 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauern wahlweise ohne Mindestabstand oder ohne negativen Test möglich. Auch mit mehr als 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauern sind außen und innen Veranstaltungen zulässig - Voraussetzung sind ein negativer Test sowie eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster, außerdem müssen die Mindestabstände eingehalten werden.

Sport

Für die Sportausübung entfällt die Testpflicht :  Außen und innen ist Kontaktsport mit bis zu 100 Personen möglich, kontaktfreier Sport ist innen und außen ohne Personenbegrenzung zulässig (die einfache Rückverfolgbarkeit muss sichergestellt sein).

Freizeit

Für alle Bereiche von Spielbanken entfällt für die Besucherinnen und Besucher die Testpflicht.

Was ändert sich darüber hinaus ?

Veranstaltungen

Das Land NRW hatte in der vergangenen Woche die Corona-Schutzverordnung um Regelungen für feierliche Zeugnisvergaben bei Abschlussklassen sowie Abschlussfeste von Vorschulkindern erweitert und hat diese Vorgaben in der ab heute (9. Juni) geltenden Fassung noch einmal modifiziert :

Bis einschließlich 11. Juli sind ausschließlich interne Feste von Schulabgangsklassen oder -jahrgängen außerhalb von Schulanlagen und Schulgebäuden mit negativem Test und einfacher Rückverfolgbarkeit ohne Mindestabstand möglich. Die Verpflichtung zum Tragen von Masken ist mit der aktuellen Anpassung der Verordnung entfallen. Sichergestellt sein muss, dass ausschließlich die Mitglieder der jeweiligen Klasse oder des jeweiligen Jahrgangs teilnehmen. Neu ist, dass auch immunisierte Lehrkräfte teilnehmen können. Die Pflicht, das zuständige Ordnungsamt mindestens zwei Werktage vorher zu informieren, bleibt.

Bis 31. Juli sind ohne Einhaltung des Mindestabstands bei sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit Abschlussfeste von Vorschulkindern innerhalb und außerhalb der Einrichtung möglich. Mit dabei sein dürfen mit negativem Test jeweils höchstens zwei erwachsene Begleitpersonen pro Kind, Geschwister sowie Erzieherinnen und Erzieher. Geschwisterkinder bis zum Schuleintritt sind von der Testpflicht ausgenommen. Auch hier gilt die Pflicht, das zuständige Ordnungsamt mindestens zwei Werktage vorher über die Veranstaltung zu informieren.

Öffentlicher Personennahverkehr

In der ab heute (9. Juni) geltenden Fassung der Corona-Schutzverordnung sind Kinder von 6 bis 15 Jahren von der Pflicht ausgenommen, eine Atemschutzmaske zu tragen - sie können stattdessen eine medizinische Maske tragen. Bisher galt die Ausnahme für Kinder von 6 bis 13 Jahren und nur, wenn die Maske aufgrund der Passform "nicht saß".

Weitere Informationen unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.rhein-sieg-kreis.de/coronaregeln  oder auf der Website des Landes unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.land.nrw/corona . Das Land NRW hat die Kontaktadresse  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailcorona(at)nrw.de  eingerichtet , an die sich Bürgerinnen und Bürger mit Fragen zur Corona-Schutzverordnung wenden können.


09.06.2021 - Vereine, Soziales, Schulen, Technik

Smartboard bringt Klassenzimmer ins Krankenzimmer

Smartboard im Klassenzimmer - (Foto : 'Frida-Kahlo-Schule')

Eine Information des 'Lions Club Neunkirchen-Seelscheid' :  Digitale Smartboards in den Klassenzimmern als Ersatz für die gute alte Wandtafel ermöglichen kranken Kindern optimal die Teilnahme am Unterricht vom Krankenzimmer oder von zu Hause aus.

Diese Idee griff der Förderverein des 'Lions Club Neunkirchen-Seelscheid' zusammen mit der 'Elterninitiative krebskranker Kinder Sankt Augustin' auf. Er beschaffte für circa 9.000 Euro ein Smartboard, das in der 'Frida-Kahlo-Schule' in Sankt Augustin im Unterricht eingesetzt wird. Zwei krebskranke Kinder, die in der Kinderklinik behandelt werden, nehmen mit ihrem PC oder Tablet am Unterricht teil. Und natürlich kommt das Smartboard in der Pandemiezeit auch den gesunden Kindern zugute.

Die Lehrkräfte der Schule berichten darüber mit großer Freude : "Über das Smartboard mit integriertem Computer eröffnen wir über das Internet eine Videokonferenz, in die sich die Kinder von zu Hause oder vom Krankenzimmer dazuschalten. Die Größe des Smartboards ermöglicht eine Darstellung dieser Kinder in "Lebensgröße". Wir sind begeistert, weil so die Kontinuität und das Gemeinschaftsgefühl des Klassenverbandes erhalten bleiben.

Da sich im Corona-bedingten Wechselunterricht Schülerinnen und Schüler zu Hause vor dem Bildschirm befinden, wird es für die kranken Kinder auch zukünftig "ganz normal" sein, dass sie über den Bildschirm am Klassengeschehen teilnehmen. Unterrichtsmaterial wird vorab per Mail verschickt. Wir Lehrkräfte kamen in den Genuss einer exzellenten Fortbildung zur Handhabung des Smartboards und der Unterrichtssoftware "ClassFlow". Mit ihr ist die Herstellung von motivierenden interaktiven Lernmaterialien möglich.

Das Smartboard ist eine Riesen-Bereicherung nicht nur für die kranken Kinder, sondern für die ganze Klasse und macht allen sehr viel Spaß. Der bunte Blumenstrauß aus Hard- und Software, Fortbildung und Support auf höchstem Niveau macht den großen Unterschied zu den regulär zur Verfügung stehenden Ausstattungen aus."


08.06.2021 - Verkehr, Baumaßnahmen

Busspur und breiterer Radweg im 'Schlangensiefen' geplant

In den vergangenen Jahren entstanden neue Wohngebiete, aber auch Gewerbeobjekte in den Siegburger "Bergorten", in Neunkirchen-Seelscheid und Much sowie auf dem Breidter Rücken in Lohmar. Auch in Lohmar-Birk ist neue Wohnbebauung im Ortszentrum geplant. Mehr Bevölkerung bedeutet aber auch eine Zunahme des Verkehrs auf der vielgenutzten Pendlerroute nach Siegburg, Troisdorf, Sankt Augustin und Bonn. Dabei ist die Zeithstraße (B 56) - insbesondere auf dem Abschnitt zwischen Lohmar-Heide und Siegburg-Stallberg - zu Zeiten des Berufsverkehrs schon jetzt überlastet.

Im vergangenen Jahr beschäftigte sich der Lohmarer Ausschuß für Bauen und Verkehr mit Lösungsansätzen. Gemeinsam mit der Stadt Siegburg und der Kreisverwaltung wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, in der die Verkehrssituation in dem zwei Kilometer langen, hier "Schlangensiefen" bezeichneten Abschnitt der Bundesstraße 56 beleuchtet sowie Möglichkeiten der Verbesserung aufgezeigt werden sollten. Nun wurde das Gutachten in Lohmar vorgelegt und beraten.

Schwerpunkt war die Beschleunigung des ebenso vom Staugeschehen betroffenen Linienbusverkehrs auf der Strecke, die von knapp 23.000 Fahrzeugen täglich genutzt wird, davon entfallen 628 Fahrzeuge auf den Schwerlastverkehr. Ein weiteres Augenmerk lag auf der Attraktivierung des Fahrradverkehrs, der derzeit über einen in beiden Richtungen genutzten, zwei Meter breiten Geh- und Radweg geführt wird, welcher auf ganzer Linie durch eine Leitschiene von der Fahrbahn getrennt ist.

Zur Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs wurde eine 3,50 Meter breite Sonderspur für Busse untersucht, die entweder auf der Nordwestseite der Strecke bei nur einseitiger Nutzbarkeit in Richtung Siegburg (Seitenlage) oder alternativ in Mittellage zwischen den beiden Richtungs-Fahrspuren liegen könnte. In letzterem Fall könnte die Sonderspur in den Morgen- und Nachmittags-Stunden wechselseitig genutzt werden - entsprechend des hohen Verkehrsaufkommens morgens in Richtung Siegburg, nachmittags in Gegenrichtung.

Neben der nur einseitigen Nutzbarkeit hätte die Busspur in Seitenlage den Nachteil, daß sie bei Erreichen des Abzweigs der Zeithstraße nach Stallberg auf den Linksabbieger geführt werden müsste. Hierfür wäre eine zusätzliche Ampel 100 Meter vor der Kreuzung notwendig, die Bussen das Queren der regulären Fahrspur ermöglichen würde. Bei der Mittellage der Busspur wäre eine solche Ampel in Gegenrichtung, kurz vor dem Abzweig der Franzhäuschenstraße (K 13), notwendig, um Bussen die Querung der Fahrspur zur bevorrechtigten Einfahrt in die Haltestelle an der B 56 zu gewährleisten.

Vom Ausschuß für Bauen und Verkehr wurde eine Ausführung der Busspur in der Mittellage zwischen den Richtungs-Fahrspuren favorisiert, jeweils abgetrennt durch eine Doppellinie als Fahrbahnmarkierung. Diese bietet trotz der höheren Kosten von 2,48 Millionen Euro gegenüber 2,25 Millionen Euro (im Falle der Seitenlage) klare Vorteile. Die somit drei Spuren würden auf der Trasse der jetzigen Straße und des benachbarten Radwegs angelegt. Die Gesamtbreite müßte von derzeit 10,40 Meter auf 12,50 Meter ausgeweitet werden.

Als Ersatz für den dadurch wegfallenden Rad- und Gehweg ist ein neuer Zwei-Richtungs-Rad-/ Gehweg auf der Nordwestseite der Fahrbahn vorgesehen. Der dann in der Breite von zwei auf vier Meter verdoppelte Weg würde zwischen 1,75 Meter und vier Meter Abstand von der Fahrbahn entfernt liegen. Der Zwischenraum wird für einen Entwässerungsgraben benötigt. Zum Wald hin ist - wie auch derzeit - teils eine Absturzsicherung in Form eines Holzgeländers notwendig. Die Baukosten werden mit 1,16 Millionen Euro beziffert.

Die vorgestellte Planung sieht vor, daß der Zwei-Richtungs-Rad-/ Gehweg zwischen dem Ortsteil Heide und dem rund 500 Meter entfernten Parkplatz des Begräbniswaldes nicht entlang der Straße, sondern auf der eigens angelegten Zufahrt zum Parkplatz, demnach abseits der Straße geführt wird. Der Ausschuß sprach sich gegen diese Lösung aus und forderte eine Führung entlang der Straße. Bei einer Führung durch den Wald wäre der Radweg von der Straße nicht einsichtig. Zudem müsste sonst eine alternative Zufahrt zum Parkplatz geschaffen werden.

Aus dem Ausschuß gab es weitere Forderungen, die für eine Zustimmung zur Bedingung gemacht wurden. So soll der Zwei-Richtungs-Rad- und Gehweg durchgehend mit Beleuchtung und einem Blendschutz versehen werden, damit Fahrradfahrer/innen nicht von aufgeblendeten Autoscheinwerfern beeinträchtigt werden. Außerdem müsse der Radweg vor dem Baubeginn an der Straßentrasse verlegt werden, damit eine durchgängige Benutzbarkeit gewährleistet ist.

Uneinigkeit herrschte über einen zusätzlichen Sicherheitsaspekt. So wurde aus der Fraktion der CDU eine Absicherung des Radwegs durch eine Leitplanke gefordert, von Seiten der Grünen wurde dies kritisch gesehen. Dabei bietet der vergrößerte Abstand zwischen Straße und Radweg erfahrungsgemäß keinen Schutz vor "abfliegenden" Fahrzeugen. Gerade der "Schlangensiefen" ist der unfallträchtigste Abschnitt der Bundesstraße 56 zwischen Sankt Augustin und Much. Bislang sorgte die Leitplanke praktisch bei jedem Unfall dafür, daß Fahrzeuge nach Kollisionen nicht auf den Radweg gerieten.

Ein weiteres Detail der Diskussion betraf die Bushaltestelle "Heide Franzhäuschen" nahe der Einmündung der Kreisstraße 13. Dort, so die Anregung, sollte der Rad- und Gehweg separiert werden, um Konflikte der täglich rund 400 Fahrgäste der verschiedenen Buslinien mit dem Fahrradverkehr zu vermeiden.

Die geplanten Verbesserungen der Verkehrsführung verursachen allerdings auch Nachteile für die Natur. Obwohl die Schneise im "Schlangensiefen" in den vergangenen Jahren bereits durch Rodungsarbeiten verbreitert wurde, ist zusätzlicher Flächenbedarf gegeben. Auf der Gesamtlänge von zwei Kilometern ist für die Fahrbahn-Verbreiterung um zwei Meter eine Fläche von 4.000 bis 5.000 Quadratmetern notwendig, für den vier Meter breiten Zwei-Richtungs-Rad-/ Gehweg zusätzliche 10.000 Quadratmeter. Hierfür seien Ausgleichs-Maßnahmen an anderer Stelle erforderlich.

Zum Zeitfaktor eines Umbaus der Strecke konnten seitens des Gutachters noch keine Angaben gemacht werden. Dieses hänge vom zuständigen 'Landesbetrieb Straßen NRW' ab. Letztlich sind auch die Planungs-Kapazitäten und die vorhandenen Mittel entscheidend. Man könne aber davon profitieren, daß der Bund Milliarden in den Radwege-Ausbau investieren wolle. Die Machbarkeitsstudie soll nun an den Baulastträger zur weiteren Planung und Umsetzung weitergereicht werden. (cs)  (Fotobericht folgt)


07.06.2021 - Schulen

Blick nach vorn : das AK holt die Zukunft in die Schule

(Foto : 'Antoniuskolleg')

Eine Information des 'Antoniuskolleg' :  Schule ohne (digitalen) Plan ?  Konservierung althergebrachter Unterrichtsinhalte und -strukturen in digitaler Form ?  Gedankenloses Stolpern aus dem Distanzlernen in den Präsenzunterricht der Zukunft ?  Diese und ähnliche Vorurteile bekommt man mitunter zu hören, wenn man in Politik und Gesellschaft nach der Situation von Schule fragt. Digitalisierung sei bei Weitem nicht alles, es müsse umfassende Konzepte geben, wie man das System "Schule" fit für die Zukunft mache. Die Verwerfungen rund um die Corona-Pandemie hätten dafür wertvollen Input gegeben, den müsse man nutzen !

Das Antoniuskolleg ist sich dieser Verantwortung bei der Begleitung junger Menschen auf dem Weg des Erwachsenwerdens sehr bewusst - das salesianische Erbe und die nun seit einigen Jahren maltesische Prägung machen diese Verpflichtung ganz besonders deutlich. Deshalb richtet die Schulgemeinschaft des AK bereits jetzt den Blick ganz konkret in die Zukunft, um den Herausforderungen der kommenden Jahre rund um Bildung und Erziehung gerecht zu werden :  Welche Ziele sind zu formulieren und umzusetzen, um schon heute eine dauerhaft zukunftsfähige Schule zu gestalten ?


07.06.2021 - Verkehr, Baumaßnahmen

Baustellenampel gefährdet den Fußgänger- und Radverkehr

Man stelle sich vor, daß das Absperrmaterial einer Straßenbaustelle, die für die Dauer des Wochenendes abgeräumt wird, einfach auf der Fahrbahn gelagert würde. Was im Falle von Straßen nahezu undenkbar wäre, scheint auf einem Radweg kein Problem zu sein.

So gesehen am nördlichen Ortseingang von Wolperath, wo eine außer Betrieb befindliche Baustellenampel kurzerhand so zur Seite gedreht wurde, daß sie einen noch größeren Teil des kombinierten Geh- und Radwegs blockiert.

Auch wenn der Sockel der Mobilampel eine rote Warnfarbe aufweist, stellt sie doch eine Stolperfalle für Fußgänger und Fahrradfahrer dar. Mit wenig Mühe könnte man sie auch auf den Grünstreifen schieben, um unnötige Gefahrensituationen auf dem Verkehrsweg auszuschließen. (cs)


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Stand : 21.06.2021

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