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Aktuelle Nachrichten

06.05.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung

Coronavirus : 7-Tages-Inzidenz wieder unter 100 gesunken

Erstmals seit 24 Tagen ist die 7-Tages-Inzidenz im Rhein-Sieg-Kreis wieder unter den für die "Bundes-Notbremse" maßgeblichen Wert von 100 gefallen - dieser liegt nun bei 96,9. Um die nächtliche Ausgangssperre, die strengeren Kontaktbeschränkungen sowie Auflagen für den Handel und körpernahe Dienstleistungen wieder aufzuheben, ist aber eine stabile fünftägige Phase unter der 100er-Marke notwendig.

Der (bisherige) Höchststand der dritten "SARS-CoV-2"-Infektionswelle wurde im Kreisgebiet am 26. April mit 1.692 Akutfällen erreicht. Seither ist die Zahl wieder auf 1.401 Fälle abgesunken (Stand 5. Mai). Ebenfalls rückläufig ist mit 3.698 die Anzahl der in "häuslicher Absonderung" befindlichen Personen. Die Gesamtzahl der nach PCR-Test bestätigten Infektionsfälle beträgt nun 21.633, dies entspricht 3,6 Prozent der Bevölkerung. In den letzten zwei Wochen kam im Schnitt jeden Tag ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit einer "COVID-19"-Erkrankung hinzu, sie summieren sich damit auf 479.

In Neunkirchen-Seelscheid hat sich die Akutzahl der Infektionen nach einem zwischenzeitlichen Anstieg im April auf 63 Fälle wieder halbiert, Stand Mittwoch waren es 32. Seit März 2020 summieren sie sich auf insgesamt 618 (3,1 % der Einwohner/innen). In den vergangenen 14 Tagen wurden keine weiteren Todesfälle verzeichnet, sie verblieben damit bei 15.

Seit einer Woche hat das Gesundheitsamt des Kreises keine detaillierten Angaben zu "Ausbruchs-Geschehen" mehr veröffentlicht. Beim letzten Stand waren 18 Kindertagesstätten (42 Fälle), 29 Schulen (35 Fälle), vier Alten- oder Pflegeheime beziehungsweise Pflegedienste (16 Fälle), zehn Gemeinschafts-Unterkünfte (82 Fälle) und sechs Gewerbebetriebe (44 Fälle) betroffen. Die Fallzahlen dieser Bereiche decken aber nur 15 Prozent aller erfassten Akutfälle ab. (cs)


05.05.2021 - Landesregierung, Gesundheit

Impftermin-Start für weitere Berechtigte der Priorität 3

Eine Information der Landesregierung NRW :  Ab Donnerstag, 6. Mai, werden viele weitere Personengruppen ein Impfangebot im Impfzentrum erhalten und einen Impftermin vereinbaren können. Damit ermöglicht Nordrhein-Westfalen nun regelhaft auch die Impfung einer großen Personengruppe der Priorität 3. Neben Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Eltern von schwer erkrankten Minderjährigen gehören zu den nun Impfberechtigten auch Beschäftigte im Lebensmittel-Einzelhandel und in Drogeriemärkten. Darüber hinaus erhalten Beschäftigte an weiterführenden Schulen ein Impfangebot, genauso wie einzelne Personengruppen der Justiz.

Minister Karl-Josef Laumann erklärt : "Fast jeder Dritte hat in Nordrhein-Westfalen bereits eine Erstimpfung erhalten (Anmerkung der Redaktion : im Rhein-Sieg-Kreis erst 28 %). Die Impfkampagne läuft inzwischen auf Hochtouren. Bis im Juni die Priorisierung voraussichtlich aufgehoben wird, wollen wir in Nordrhein-Westfalen noch einmal ordentlich Strecke machen und so viele Menschen der Priorität 1, 2 und 3 wie möglich geimpft haben. Die Impfkontingente sind nach wie vor begrenzt und es werden sicherlich nicht alle sofort geimpft werden können. Aber wir machen nun noch einmal einer sehr großen Personengruppe ein Impfangebot."

Die folgenden Personengruppen können ab Donnerstag, 6. Mai, 8 Uhr über die Terminbuchungs-Portale der Kassenärztlichen Vereinigungen einen Impftermin in einem Impfzentrum buchen. Die Terminbuchung ist online möglich über  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.116117.de  sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116117 oder die zusätzliche Rufnummer je Landesteil : 0800 / 11611701 für das Rheinland. Für alle Personengruppen kommt mRNA-Impfstoff zum Einsatz - das heißt von 'BioNTech' oder 'Moderna'. Eine Wahl des Impfstoffs ist nicht möglich. An folgende Personengruppen richtet sich das Angebot :

  • Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Schwangeren :  Anspruchsberechtigt sind maximal zwei Kontaktpersonen je schwangere Person beziehungsweise je nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person (das heißt die pflegebedürftige Person muss zu Hause gepflegt werden).
    Als Nachweis ist das vom 'MAGS' bereitgestellte Formular zu verwenden. Kontaktpersonen von Schwangeren haben darüber hinaus eine Kopie des Mutterpasses vorzulegen. Kontaktpersonen von sich nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Personen haben eine Kopie des Nachweises der Pflegekasse über den Pflegegrad der pflegebedürftigen Person vorzulegen. Die Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen müssen nicht als Pflegepersonen bei der Pflegekasse benannt sein. Das Alter und die Art der gesundheitlich bedingten Beeinträchtigung der pflegebedürftigen Person sind für die Impfberechtigung unerheblich.
  • Eltern von schwer erkrankten Minderjährigen :  Eltern von minderjährigen Kindern mit einer Vorerkrankung nach § 3 Absatz 1 Nummer 2 Corona-Impfverordnung, die selbst nicht geimpft werden können, sind den Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen gleichgestellt. Dem Impfzentrum ist eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen, die bestätigt, dass das Kind der Personengruppe nach § 3 Absatz 1 Nummer 2 Corona-Impfverordnung zuzuordnen ist. Eine Pflegebedürftigkeit ist nicht nachzuweisen.
  • Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel und in Drogeriemärkten :  Dazu zählen grundsätzlich alle im Verkauf Beschäftigten inklusive der Teilzeitbeschäftigten, Auszubildenden oder Minijobber.
  • Lehrerinnen und Lehrer sowie weitere Beschäftigte an weiterführenden Schulen
  • Beschäftigte im Justizvollzug mit Gefangenenkontakten
  • Gerichtsvollzieherinnen und -vollzieher
  • Beschäftigte in den Servicebereichen der Gerichte und Justizbehörden, Richterinnen und Richter sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte
  • Beschäftigte im Ambulanten Sozialen Dienst der Justiz

Wichtig :  Der Nachweis der Impfberechtigung muss bei den Berufsgruppen über eine Arbeitgeber-Bescheinigung erfolgen. Diese ist zum Impftermin im Impfzentrum mitzubringen. Zudem ist das Arbeitsstätten-Prinzip aufgehoben. Die oben genannten Personengruppen können einen Termin in einem Impfzentrum ihrer Wahl vereinbaren.

Dazu erklärt Gesundheitsminister Laumann : !Zwei Personengruppen liegen mir besonders am Herzen :  Die Beschäftigten im Lebensmittel-Einzelhandel und in den Drogeriemärkten. Sie haben täglich Kundenkontakt und halten unsere Versorgung seit Beginn der Corona-Pandemie aufrecht. Und sie haben keine große Lobby wie andere Berufsgruppen. Sie erhalten jetzt ein Impfangebot, damit sie bei ihrer täglichen Arbeit keine Angst mehr vor einer möglichen Infektion haben müssen.

Schwer erkrankte Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren können selbst noch nicht geimpft werden. Umso wichtiger ist es mir, dass wir in Nordrhein-Westfalen diesen Kindern und Jugendlichen, unabhängig von der Pflegebedürftigkeit, dadurch einen besonderen Schutz geben, dass wir ihren Eltern nun ein Impfangebot machen."

Die Impforganisation der folgenden Personengruppe erfolgt vor Ort über die Kreise und kreisfreien Städte in Abstimmung mit den Trägern beziehungsweise den Arbeitgebern :  Personen, die in Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern untergebracht oder tätig sind, sind bis zum 31. Mai zu impfen.

In Kürze werden zudem durch zunächst 100.000 zusätzliche Impfdosen auch aufsuchende Impfangebote in sozial benachteiligten Stadtteilen mit besonders hohen Inzidenzen ermöglicht werden. Nordrhein-Westfalen geht hier voran. Neben der Impfung von obdachlosen Personen sollen Menschen in benachteiligten Stadtteilen mit beengten Wohnverhältnissen dadurch schnell und unbürokratisch geschützt werden. Nach dem Start in Köln soll basierend auf diesen Erfahrungen das weitere Vorgehen in den kommenden Wochen fixiert und forciert werden.

Ab der zweiten Maihälfte wird zudem auch für Beschäftigte der Polizei, des Katastrophenschutzes sowie der Berufs- und der Freiwilligen Feuerwehr die Möglichkeit zur Terminbuchung im Impfzentrum eröffnet.

Minister Laumann weist zudem darauf hin, dass es sinnvoll sein kann, in den Arztpraxen das Impfintervall des AstraZeneca-Impfstoffs von zwölf auf neun Wochen zu verkürzen, um die Akzeptanz dieses Impfstoffs weiter zu erhöhen: „Gerade vor den Ferien stellen sich viele Mitbürgerinnen und Mitbürger die Frage, ob sie noch vor dem Urlaub vollständig geimpft werden können. Dafür spricht einiges, wenn der Abstand zwischen erster und zweiter Impfung bei AstraZeneca nicht doppelt so lang ist wie bei einer mRNA-Impfung.“


05.05.2021 - Gemeindeverwaltung, Freizeit, Medien

Gemeindebücherei wieder ohne Testnachweis geöffnet

Eine Information der Gemeindeverwaltung :  Seit dem 4. Mai darf die Gemeindebücherei wieder für die gesamte Leserschaft öffnen. Der Testnachweis entfällt. Es gilt weiterhin das gängige Hygienekonzept unter anderem mit der Begrenzung des Zugangs anhand von einer bereitgestellten Anzahl von Körben.


03.05.2021 - Verkehr, Feuerwehr, Baumaßnahmen

Bröltalstraße bleibt am Dienstag in Ruppichteroth gesperrt

Nach einem tödlichen Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Motorrad und eines Sattelzugs mußte die Bröltalstraße (B 478) heute ab 15.30 Uhr zwischen Ingersau und Ruppichteroth-Bröleck gesperrt werden (siehe dazu  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.broeltal.de ).

Die Sperrung wird auch über die Nacht und am Dienstag aufrechterhalten bleiben. Nach der Bergung der ausgebrannten Fahrzeuge am Abend konnte keine abschließende Prüfung der Straße durch den 'Landesbetrieb Straßen NRW' mehr durchgeführt werden. Vor einer Wiederfreigabe der Strecke müssen die Asphaltdecke und ein Brückenbauwerk, auf dem der Sattelzug zum Stehen gekommen war, untersucht werden. Auch müssen morgen weitere Maßnahmen zur Reinigung der Bröl durchgeführt werden.

Diesel und Löschwasser waren in Höhe des Wehrs nahe der Kläranlage Büchel in den Bach gelaufen. Die Ruppichterother Feuerwehr hatte eine erste Ölsperre gelegt, der hinzugerufene Löschzug aus Neunkirchen setzte drei weitere Sperren zwischen der Unfallstelle und Ingersau. Bereits heute wurden Ölschlieren und Ölbindemittel mittels eines Spezialfahrzeugs von der Oberfläche abgesaugt. Diese Arbeiten werden morgen von der Straße aus fortgesetzt. Wann die Strecke wieder freigegeben werden kann, steht noch nicht fest. (cs)


03.05.2021 - Kirchliches

Wortgottesdienst als Antwort auf den Priestermangel !?

Eine Information des Pfarrgemeinderats des Pfarrverbandes Neunkirchen-Seelscheid :  Über die Möglichkeit der Gestaltung von Wortgottesdiensten durch Laien wurde in Pfarrgemeinderats-Sitzungen des Katholischen Pfarrverbandes Neunkirchen-Seelscheid gesprochen. Damit soll kirchliches Leben auch bei drohendem Priestermangel aufrechterhalten werden. In unterschiedlichster Form, wie zum Beispiel mit "Dienstags mit Gott" in 'Sankt Georg', wird dies bereits heute in unseren Gemeinden praktiziert.

Manche sind interessiert, aber gelegentlich unsicher, wie "man so etwas macht". Um diese Unsicherheit zu nehmen oder auch einfach, um sich persönlich aus- und weiterzubilden, will der Pfarrverband Neunkirchen-Seelscheid einen Ausbildungskurs zum/zur Wortgottesdienst-Leiter/in anbieten. Dieser vermittelt nicht nur praktische Fähigkeiten, sondern will auch persönliche Zugänge zur Heiligen Schrift eröffnen und aufzeigen.

Der Kurs, der von Alfred Lohmann, Gunther Fleischer und Carmen Hegner geleitet wird, richtet sich an alle engagierten Laien, ist auf sechs Abende konzipiert und startet voraussichtlich nach den Sommerferien. Das Angebot ist für alle Teilnehmer kostenfrei und beinhaltet keine Verpflichtung, anschließend tatsächlich Wortgottesdienste im Pfarrverband durchzuführen.

Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei zehn bis zwölf Personen. Wir bitten um Anmeldung bis 16. Mail per Mail  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-MailCarmen.Hegner(at)erzbistum-koeln.de  oder telefonisch bei Frau Hegner, 02247 / 9682640. Frau Hegner gibt auch gerne weitere Informationen. Weitere Hinweise finden Sie auf der Homepage unseres Pfarrverbandes unter "Neuigkeiten" :  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.pfarrverband-nk-se.de/aktuelles/neuigkeiten
Rainer Thoma


03.05.2021 - Verkehr, Baumaßnahmen

Nächtliche Verbindungssperrungen im BAB 3-Kreuz Siegburg

Eine Information der 'Autobahn GmbH' :  Im Autobahnkreuz Bonn / Siegburg (A3/A560) kommt es zu mehreren nächtlichen Verbindungssperrungen:

Montagnacht (03./04.05.) und Dienstagnacht (04./05.05.), jeweils von 19 Uhr bis 5 Uhr, ist keine Überfahrt von der A 560 aus Hennef kommend auf die A 3 nach Frankfurt möglich. Eine Umleitung über die Anschlussstelle Niederpleis ist mit blauen Tafeln ("U 92") ausgeschildert.

Montagnacht (03./04.05.) und Dienstagnacht (04./05.05.), jeweils von 20 Uhr bis 5 Uhr, ist keine Überfahrt von der A 3 aus Frankfurt kommend auf die A 560 nach Bonn möglich. Eine Umleitung über die Anschlussstelle Hennef ist mit rotem Punkt ausgeschildert.

Mittwochnacht (05./06.05.), von 20 Uhr bis 5 Uhr, ist keine Überfahrt von der A 3 aus Frankfurt kommend auf die A 560 nach Bonn möglich. Eine Umleitung über die Anschlussstelle Hennef ist mit rotem Punkt ausgeschildert.

Donnerstagnacht (06./07.05.) von 19 Uhr bis 5 Uhr ist keine Überfahrt von der A 560 aus Hennef kommend auf die A 3 nach Frankfurt möglich. Eine Umleitung über die Anschlussstelle Niederpleis ist mit rotem Punkt ausgeschildert.

Die 'Autobahn GmbH Rheinland' montiert in dieser Zeit ein Traggerüst und baut die dortige Dauerbaustelle um.


02.05.2021 - Gesundheit, Recht, Finanzen, Landesregierung, Kreisverwaltung

Testpflicht im Handel entfällt für Geimpfte und Genesene

Noch vor einer bundeseinheitlichen Regelung stellt die Landesregierung NRW bereits vollständig geimpfte Personen (mindestens 14 Tage nach deren Immunisierung) und genesene Personen, die einen entsprechenden Nachweis erbringen können, mit denjenigen gleich, die ein tagesaktuelles bestätigtes Schnelltest-Ergebnis vorlegen können. Für sie entfällt somit die Testpflicht vor dem Zutritt in den Einzelhandel ("Click & Meet"), dem Besuch von Zoos oder Botanischen Gärten sowie bei der Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen wie etwa Friseurbesuchen. Auch die Testpflicht in Schulen und das Freitesten anstelle einer Quarantäne bei der Einreise entfällt für diese Personen. Die Regelung gilt ab Montag, 3. Mai.

Auswirkungen hat die Entscheidung der Landesregierung damit auf das Geschäftsmodell der immer noch zunehmenden Anzahl von Testzentren oder anderen Teststellen, die Schnelltests bezüglich des "SARS-CoV-2"-Virus durchführen. Durch den nun immer schnelleren Fortschritt des Impfgeschehens werden diese somit zunehmend an Kunden verlieren. - In dieser Woche hat die Kreisverwaltung erstmals detaillierte Zahlen zur Anzahl der durchgeführten Schnelltests veröffentlicht (Selbsttests nicht mitgerechnet).

Demnach wurden innerhalb der vergangenen vier Wochen (29. März bis 25. April) im Kreisgebiet 286.965 Tests durchgeführt. Für die Tests in dieser Zeitspanne erhalten die zumeist gewerblichen Betreiber der Testzentren allein im Kreisgebiet mindestens 3,44 Millionen Euro für den geleisteten Arbeitsaufwand, hinzu kommen weitere bis zu 1,7 Millionen Euro für Sachaufwendungen. Allein für die vergangene Woche fielen 1,1 Millionen Euro für Arbeitsleistungen an, bei 91.853 Tests gab es 251 positive Ergebnisse (0,27 Prozent, vorbehaltlich der späteren Bestätigung durch PCR-Test).

Hier die Entscheidung der Landesregierung vom 1. Mai 2021 im Wortlaut :


01.05.2021 - Verkehr, Feuerwehr, Polizeimeldungen

Zwei Verletzte nach Kollision auf der L 189 bei Hausermühle

Die Kreuzung der Wahnbachtalstraße (L 189) mit der Talstraße (K 16) bei Hausermühle gilt als unfallträchtig. Zumeist ereignen sich Zusammenstöße, weil man von der Talstraße aus die aus Richtung Much kommenden Fahrzeuge erst spät erkennen kann. Aus diesem Grund gilt aus jener Richtung ein Tempolimit von 50 km/h. Heute vormittag gegen 10.30 Uhr war es anders, denn es war ein von gegenüber, vom Wanderparkplatz am Wahnbach kommendes Fahrzeug, das in die vorfahrtberechtigte Wahnbachtalstraße einfuhr. Obwohl die Strecke von dort aus gut einsehbar ist, kam es auf der Kreuzung zu einer schweren Kollision.

Der von einem 30-Jährigen gesteuerte 'Ford Kuga' rammte seitlich einen 'Toyota Avensis', der von einem 25-jährigen Mucher in Fahrtrichtung Süden gelenkt wurde. Der Toyota-Kombi wurde herumgeschleudert, traf schrägstehend mit den Reifen der rechten Fahrzeugseite auf die Bordsteinkante, überschlug sich und blieb auf dem Dach im Graben neben der Kreuzung liegen. Der 25-Jährige konnte sich mit Unterstützung von Ersthelfern selbst aus dem Fahrzeugwrack befreien, bei Eintreffen der Rettungskräfte saß er auf der Bordsteinkante. (cs)


01.05.2021 - Vermischtes, Recht

Ausgangssperre sorgte für ruhigste Mainacht seit langem

Menschenleer und frei von Verkehr - die Hauptstraße in Neunkirchen gegen 24 Uhr

Schon der Nachmittag und Abend des 30. April verliefen ruhig, die sonst üblichen Maifeiern fielen aus. Und auch das nächtliche Geschehen war von den rechtlichen Einschränkungen durch die Corona-Krise geprägt. Wo sonst unentwegt Maibaum-Transporte zu beobachten sind, war in dieser Mainacht aufgrund der geltenden Ausgangssperre Stille angesagt. Nur wenige Autos und vereinzelte Passanten, oftmals mit Hund, waren auf den Straßen zu sehen. Private Maibäume wurden auch aufgestellt, doch dies erfolgte zumeist Corona-konform vor 22 Uhr oder in den frühen Morgenstunden nach 5 Uhr. (cs)


30.04.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung

Im Impfzentrum werden keine Impfpässe ausgegeben

Im Rhein-Sieg-Kreis haben bislang 143.452 Personen eine Erstimpfung erhalten. Das entspricht 23,9 Prozent der Bevölkerung. Der Kreis liegt somit deutlich hinter dem Landes- (28,1 %) und dem Bundes-Durchschnitt (26,9 %) zurück. Dies gilt etwas abgemildert auch für die Anzahl der Zweitimpfungen beziehungsweise vollständig geimpften Personen. Diese summieren sich im Kreisgebiet auf 42.971, somit 7,16 Prozent der Bevölkerung. Landesweit sind es 7,4 Prozent, bundesweit knapp 7,7 Prozent. Hier besteht eine noch größere Differenz zur Stadt Bonn (9,4 %).

Zum Impfthema es gibt noch etwas Bemerkenswertes :  Es ist absehbar, daß der Impfpass zukünftig als Nachweis gelten wird, um Lockerungen der Kontakt-Beschränkungen oder die Aufhebung der nächtlichen Ausgangssperre genießen zu dürfen. Doch wie lassen sich die Impfungen nachweisen, wenn man keinen Impfpass besitzt oder vergessen hat, diesen zum Impfzentrum mitzunehmen ?  Diese Personen, so die Kreisverwaltung auf Anfrage, erhalten ein "Ersatzformular", mit dem sie sich zwecks Ausstellung eines Impfpasses oder eines entsprechenden Eintrags an ihre Hausarztpraxen wenden könnten.

Auch vier Monate nach der Aufnahme des Betriebs im Sankt Augustiner Impfzentrum können dort also keine neuen Impfpässe ausgestellt werden, so die Auskunft. Würde vor Ort ein gelber Impfpass-Blankovordruck anstelle eines "Ersatzformulars" ausgefüllt, entstünde jedoch kein Mehraufwand. Statt dessen werden Bürger/innen, die ohne Impfpass kommen, genötigt, zu diesem Zweck später nochmals die Hausärztin / den Hausarzt aufzusuchen, die derzeit ohnehin stark ausgelastet sein dürften. Zudem werden zusätzliche Kontakte provoziert, die doch eigentlich vermieden werden sollen. (cs)


28.04.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit

Impftermine für chronisch erkrankte Personen in Priorität 2

Eine Information der Kreisverwaltung :  Chronisch erkrankte Personen der Priorität 2 können ab Freitag, 30. April, über die Buchungsportale der Kassenärztlichen Vereinigung Termine für eine Immunisierung in den Impfzentren vereinbaren. Das hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS) jetzt mitgeteilt.

Termine können ausschließlich über die Buchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) vereinbart werden - entweder auf der Website der KV unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.116117.de  oder telefonisch unter der zentralen Rufnummer 0800 / 11611701.

Chronisch erkrankte Personen der Priorität 2 können bereits seit Anfang April durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte geimpft werden. Aufgrund der in den Praxen aber begrenzten Impfkontingente hat das 'MAGS' nun entschieden, diese für einen Übergangszeitraum zu unterstützen. Zu diesem Zweck werden die Buchungsportale der KV erweitert. Erste Anlaufstelle soll aber grundsätzlich die eigene Hausarztpraxis bleiben. Die Zielgruppe sei bei ihren Ärztinnen und Ärzten am besten aufgehoben, heißt es seitens des 'MAGS'.

Wer aber an einer chronischen Erkrankung der Priorität 2 leidet und nicht durch eine niedergelassene Ärztin oder einen niedergelassenen Arzt - zum Beispiel in der eigenen Hausarztpraxis - geimpft werden kann, kann durch die Neuregelung über die oben genannten Buchungsportale der Kassenärztlichen Vereinigung einen Termin vereinbaren. Wie viele Termine angeboten werden können, hängt von der Bereitstellung des Impfstoffes seitens des Landes ab.

Mit der Freischaltung der Buchungsportale für chronisch erkrankte Personen am kommenden Freitag sind nach Information des MAGS keine Partnerbuchungen mehr möglich.

Benötigte Unterlagen :  Chronisch erkrankte Personen der Priorität 2, die im Impfzentrum geimpft werden möchten, müssen zum über die KV vereinbaren Impftermin eine formlose Bescheinigung ihrer Ärztin oder ihres Arztes mitbringen. Aus dieser muss sich die Zugehörigkeit zur impfberechtigen Personengruppe nach der Coronavirus-Impfverordnung ergeben, eine konkrete Diagnose muss in der Bescheinigung nicht genannt werden. Alle übrigen Unterlagen, die zur Impfung mitgebracht werden müssen (Einverständniserklärung, Aufklärungs- und Anamnesebogen), werden im Anschluss an die Terminbuchung automatisiert durch die KV verschickt.

Wichtig :  Termine, die chronisch erkrankte Personen bereits über das Terminvergabesystem des Rhein-Sieg-Kreis im Impfzentrum gebucht haben, bleiben bestehen. Wer auf diesem Weg bereits einen Termin vereinbart hat, muss nicht noch zusätzlich die KV kontaktieren.

Zu Personen mit Vorerkrankungen der Priorität 2 gehören :

  • Personen mit Trisomie 21 oder einer Contergan-Schädigung
  • Personen nach Organtransplantation
  • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression
  • Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen
  • Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung
  • Personen mit Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen, Personen mit Diabetes mellitus mit Komplikationen
  • Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung
  • Personen mit chronischer Nierenerkrankung
  • Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40)


27.04.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit, Schulen

Impfzentrum ausgelastet : Lehrpersonal muss noch warten

Eine Information der Kreisverwaltung :  Es klingt schön !  In seinem 17. Impferlass hat das Land NRW die Möglichkeit eröffnet, Restimpfdosen dann an Lehrerinnen und Lehrer von weiterführenden Schulen zu verabreichen, wenn eine Impfung an Personen der Priorität 2 nicht möglich ist. Für den Rhein-Sieg-Kreis ist das leider keine Option, da in unserem Impfzentrum am Ende eines Tages nur eine Handvoll Impfdosen übrigbleiben. "Diese 'Mengen' helfen uns nicht dabei, den mehreren tausend Lehrkräften hier in der Region ein realistisches Angebot zu machen", erläutert Landrat Sebastian Schuster. "Das bedaure ich umso mehr, als in unseren Nachbarstädten Bonn und Köln die Situation eine gänzlich andere ist."

Im Rhein-Sieg-Kreis werden die Terminangebote von den Menschen, die derzeit zum Impfen aufgerufen sind, sehr gut angenommen und die "No-Show-Quote" ist absolut niedrig. "Das ist zwar einerseits sehr erfreulich, da wir planen können, hilft uns aber im Moment in Bezug beispielsweise auf die Lehrkräfte nicht weiter", so Landrat Schuster. "Ich habe deshalb heute sowohl Schulministerin Yvonne Gebauer als auch Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann angeschrieben und auf den Missstand hingewiesen und deutlich gemacht, dass wir dringend eine Perspektive benötigen, um hier Impfangebote machen zu können."


27.04.2021 - Schulen, Gesellschaft, Soziales

Schüler/innen des 'AK' sprachen mit Entwicklungsminister

Eine Information des 'Antoniuskolleg' :  Anfang des Jahres beschäftigte sich die Klasse 8d über das Fach Französisch hinaus mit den Zusammenhängen zwischen dem Corona-Virus und dem Hunger in der Welt. Im vergangenen Jahr hatte die Klasse erfolgreich am sogenannten "Lauf gegen den Hunger" teilgenommen sowie im Französisch-Unterricht einiges zu diesem Thema und der konkreten Situation in diversen frankophonen Ländern gelernt.

Weil das AK als sogenannte "Schule gegen den Hunger" eingetragen ist, wurde der Klasse vor wenigen Wochen die Möglichkeit eingeräumt, ein digitales Interview mit Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller (CSU) zum Thema "Covid-19 und Hunger" zu führen. Für dieses wurden spannende Fragen entwickelt, und einige dieser Fragen konnten in dem nun durchgeführten Interview platziert werden.

So wollten die Mittelstufenschüler/innen unter anderem wissen, wie sich die Corona-Pandemie auf die weltweite Hungerlage, also beispielsweise auf Hungersnöte auswirke und diese beeinflusse oder verändere. Auch etwaige Handlungsmöglichkeiten auf Ebene der Politik sowie die Einflussmöglichkeiten des Einzelnen waren Thema im Interview mit Minister Müller.

Die Schüler/innen lernten, dass durch die Corona-Einschränkungen vielerorts Versorgungsketten zusammengebrochen seien, was gerade in sogenannten "Entwicklungsländern" dramatische Folgen für die Bevölkerung habe. Mit Blick auf die Folgen der Pandemie sei die ursprünglich zunächst auf die Infektionsgefahr begrenzte Notsituation mittlerweile zu einer globalen Mehrfach-Krise geworden.

Minister Müller bestärkte die Schüler/innen des Antoniuskollegs darin, selbst voranzugehen und sich mithilfe vielfältiger Projekte für eine zunehmende Verteilungsgerechtigkeit auf der Welt einzusetzen. Das Bundesentwicklungsministerium unterstütze gerade schulische Initiativen sehr, seien es Bestrebungen zum Einsatz von 'Fair-Trade'-Produkten, der Umgang mit Müll und Recycling oder Spendenaktionen aller Art zugunsten der Ärmsten - alles keine Unbekannten am AK !

Allen beteiligten Schüler/innen gilt ein besonderer Dank für ihr Engagement !  Wir freuen uns schon auf weitere Aktionen "für den guten Zweck" am Antoniuskolleg, um vielleicht einen kleinen Teil zu mehr Gerechtigkeit auf der Welt beitragen zu können.
Julia Schäfer


26.04.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung

'COVID-19'-Zahlen lokal stark gestiegen, kreisweit konstant

Nochmals deutlich angestiegen ist die Zahl der akut an "COVID-19" erkrankten Personen im Gemeindegebiet. In den vergangenen zwei Wochen hat sich deren Anzahl fast verdoppelt, momentan werden 60 Fälle gelistet. Seit März 2020 wurden insgesamt 596 registriert (3 % der Einwohnerschaft), im Schnitt kamen zuletzt gut vier Fälle pro Tag hinzu. 521 Betroffene gelten als genesen. Vor wenigen Tagen gab es den ersten Todesfall dieses Monats in Zusammenhang mit einer Erkrankung, sie summieren sich nun auf insgesamt 15.

Kreisweit sind die Zahlen dagegen weitgehend konstant. Stand Sonntag (25.04.) wurden 1.603 Akutfälle registriert, was eine leichte Steigerung darstellt. Der Wert der 7-Tages-Inzidenz liegt dagegen seit nunmehr zwölf Tagen gleichbleibend um die 120 - mit leichten Ausschlägen nach oben und unten, am Sonntag waren es 118,5. Wichtig wäre, ihn zeitnah stabil unter die 100 senken, um dem erneut ausgebremsten Einzelhandel eine Chance zu verschaffen. Insgesamt haben sich nun - soweit nach PCR-Test bestätigt - 20.567 Menschen im Kreis mit dem "SARS-CoV-2"-Virus infiziert (gut 3,4 % der Bevölkerung). Die Todesfälle an oder mit dem Virus sind auf 465 angestiegen.

Nach der Wiederaufnahme des Präsenz-Unterrichtes in den Schulen - nach zwei Wochen Osterferien plus einer weiteren Woche Pause - sind die Fälle der von Infektionen betroffenen Schulen erwartungsgemäß sprunghaft angestiegen. Gab es dort vor zwei Wochen kreisweit nur eine einzige Infektion, sind nun (Stand Freitag, 23.04.) bereits 23 Schulen betroffen, es liegen allerdings zumeist nur Einzelfälle vor (insgesamt 26 Infektionen). Hinzu kommen 35 Infektionsfälle in 13 Kindertagesstätten und 14 in fünf Senioren- und Pflegeheimen oder bei Pflegediensten.

Die "Ausbruchs-Geschehen" mit den meisten Fällen liegen aber in den Bereichen der Gemeinschafts-Unterbringungen und bei Gewerbebetrieben vor. Zu Ersteren zählen insbesondere Flüchtlingsheime, wo es momentan deutlich steigende Fallzahlen gibt. Am Freitag waren es noch 48 Akutfälle in neun Einrichtungen, die aufgrund dessen unter Quarantäne stehen. 42 weitere Fälle betreffen fünf Gewerbebetriebe. - In Neunkirchen-Seelscheid liegt nur ein "Ausbruchs-Geschehen" vor, dieses bezieht sich auf eine Einrichtung des medizinischen Bereichs, Kindergärten und Schulen waren Stand Freitag nicht betroffen. (cs)


24.04.2021 - Feuerwehr, Polizeimeldungen

Brand im Gewerbegebiet Oberheister frühzeitig gestoppt

Dass die Wald- und Feldbrand-Gefahr auch um diese Jahreszeit schon groß ist, zeigte sich heute nachmittag gegen 15.30 Uhr im Gewerbegebiet Oberheister. Hier breitete sich ein kleiner Vegetationsbrand zwischen der Bebauung schnell aus. Zum Glück wurde das Feuer trotz des Wochenendes frühzeitig erkannt. Ein Mitarbeiter der 'Johanniter', die einen Stützpunkt im Gewerbegebiet haben, bemerkte die Rauchentwicklung und alarmierte die Feuerwehr.

Als diese nach wenigen Minuten eintraf, hatte das Feuer bereits auf einen Unterstand übergegriffen, in dem Holz lagerte. Die Wehrleute starteten ihren Löschangriff von zwei Seiten aus und konnten den Brand nach kurzer Zeit unter Kontrolle bringen und ablöschen. Wenn das Feuer nicht rechtzeitig bemerkt worden wäre, hätte eine Ausdehnung auf eine breite Hecke gedroht, die ein Nachbargrundstück mit einem unmittelbar angrenzenden Firmengebäude abschirmt. Auch die hölzerne Halle eines weiteren Gewerbebetriebs befindet sich nur wenige Meter entfernt.

Nach Angaben der Polizei wurden Glasscherben am Ausgangspunkt des Feuers neben dem in Mitleidenschaft gezogenen Unterstand aufgefunden. Vermutlich hatte die Sonneneinstrahlung in Kombination mit den Scherben einen Brennglaseffekt zur Folge, der die trockene Vegetation entzündete. Die Feuerwehr konnte den Einsatz nach einer Stunde abschließen. (cs)


23.04.2021 - Gesundheit, Recht, Wirtschaft, Schulen, Kindergärten, Kreisverwaltung

'Bundes-Notbremse' mit Ausgangssperre im Kreis erwartet

Die bundesweiten Infektionszahlen betreffend das "SARS-CoV-2"-Virus sind seit nunmehr neun Tagen stabil, der 7-Tages-Inzidenzwert schwankt seither geringfügig zwischen 160 und 165 (aktuell 164,0). Zur dauerhaften Verhinderung einer Überlastung des Gesundheitssystems, so Einschätzungen von Experten, ist dies aber zu hoch. Um dieser Gefahr entgegenzuwirken, haben der Bundestag und der Bundesrat in dieser Woche die "Bundes-Notbremse" beschlossen. Die neue Fassung des Infektionsschutz-Gesetzes, in der die Maßnahmen bundes-einheitlich geregelt werden, sieht ab Samstag, 24. April, folgende Maßnahmen vor :

Ab einem 7-Tages-Inzidenzwert von 100 aufwärts greifen nach drei Tagen die neuen Maßnahmen. Dies ist die Grenze, ab der der Handel (außer Güter des täglichen Bedarfs) auch mit Termin nicht mehr für jedermann öffnen darf (außer "Click & Collect"), sondern nur noch bei Vorlage eines bestätigten aktuellen Schnelltests mit negativem Ergebnis. Bei Erreichen eines Inzidenzwertes von 150 darf der Handel nur noch "Click & Collect" anbieten, also die Abholung zuvor telefonisch oder online bestellter Waren.

Der willkürlich erscheinende Inzidenzwert von 165 (es handelte sich um den Inzidenzwert vom Montag dieser Woche) ist für den Schulbetrieb und die Kindertagesstätten maßgeblich. Denn ab dieser Grenze muß der Präsenz-Unterricht eingestellt werden. Schüler/innen sind dann auf den Distanz-Unterricht angewiesen, sofern dieser bei den teils unzureichenden Internetanbindungen im Bergischen praktikabel ist. Diese Regelung gilt allerdings nicht für Abschlussklassen, die im Präsenz-Unterricht verbleiben können. Kindergärten müssen ab dem gleichen Inzidenzwert in den Notbetrieb gehen.

Da sich der Rhein-Sieg-Kreis mit einer 7-Tages-Inzidenz von 129,3 bereits über der 100er-Schwelle, aber derzeit stabil unter derjenigen von 150 bewegt, ändert sich vorläufig wenig zur bereits bestehenden "Notbremse". Einschneidenste Maßnahme ist jedoch die nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 Uhr und 5 Uhr, der Arbeitsweg ist davon ausgenommen. Auch darf man zwischen 22 Uhr und 24 Uhr alleine spazierengehen oder joggen. Ob diese umstrittene Ausgangssperre Bestand haben wird, wird wohl gerichtlich entschieden werden. (cs)

Hier die detaillierte Darstellung der Kreisverwaltung zur "Bundes-Notbremse" :


22.04.2021 - Kreisverwaltung, Baumaßnahmen, Recht

Bauaufsichtsamt des Kreises mit neuen Online-Services

Eine Information des Bauaufsichtsamt des Rhein-Sieg-Kreises :  Das Bauaufsichtsamt des Rhein-Sieg-Kreises bietet zwei neue Online-Services an. Einerseits können Interessierte eine Auskunft aus dem Baulasten-Verzeichnis und andererseits Akteneinsicht in abgeschlossene Bauakten online beantragen.

Wer ein Grundstück kaufen möchte, sollte sich vorher erkundigen, ob es eine Baulast für dieses Grundstück gibt. Für alle Grundstücke gibt es ein zentrales Verzeichnis beim zuständigen Bauamt, in dem alle Baulasten verzeichnet sind. Eine Baulast ist eine Verpflichtung, die für das betreffende Grundstück gilt :  Der Eigentümer ist dadurch verpflichtet, bestimmte Tätigkeiten auf seinem Grundstück zu tun, zu unterlassen oder zu dulden.

Die örtlichen Gegebenheiten können dazu führen, dass eine Bebauung nicht wie gewünscht erfolgen kann, beispielsweise wenn der Abstand zum Nachbargrundstück zu gering würde. Die Baulast stellt dabei ein Instrument dar, mit dessen Hilfe dem Eigentümer eines Grundstücks ermöglicht wird, seine baulichen Vorstellungen doch noch realisieren zu können. So könnte bei fehlenden Abstandsflächen eine Baulast auf dem Nachbargrundstück eingetragen werden, wenn der Nachbar zustimmt und eine ausreichende Fläche vorhanden ist. Dann wäre im Ergebnis der zu geringe Abstand kein Problem mehr.

Ein anderes Beispiel ist die Erschließungs-Baulast, die den Grundstücks-Eigentümer verpflichtet, eine bestimmte Fläche als Zugang, Zufahrt oder für die Durchführung von Leitungen zugunsten eines Dritten zur Verfügung zu stellen.

Auskünfte aus dem Baulastenverzeichnis erhalten alle Personen, die ein berechtigtes Interesse nachweisen können. Diese Einsicht in das Verzeichnis kann über die Homepage des Rhein-Sieg-Kreises ab sofort unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.rhein-sieg-kreis.de/baulast  beantragt werden.

Ebenfalls online kann eine Einsicht in abgeschlossene Bauakten beantragt werden. Dieser Service steht der Eigentümerin oder dem Eigentümer eines Grundstückes unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.rhein-sieg-kreis.de/bauakten  zur Verfügung. Mit einer Vollmacht können auch Dritte diesen Service nutzen.

Das Bauaufsichtsamt des Rhein-Sieg-Kreises ist zuständig für die Gemeinden Alfter, Eitorf, Much, Neunkirchen-Seelscheid, Ruppichteroth, Swisttal, Wachtberg und Windeck. Die Städte im Kreisgebiet haben eigene Bauämter.


22.04.2021 - Kreisverwaltung, Natur, Tiere, Recht

Kreisverwaltung warnt vor Aktionen gegen Wolfsrudel

Eine Information der Naturschutzbehörde des Rhein-Sieg-Kreises : "Wir werden alle Versuche, die Wölfe an der oberen Sieg zu vertreiben oder zu verletzen, konsequent und strafrechtlich verfolgen." So reagiert die Naturschutzbehörde des Rhein-Sieg-Kreises auf Aufrufe in den sozialen Medien, die Wolfsfamilie in ihrem Revier in der Leuscheid in einer gemeinsamen Aktion aufzusuchen und beispielsweise durch Schüsse mit Steinsalz aus ihrem Revier zu vertreiben.

Userinnen und User hatten die Kreisverwaltung auf bei 'Facebook' kursierende Meldungen hingewiesen, in denen zu einem solchen "nächtlichen Besuch bei den Wölfen" aufgerufen wurde. Der Post unter einem Fake-Profil wurde inzwischen wieder gelöscht.

Die Naturschutzbehörde nimmt solche Aufrufe ernst. Sie hat sich mit dem Forstamt und der Polizei abgestimmt und wird mit ihnen zusammen den Streifendienst in der Leuscheid erheblich verstärken. Sie weist darauf hin, dass solche vorsätzlichen Aktionen gegen streng geschützte Arten eine Straftat darstellen, die mit Geldstrafe oder Gefängnis bis zu fünf Jahren bedroht ist. Gleichzeitig seien Aktivitäten aufgenommen worden, den Urheber des 'Facebook'-Posts zu ermitteln - auch solche Aufrufe zu verbotenen Handlungen an sich sind schon strafbar.

"Durch solche Aufrufe erweisen die Gegner dieser geschützten Tiere ihrer Sache einen Bärendienst. Anstatt zu einer sachlichen Diskussion über den Wolf bereit zu sein, rufen sie anonym zu kriminellen Handlungen auf, für die es null Toleranz gibt. Damit haben diese Personen sich auch als Gesprächspartner disqualifiziert", so die Naturschutzbehörde abschließend.


22.04.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit, Schulen, Kindergärten, Recht

Keine Veränderung durch 'Notbremse' für Schulen und Kitas

Eine Information der Kreisverwaltung :  Die Regelungen der Notbremse werden im Rhein-Sieg-Kreis vorerst nicht verschärft. Auch im Bereich Schulen und Kitas wird es erst einmal keine kreisweiten Veränderungen geben.

Da der Rhein-Sieg-Kreis in vielerlei Hinsicht sehr eng mit der Stadt Bonn verflochten ist und weil es zahlreiche Fälle von "grenzüberschreitenden" Besuchen von Schulen und Kitas gibt, hatte Landrat Sebastian Schuster das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW gebeten zu prüfen, ob es sinnvoll wäre, die bereits in der Stadt Bonn geltenden Einschränkungen im Bereich der Schulen und Kinderbetreuung, auch für den Rhein-Sieg-Kreis zu übernehmen, selbst wenn die Inzidenz im Kreisgebiet noch deutlich von der 200er-Marke entfernt ist.

Für den Bereich der Schulen hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) diese Anfrage jetzt abschlägig beschieden. Das bedeutet, dass es bei den Schulen im Kreisgebiet vorläufig beim Wechselunterricht bleibt. Ausnahmen bilden nach wie vor die Abschlussklassen, die in Präsenz beschult werden. Eine Allgemeinverfügung, die kreisweit den Wechsel in den Distanzunterricht vorgibt, kann laut 'MAGS' derzeit für den Rhein-Sieg-Kreis nicht verfügt werden.

Anders beurteilt das 'MAGS' die Anfrage für die Kitas - hier hat das NRW-Gesundheits-Ministerium dem Rhein-Sieg-Kreis die Option zum Wechsel in den eingeschränkten Pandemiebetrieb eröffnet. "Wir werden von dieser Option aber vorerst keinen Gebrauch machen", erklärt Landrat Sebastian Schuster. "Ich habe mich mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern hierzu abgestimmt. Das Votum ist einstimmig - wir halten eine Regelung ausschließlich für die Kindertagesbetreuung für nicht zielführend. Ein eingeschränkter Pandemiebetrieb wäre nur als Teil eines Gesamtprozesses für Schulen und Kitas sinnvoll." Wichtig sei, dass die rechtlichen Fragen bereits jetzt geklärt sind, um bei Bedarf umgehend agieren zu können.

Eine auch die Schulen umfassende Regelung hatte das 'MAGS' mit Blick auf das aktuell stabile Infektions-Geschehen im Rhein-Sieg-Kreis aber abgelehnt. "Wir werden das Infektions-Geschehen in den Kitas aber weiter engmaschig beobachten und bei Bedarf auf die vom 'MAGS' gewährte Option zurückgreifen", erläutert Landrat Sebastian Schuster.

Aktuell gibt es im Rhein-Sieg-Kreis 13 Kitas, in denen bei den betreuten Kindern und Erzieherinnen beziehungsweise Erziehern in insgesamt 34 Fällen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen wurde.

Eingeschränkter Pandemiebetrieb in der Kindertagesbetreuung

Der eingeschränkte Pandemiebetrieb basiert auf dem Konstrukt des aktuellen, eingeschränkten Regelbetriebs mit einer Trennung der Gruppen in fest zugeordneten Räumen und einer Reduzierung der wöchentlichen Betreuungszeit um zehn Stunden gegenüber dem Normalbetrieb. Im Gegensatz zum eingeschränkten Regelbetrieb ist der eingeschränkte Pandemiebetrieb aber auch mit dem dringenden Appell an die Eltern verbunden, ihre Kinder wann immer möglich selber zu betreuen und nur im Notfall auf das Betreuungs-Angebot der Kita zurückzugreifen.

Ob sie das Angebot der Kita-Betreuung in Anspruch nehmen, entscheiden die Eltern aber weiterhin eigenverantwortlich - es sind keine Bescheinigungen der Arbeitgeber oder ähnliche Nachweise vorgesehen, die die Tätigkeit in einem systemrelevanten Bereich belegen.

Unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.rhein-sieg-kreis.de/notbremse  können weitere Informationen zur Notbremse abgerufen werden.


21.04.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit

Ab Freitag Impfterminvergabe für Jahrgänge 1950 und 51

Eine Information der Kreisverwaltung :  Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS) ruft die nächsten Jahrgänge zur Impfung auf. Wie das 'MAGS' mitgeteilt hat, können die Jahrgänge 1950 und 1951 ab Freitag, 23. April, Impftermine buchen. Alle Einwohnerinnen und Einwohner des Rhein-Sieg-Kreises, die zwischen dem 1. Januar 1950 und dem 31. Dezember 1951 geboren sind, erhalten vom Rhein-Sieg-Kreis ein entsprechendes Informationsschreiben. Der Erhalt dieses Infobriefes ist aber keine Voraussetzung, um einen Termin zu vereinbaren.

Termine können ausschließlich über die Buchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung vereinbart werden - entweder auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.116117.de  oder telefonisch unter der zentralen Rufnummer 0800 / 11611701. Gemeinsame Terminbuchungen für Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sind auch diesmal möglich. - Das Land NRW hatte zum Start der Impfungen der "Generation Ü70" Anfang April entschieden, die einzelnen Jahrgänge nur sukzessive zur Impfung aufzurufen, um eine Überlastung der Terminbuchungssysteme zu vermeiden.

Terminbuchungen der "Generation Ü70" sind wie folgt möglich :

Jahrgang 1941 :  seit 6. April  (5.267 Berechtigte)

Jahrgänge 1942 und 1943 :  seit 9. April  (10.183 Berechtigte)

Jahrgänge 1944 und 1945 :  seit 16. April  (9.502 Berechtigte)

Jahrgänge 1946 und 1947 :  seit 19. April  (10.226 Berechtigte)

Jahrgänge 1948 und 1949 :  ab 21. April  (12.535 Berechtigte)

Jahrgänge 1950 und 1951 :  ab 23. April  (13.082 Berechtigte)


21.04.2021 - Vereine

Offline-Meeting als Osteraktion des 'MGV Söntgerath'

(Fotos : privat / Collage: 'MGV Söntgerath')

Eine Information des 'Männergesangverein Gemütlichkeit Söntgerath' :  Noch nie etwas von einem analogen Offline-Meeting gehört ?  Wir vom 'MGV Söntgerath' können das !  Schauen Sie einmal wie das geht :  Zunächst allen Sängern ein paar bunte Ostereier und eine Flasche Osterbier mit einem kleinen Osterbrief bringen. Dann macht jeder von sich ein Osterfoto und denkt dabei an seine Mitsänger. Fertig ist die "Video-Konferenz" ganz ohne Internet und PC.

Danach die gesammelten Bilder nur noch zu einer Collage zusammenstellen und schon hat mein ein schönes Gruppenbild. Gut, anschließend muss man zu jedem Sänger fahren, um ihm das Bild zu geben. Aber das stärkt ja den Zusammenhalt des Chores. Und ein kurzer Plausch an der Haustür ist auch schön und zudem auch während Corona erlaubt. Nur "Singen" dürfen wir dabei nicht.  ( Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterFoto vergrößern )

Obwohl Stefan Zweig einmal sagte "Auch die Pause gehört zur Musik", hoffen wir, dass diese lange Pause bald zu Ende geht und wir uns zusammensetzen können und unserem gemeinsamen Hobby, "dem Gesang", wieder nachgehen können. Doch zunächst erfreuen wir uns an der Collage und überbrücken damit die Wartezeit auf ein Wiedersehen in großer Runde.
Peter van der Wyst


19.04.2021 - Kreisverwaltung, Technik, Verkehr

Fahrzeugzulassung zukünftig auch per Internet möglich

(Foto : rhein-sieg.info)

Eine Information der Kreisverwaltung :  Ab Samstag, 1. Mai, können Bürgerinnen und Bürger Standard-Zulassungsvorgänge für ihre Fahrzeuge online selbst vornehmen oder beantragen. Die "internetbasierte Fahrzeugzulassung" (i-Kfz) des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ist dann auch im Rhein-Sieg-Kreis möglich.

"Der Gang zum Straßenverkehrsamt soll entfallen", betont Landrat Sebastian Schuster. "Alle Privatpersonen, die ein Auto ganz normal zulassen möchten, sparen hier eine Menge Zeit und Aufwand und können das bequem von zu Hause aus machen." Harald Pütz, der Leiter des Straßenverkehrsamtes des Rhein-Sieg-Kreises, ergänzt : "Die Kommunikation mit der Straßenverkehrsbehörde ist verschlüsselt und erfolgt auf der Basis der aktuellen Standards und Technologien. Der Schutz der persönlichen Daten genießt im Rhein-Sieg-Kreis höchste Priorität !"

Mit diesem Schritt setzt der Rhein-Sieg-Kreis bereits die dritte Stufe des "i-Kfz" um :  Neben der internetbasierten Außerbetriebsetzung (Stufe 1) sowie der Wiederzulassung eines Fahrzeugs auf denselben Halter im selben Zulassungsbezirk (Stufe 2), die bereits seit dem 1. Januar 2015 beziehungsweise 1. Oktober 2017 angeboten werden, besteht mit der Stufe 3 die Möglichkeit der Neuzulassung eines Fahrzeugs, der Umschreibung eines Fahrzeugs mit und ohne Halterwechsel beziehungsweise mit und ohne Kennzeichen-Übernahme sowie der Adressänderung.

Für die Nutzung ist eine einmalige Registrierung und Anmeldung im "Servicekonto.NRW" erforderlich. Die Bürgerinnen und Bürger können ihre einmal erfassten Daten in allen angeschlossenen Portalen und Online-Angeboten nutzen. Hierzu gehören auch Online-Angebote von Städten, Gemeinden und Landkreisen genauso wie die von Ministerien und Behörden der Landesverwaltung NRW.


19.04.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit

Impfterminvergabe der Jahrgänge 1948 und 49 steht bevor

Eine Information der Kreisverwaltung :  Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS) ruft die nächsten Jahrgänge zur Impfung auf. Wie das 'MAGS' mitgeteilt hat, können die Jahrgänge 1948 und 1949 ab Mittwoch, 21. April, Impftermine buchen. Alle Einwohnerinnen und Einwohner des Rhein-Sieg-Kreises, die zwischen dem 1. Januar 1948 und dem 31. Dezember 1949 geboren sind, erhalten vom Rhein-Sieg-Kreis ein entsprechendes Informationsschreiben. Der Erhalt dieses Infobriefes ist aber keine Voraussetzung, um einen Termin zu vereinbaren.

Termine können ausschließlich über die Buchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung vereinbart werden - entweder auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.116117.de  oder telefonisch unter der zentralen Rufnummer 0800 / 11611701. Gemeinsame Terminbuchungen für Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sind auch diesmal möglich. - Das Land NRW hatte zum Start der Impfungen der "Generation Ü70" Anfang April entschieden, die einzelnen Jahrgänge nur sukzessive zur Impfung aufzurufen, um eine Überlastung der Terminbuchungs-Systeme zu vermeiden.


19.04.2021 - Vereine, Umwelt, Natur, Tiere

Weitere Wildblumenwiesen für mehr Artenvielfalt gesät

(Fotos : 'nks-naturnah')

Eine Information der Initiative 'nks-naturnah' :  Am Samstag, dem 17. April, haben wir zwei weitere Wildblumenwiesen für mehr Artenvielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt in Seelscheid gesät. Eine befindet sich an der Gemeidebücherei, die andere dort wo sich die Kurtsiefener Straße und der Nelkenweg treffen.

Wir hatten bei beiden Flächen tatkräftige Unterstützung. Mit einer Umkehrfräse wurden in nur einem Arbeitsgang alle Schritte zur Vorbereitung eines feinkrümeligen Saatbeetes für das Saatgut "Regio-Saatgut-Feldraine und Säume" der Firma 'Saaten Zeller' vollzogen. Dieses wurde bei der Gemeindebücherei ausgebracht. In diesem Saatgut befinden sich Samen für einheimische Pflanzen, wie zum Beispiel Schafgarbe, Kornblume, Wilde Möhre, Moschus Malve und viele weitere. Man verwendet am besten heimische (regiozertifizierte) Pflanzen, da diese als Futterpflanze und Wohnort für die heimischen Tiere dienen.

An der zweiten Fläche hatten wir dann eine schöne Überraschung. Dort sind wir auf Frau Piro und Herrn Galle mit Helfern gestoßen, die dasselbe vorhatten wie wir. Es wurde dann eine schöne Gemeinschaftsaktion, bei der die Wildblumenmischung "GF-895" verwendet wurde. Diese enthält Kamille, Johanniskraut, Nachtkerzen, Klatschmohn und viele weitere.

An den über 1.500 Narzissen der Sorte "February Gold", die wir im letzten Herbst mit Hilfe von Herrn Beckmann (Friedhofsgärtner) und Herrn Mitulla (Bauhof) gesetzt haben, kann sich jetzt schon erfreut werden. Sie stehen auf den Friedhöfen in Neunkirchen, Seelscheid , Hermerath und am Kreisel am Ortseingang in Neunkirchen.

Macht mit !  Legt Wildblumenwiesen an, pflanzt Bäume, pflanzt Stauden, steckt Blumenzwiebeln ... Ihr könnt auch gerne viele schöne Fotos davon für unsere Homepage an unsere E-Mail Adresse (nks.naturnah@gmail.com) schicken. Viel Freude daran wünscht nks-naturnah.de


19.04.2021 - Wirtschaft, Umwelt, Technik

'Elektro-Kleinteile-Mobil' heute nachmittag in Neunkirchen

Von 13 bis 19 Uhr können defekte oder aus anderen Gründen aussortierte Elektro-Kleingeräte am heutigen Montag beim Sammel-Fahrzeug der 'RSAG' abgegeben werden. Zu diesem Zweck kommt das 'Elektro-Kleinteile-Mobil' zu seinem monatlichen Besuch in die Gemeinde. Dieses Mal ist der Standort in Neunkirchen, und zwar auf dem Schotterparkplatz gegenüber des Sportplatzes an der Höfferhofer Straße.

Angenommen werden Geräte bis zu einer Länge von maximal 50 Zentimetern, jedoch keine Fernseher, Monitore oder Mikrowellen-Geräte. Solche können ebenso wie Großgeräte auf dem Wertstoffhof in Troisdorf-West, Josef-Kitz-Straße 20, abgegeben werden. Nach Terminvereinbarung unter der Rufnummer 02241 / 306444 werden diese auch abgeholt. (cs)


Mit freundlicher Unterstützung von :


Stand : 06.05.2021

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(Alle Termin-Angaben ohne Gewähr. Eine vollständige Übersicht mit weiteren Infos finden Sie in der Menueleiste oben unter 'Termine'.)


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