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Nachrichten - Archiv 2021

17.05.2021 - Verkehr, Polizeimeldungen:

B 56 ist im 'Schlangensiefen' seit 14.30 Uhr voll gesperrt

Nach einem schweren Unfall am Samstag (siehe  Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterBericht vom 15.05.) mußte die Zeithstraße (B 56) im Bereich des 'Schlangensiefens' zwischen Siegburg-Stallberg und Lohmar-Heide heute nachmittag erneut voll gesperrt werden. Gegen 14.30 Uhr kam es während der Passage eines entgegenkommenden Notarzt-Einsatzfahrzeuges zu einem Auffahrunfall, an dem ein Motorrad und zwei PKW beteiligt waren.

Der Kradfahrer, eine Autofahrerin und deren zwei mitfahrende Kinder wurden vorsorglich zu Krankenhäusern gebracht. Ausgetretene Betriebsstoffe haben sich durch den Regen weitläufig auf beiden Fahrspuren verteilt. Für die notwendigen Reinigungsarbeiten durch eine Spezialfirma wird die Strecke noch bis zum frühen Abend unpassierbar bleiben. Es bildet sich im Berufsverkehr ein kilometerlanger Rückstau aus Richtung Sankt Augustin. (cs)

Nachtrag vom Abend :  Die Sperrung der Bundesstraße 56 konnte am frühen Abend zunächst halbseitig, später komplett aufgehoben werden.


17.05.2021 - Kirchliches, Veranstaltungen:

Pfingsten an Kirchentüren 'auf der Suche nach Gottes Geist'

Eine Information des Katholischen Pfarrverbands Neunkirchen-Seelscheid :  Eine besondere Aktion haben sich Engagierte aus unseren evangelischen und katholischen Gemeinden überlegt :  An den evangelischen und katholischen Kirchentüren in Hermerath, Neunkirchen und Seelscheid können vom 22. bis 30. Mai aktiv und kreativ interessante Aspekte zum Heiligen Geist entdeckt werden.

Jede Tür steht unter einem GEISTreichen Motto, das alle Kinder, Jugendliche und Erwachsene zum Mitmachen (Geocaching, raten, malen, nachdenken, ...) einlädt. Kommt vorbei und lasst euch beGEISTern - das ökumenische Vorbereitungsteam freut sich über viele Besucher/innen an unseren Kirchentüren !
für das Vorbereitungsteam, Carmen Hegner, Pastoralreferentin


14.05.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung:

Ein Drittel der Kreisbevölkerung hat Erstimpfung erhalten

Impfzentrum Sankt Augustin mit Empfangshalle (links außen), Impfhalle (links) und der Kinderklinik mit Impfetage (rechts)

Nach den jüngsten Zahlen der 'Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein' vom Mittwochnachmittag dieser Woche (12.05.) haben im Rhein-Sieg-Kreis 201.072 Personen eine Erstimpfung gegen das Corona-Virus "SARS-CoV-2" erhalten. Die Anzahl der im Impfzentrum beziehungsweise in den Arztpraxen durchgeführten Erstimpfungen ist inzwischen nahezu gleich hoch. Somit konnte nun ein Drittel der Bevölkerung mit dem Grundschutz versorgt werden (33,5 %). Das Kreisgebiet liegt allerdings hinter dem Landesdurchschnitt von NRW (37,9 %) und auch dem Bundesdurchschnitt (35,9 %) zurück.

Als vollständig geimpft wurden zum gleichen Stichtag 49.056 Personen gelistet. Dies entspricht einem Anteil von 8,2 Prozent der Einwohner/innen des Rhein-Sieg-Kreises. Landesweit (NRW) lag die Quote zum 13. Mai mit 9,7 Prozent etwas höher, deutschlandweit waren bereits 10,6 Prozent mit zwei Impfungen (beziehungsweise im Falle des Vakzins von 'Johnson & Johnson' der Einzelimpfung) versorgt. (cs)


13.05.2021 - Gesundheit, Recht, Landesregierung, Kreisverwaltung:

Der reine Irrsinn : Handel darf nur Freitag ohne Test öffnen

Die Akzeptanz von Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung hängt in entscheidendem Maße von deren Sinnhaftigkeit ab. Die neueste Corona-Schutzverordnung des Landes NRW führt diese - bezogen auf den Rhein-Sieg-Kreis - völlig ad absurdum. So wurde, weil die sinkenden Inzidenz-Zahlen dies zwingend vorgaben, mit Wirkung des heutigen Tages die "Bundes-Notbremse" für das Kreisgebiet beendet.

Somit gilt wieder die Corona-Schutzverordnung in der derzeit aktuellen Fassung vom 10. Mai. Wie die Kreisverwaltung selbst verkündete, entfällt damit ab sofort eine Testpflicht im (über den täglichen Bedarf hinausgehenden) Einzelhandel. "Click & Meet", also der Zutritt zu Geschäften nach Terminvereinbarung, ist damit am Freitag wieder völlig ohne Vorlage eines aktuellen negativen Testergebnisses möglich.

Allerdings nur am Freitag, denn ab Samstag gilt diese Lockerung nicht mehr !  Der Grund ist die dann (15. Mai) in Kraft tretende neueste Corona-Schutzverordnung des Landes NRW. Und in dieser wird - im Gegensatz zur Verordnung vom 10. Mai - der Zugang zum Einzelhandel strenger reglementiert. Nun wird auch für Inzidenzwerte zwischen 100 und 50 ein aktuelles negatives Schnelltest-Ergebnis vorgeschrieben (maximal 48 Stunden alt), um Zutritt gewährt zu bekommen.

Dabei hatte die Landesregierung nur einen Tag zuvor Gegenteiliges bekanntgegeben : "Die Landesregierung reduziert angesichts sinkender Infektions- und steigender Impfzahlen zahlreiche Beschränkungen und schafft gleichzeitig einen belastbaren Rahmen für schrittweise Öffnungen." - Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart : "Es ist erfreulich, dass die Inzidenzwerte derzeit stark rückläufig sind. Dies ist auch eine gute Nachricht für das wirtschaftliche Leben in Nordrhein-Westfalen : ... Für den Einzelhandel sind ebenfalls Erleichterungen vorgesehen ..."

Der ohnehin schon bis an oder über die Grenzen hinaus belastete Einzelhandel wird damit erneut ausgebremst. Eine Öffnungs-Perspektive ohne notwendiges Schnelltest-Ergebnis rückt in die Ferne, dafür ist künftig ein Inzidenzwert von unter 50 notwendig. Dabei, so belegen Studien, ist das Infektionsrisiko im Einzelhandel bei Einhaltung der eingeübten Hygieneregeln äußerst gering. Daher darf man allmählich die Frage stellen :  Welche Interessenslage verbirgt sich hinter diesem Verordnungs-Wirrwarr ?

Fazit :  Wer den Einzelhandel / Fachhandel (Sortiment über den täglichen Bedarf hinaus) ohne lästigen Schnelltest aufsuchen möchte, hat somit nur am morgigen Freitag Gelegenheit dazu. - Für die Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen (Friseure etc.) gibt es dagegen auch in der neuen Verordnung keine Testpflicht.

Hier die maßgeblichen Verordnungen zum Nachlesen :

"Bundes-Notbremse" (bei Inzidenz zwischen 100 und 150)
(war für den RSK bis zum 12. Mai gültig) :

Einkauf nach Terminbuchung, tagesaktuelles negatives Testergebnis

Corona-Schutzverordnung NRW vom 10. Mai
(nach Aufhebung der "Bundes-Notbremse" momentan gültig) :

beinhaltet keinerlei Vorgaben zu einer Testpflicht für den Einzelhandel

Veröffentlichung der Kreisverwaltung vom 12. Mai
zur Aufhebung der "Bundes-Notbremse" :

"Im übrigen Einzelhandel - über den täglichen Bedarf hinaus - ist ein Einkauf nur nach vorheriger Terminvereinbarung ("click and meet") möglich; weitere Nachweise (zum Beispiel negatives Testergebnis) sind nicht erforderlich."

Veröffentlichung der Kreisverwaltung vom 13. Mai
zur neuen Corona-Schutzverordnung :

"Ab Samstag (15. Mai) gilt bei uns die neue Corona-Schutzverordnung des Landes NRW. Das heißt für den Rhein-Sieg-Kreis bei einem Inzidenzwert zwischen 100 und 50 folgendes - Einzelhandel :  Geschäfte, die nicht Grundversorgung sind, ohne Terminbuchung, Voraussetzung ist ein negatives Testergebnis"

Langfassung : "Im Einzelhandel des täglichen Bedarfs (privilegierter Einzelhandel, wie zum Beispiel Lebensmittelhandel, Reformhäuser, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Gartenmärkte und der Großhandel) gibt es lediglich eine Begrenzung der zulässigen Anzahl von Kundinnen und Kunden; es besteht eine Maskenpflicht.

Im übrigen Einzelhandel - über den täglichen Bedarf hinaus - ist ebenfalls eine Begrenzung der zulässigen Anzahl von Kundinnen und Kunden erforderlich; außerdem ist ein Einkauf nur mit bestätigtem negativem Schnell- oder Selbsttest möglich."

Corona-Schutzverordnung NRW,
die am Samstag (15. Mai) in Kraft tritt :

"Alle Geschäfte sind geöffnet. Geschäfte, die nicht Grundverordnung sind, mit negativem Testergebnis, Personenbegrenzung, ohne Terminbuchung."

Langtext : "Beim Betrieb von nicht in Absatz 1 und Absatz 2 genannten Verkaufsstellen des Einzelhandels sowie von Einrichtungen zum Vertrieb von Reiseleistungen darf die Anzahl von gleichzeitig anwesenden Kundinnen und Kunden jeweils eine Kundin beziehungsweise einen Kunden pro angefangene 20 Quadratmeter der Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW nicht übersteigen. Zutritt dürfen Kundinnen und Kunden nur mit bestätigtem negativen Schnell- oder Selbsttest nach § 4 Absatz 4 erhalten."

§ 4 Absatz 4 : "Soweit nach § 28b des Infektionsschutzgesetzes oder dieser Verordnung als Voraussetzung für die Nutzung oder die Zulassung eines Angebotes das Vorliegen eines Schnelltests oder Selbsttests erforderlich ist, muss es sich um ein in der Corona-Test- und-Quarantäneverordnung vorgesehenes Testverfahren handeln. Das negative Ergebnis muss von einer der in der Corona-Test- und-Quarantäneverordnung vorgesehenen Teststellen schriftlich oder digital bestätigt werden. Die Testbestätigung ist bei der Inanspruchnahme des Angebotes zusammen mit einem amtlichen Ausweisdokument mitzuführen und den verantwortlichen Personen vorzulegen. Die Testvornahme darf bei der Inanspruchnahme des Angebotes höchstens 48 Stunden zurückliegen. Kinder bis zum Schuleintritt sind von dem Testerfordernis ausgenommen. - Unter den Voraussetzungen ... der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung vom 8. Mai 2021 steht eine nachgewiesene Immunisierung durch Impfung oder Genesung dem Nachweis eines negativen Testergebnisses nach Absatz 4 gleich."


12.05.2021 - Gesundheit, Recht, Landesregierung, Kreisverwaltung:

Testpflicht im Handel und Ausgangssperre entfallen wieder

Mit Wirkung vom morgigen Donnerstag (13.05.) wird die seit dem 24. April geltende "Bundes-Notbremse" im Rhein-Sieg-Kreis wieder aufgehoben. Das Kreisgebiet erfüllt die Voraussetzungen dafür, da die 7-Tages-Inzidenz nun schon seit sieben Tagen unter dem Schwellenwert von 100 liegt, so am heutigen Tag bei 84,4.

Mit der Aufhebung der "Notbremse" durch das Land NRW entfällt (ab Mitternacht) die nächtliche Ausgangssperre. Private Kontakte sind dann wieder mit bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten (plus zugehörige Kinder unter 14 Jahren) möglich. Ein praktisches Beispiel :  Zwei Pärchen dürften wieder gemeinsam spazierengehen oder sich zusammensetzen, dies war - wenn auch wenig sinnvoll - nach der bisherigen Regelung nicht zulässig.

Spürbare Auswirkungen hat die Aufhebung der "Notbremse" auch für den Handel sowie für die Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen. Denn die Vorlage eines tagesaktuellen negativen Schnelltest-Ergebnisses ist in diesen Bereichen nicht mehr notwendig. Im Handel kann somit ohne einen Test das "Click & Meet"- Angebot wahrgenommen werden, analog verhält es sich zum Beispiel bei Friseursalons.

Anders ist die Situation in der Stadt Bonn (110) sowie den Nachbarkreisen Rhein-Berg (108) und Oberberg (175), die aufgrund höherer Inzidenzwerte (in Klammern angegeben) frühestens Ende der kommenden Woche in den Genuß einer Aufhebung der "Notbremse" kommen können, in Oberberg vermutlich erst deutlich später

Ausführliches in nachfolgender Information der Kreisverwaltung :


12.05.2021 - Polizeimeldungen, Verkehr, Feuerwehr:

Glassplitter verletzten Feuerwehrmann bei Unfall auf L 189

Eine Information der Kreispolizeibehörde :  Ein 29-jähriger Feuerwehrmann des Löschzugs Neunkirchen ist durch umherfliegende Glassplitter nach einer Kollision am Dienstagmittag (11.05.) leicht verletzt worden. Er kam zur weiteren Behandlung in ein Bonner Krankenhaus.

Der kuriose Unfall ereignete sich gegen 12.00 Uhr auf der Wahnbachtalstraße (L 189) in Neunkirchen-Seelscheid. Ein 54-jähriger Landwirt aus Lohmar befuhr mit seinem Traktor die L 189 in Fahrtrichtung Much. Auf dem Anhänger hinter dem Traktor hatte er Rundballen geladen. In einer Linkskurve kam ihm der 29-jährige Feuerwehrmann am Steuer eines Tanklöschfahrzeugs entgegen.

Nach Zeugenangaben war der Anhänger mit den Rundballen in der Kurve leicht in den Gegenverkehr geraten und prallte gegen den Außenspiegel des entgegenkommenden Löschfahrzeugs. Der Außenspiegel klappte heftig ein und zertrümmerte die Seitenscheibe des Feuerwehrfahrzeuges. Durch die Splitter der Scheibe wurde der Fahrer aus Neunkirchen-Seelscheid im Gesicht verletzt.

Das Spiegelglas des Außenspiegels hatte sich durch den Zusammenstoß gelöst und fiel gegen die Seite des Audi eines 77-jährigen Muchers, der hinter dem Traktor fuhr. Am Fahrzeug entstand leichter Sachschaden. Der 54-jährige Traktorfahrer hatte von all dem nichts bemerkt und war weitergefahren. Der Audi-Fahrer fuhr ihm hinterher und konnte das Traktorgespann nach einigen Metern anhalten. Der Unfall wurde polizeilich aufgenommen und Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung im Straßenverkehr eingeleitet.


11.05.2021 - Vereine, Sport, Freizeit:

Tennis entdecken bei Schnupper-Stunden in Neunkirchen

(Foto : 'Tennis-Club Rot-Weiß Neunkirchen')

Eine Information des 'Tennis-Club Rot-Weiß Neunkirchen' :  Wer möchte es nicht in Zeiten von Corona : raus an die frische Luft, dynamische Bewegung und jede Menge Spaß !  Neben Wandern, Walken, Joggen und Radfahren bietet sich Tennis als kontaktlose Sportart im Freien hierzu hervorragend an.

Mit einem zugeschnittenen und unkomplizierten Sicherheitskonzept bietet der 'Tennis-Club Rot-Weiß Neunkirchen' ein Schnuppertraining für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, für Neu- und Wiedereinsteiger an. Ohne Stress und in lockerer Atmosphäre können Sie im Mai und Juni den Tennissport für sich (wieder)entdecken.

Buchen Sie jetzt Ihren individuellen Schnupper-Termin unter Telefon 02247 / 9231449 !  Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich. Wo ? : Clubanlage Neunkirchen, Häldengarten 1, für 5 Euro pro Person / Stunde, Schlägerverleih kostenlos !  Weitere Informationen erhalten Sie im Web unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.tennis-club-neunkirchen.de  oder per E-Mail unter  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailinfo(at)tennis-club-neunkirchen.de . Wir freuen uns auf Ihren Besuch !



10.05.2021 - Gesundheit, Recht, Landesregierung, Kreisverwaltung:

Aufhebung der 'Bundes-Notbremse' ab Donnerstag denkbar

Für den Rhein-Sieg-Kreis wurde die 7-Tages-Inzidenz (Neuinfektionen mit dem "SARS-CoV-2"-Virus pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche) nun schon am fünften Tag mit einem Wert unter 100 festgestellt, Tendenz klar fallend (aktuell 85,4). Nach der geltenden Regelung der "Bundes-Notbremse" muß der Wert an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen (Samstag gilt als Werktag) unter dem Schwellenwert liegen, um am übernächsten Tag außer Kraft zu treten. Voraussetzung für die Lockerungen ist zudem eine diesbezügliche Allgemeinverfügung der Landesregierung.

Die Rücknahme der Beschränkungen durch die "Notbremse" kann somit frühestens am Donnerstag (13.05.) erfolgen. In diesem Fall würden das nächtliche Ausgangsverbot, die verschärften Kontakt-Beschränkungen (Verbot des Treffens von fünf Personen aus zwei Haushalten zuzüglich Kinder unter 14 Jahren) wieder entfallen. Zudem könnten die Angebote des Handels ("Click & Meet" statt nur "Click & Collect") sowie bei körpernahen Dienstleistungen wieder ohne Vorlegen eines aktuellen negativen Schnelltest-Ergebnisses wahrgenommen werden.

Schon seit dem gestrigen Sonntag sind für vollständig geimpfte Personen (zwei Wochen nach der Zweitimpfung beziehungsweise nach der Einzelimpfung mit dem 'Johnson & Johnson'-Vakzin) sowie für Genesene zahlreiche Regeln der Kontakt-, Einkaufs- und Reise-Beschränkungen aufgehoben worden. Für Genesene gilt dies allerdings nur bei Infektionen im letzten halben Jahr (Voraussetzung ist ein positives PCR-Test-Ergebnis, das mindestens vier Wochen alt ist, aber nicht älter als sechs Monate). - Bei einer Aufhebung der "Notbremse" würden die Rechte der (noch) nicht oder erst einmal Geimpften jener Gruppe wieder weitgehend angeglichen, die Akzeptanz der schwierigen Rechtslage damit sicherlich erhöht.

Aber nicht nur kreisweit sinken die Zahlen, auch lokal ist der Trend mit leichten Schwankungen rückläufig. Heute ist die Zahl der nach PCR-Test als akut infiziert geltenden Personen im Gemeindegebiet auf 21 abgesunken. Allerdings waren Ende der vergangenen Woche zwei weitere Verstorbene in Zusammenhang mit einer "COVID-19"-Erkrankung zu verzeichnen (Stand 17). Die Gesamtzahl aller Infektionen seit März 2020 liegt in Neunkirchen-Seelscheid nun bei 625. (cs)


08.05.2021 - Gesundheit, Vereine:

Corona-Testzentrum am Sportpark Seelscheid eröffnet

Am heutigen Samstag hat ein weiteres Corona-Schnelltest-Zentrum in Neunkirchen-Seelscheid seinen Betrieb aufgenommen. Auf Anfrage der Gemeindeverwaltung, die die Seelscheider Seite des Gemeindegebiets als geringer versorgt ansah, haben die 'Johanniter' die Aufgabe übernommen. Das Testzentrum wurde auf dem Parkplatz des Sportparks Seelscheid aufgebaut. Es basiert auf dem "Drive-thru"-Prinzip und hat zwei Fahrspuren, wovon eine für Kunden mit vorheriger Terminvereinbarung reserviert ist. Natürlich kann man auch zu Fuß vorbeikommen. In einem Container werden die gewonnenen Abstriche ausgewertet.

Die Zufahrt zum Testzentrum führt von der Zeithstraße (B 56) über die Buscher Straße (Abzweig an der Kreuzung in Höhe des Ortsteils Heister) zum Sportpark und ist mit Bannern ausgeschildert. Angeboten werden die für die Nutzer kostenfreien Antigen-Schnelltests dienstags bis donnerstags von 17 bis 21 Uhr, freitags von 16 Uhr bis 19.30 Uhr und samstags von 11 bis 17 Uhr. Je nach Auslastung ist eine spätere Ausweitung der Zeiten nicht ausgeschlossen.

Eine Terminbuchung erfolgt über den Weblink  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.juh.link/sm1u88 , aber auch spontane Besuche sind möglich. Die Testergebnisse werden per Mail übermittelt. Ausführliche Informationen der 'Johanniter' zum Ablauf sind über folgenden Link zu finden :  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.juh.link/t2ikpf


08.05.2021 - Vereine, Soziales, Personen:

Bürgerstiftung Seelscheid vergibt weiteres Stipendium

Karen Ulrich (rechts) mit Katrien Schmitz - (Foto : Bürgerstiftung Seelscheid)

Eine Information der Bürgerstiftung Seelscheid :  Die Bürgerstiftung Seelscheid freut sich sehr, wiederum einen jungen Menschen auf seinem Weg in die Zukunft finanziell unterstützen zu können. Karen Ulrich hat aus den Händen von Katrien Schmitz, die die Übergabe stellvertretend für die Bürgerstiftung Seelscheid vornahm, die Stipendiums-Urkunde mit einem dazugehörigen Blumenstrauß erhalten. Frau Ulrich absolviert an der 'Alanus-Hochschule' den Studiengang im Fachbereich "Nachhaltiges Wirtschaften" und kann mit einem Betrag von 2.500 Euro die nähere Zukunft planen.

Als Bewerberin zu diesem Stipendium hat sie aufgrund ihrer Leistungen und in der Erfüllung aller geforderten Kriterien das Stipendiums-Gremium überzeugen können. Wir wünschen Frau Ulrich auf ihrem Weg viel Erfolg und alles Gute.

Übrigens :  Bewerbungen zur Förderung von Abitur- oder Meister-Stipendien können jederzeit abgegeben werden. Näheres dazu finden Sie auf unserer Homepage :  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.buergerstiftung-seelscheid.de . Bewerbungen richten Sie bitte per E-Mail an :  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailinfo(at)buergerstiftung-seelscheid.de
für die Bürgerstiftung Seelscheid, Heinz-Günter Scholz


06.05.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung:

Coronavirus : 7-Tages-Inzidenz wieder unter 100 gesunken

Erstmals seit 24 Tagen ist die 7-Tages-Inzidenz im Rhein-Sieg-Kreis wieder unter den für die "Bundes-Notbremse" maßgeblichen Wert von 100 gefallen - dieser liegt nun bei 96,9. Um die nächtliche Ausgangssperre, die strengeren Kontaktbeschränkungen sowie Auflagen für den Handel und körpernahe Dienstleistungen wieder aufzuheben, ist aber eine stabile fünftägige Phase unter der 100er-Marke notwendig.

Der (bisherige) Höchststand der dritten "SARS-CoV-2"-Infektionswelle wurde im Kreisgebiet am 26. April mit 1.692 Akutfällen erreicht. Seither ist die Zahl wieder auf 1.401 Fälle abgesunken (Stand 5. Mai). Ebenfalls rückläufig ist mit 3.698 die Anzahl der in "häuslicher Absonderung" befindlichen Personen. Die Gesamtzahl der nach PCR-Test bestätigten Infektionsfälle beträgt nun 21.633, dies entspricht 3,6 Prozent der Bevölkerung. In den letzten zwei Wochen kam im Schnitt jeden Tag ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit einer "COVID-19"-Erkrankung hinzu, sie summieren sich damit auf 479.

In Neunkirchen-Seelscheid hat sich die Akutzahl der Infektionen nach einem zwischenzeitlichen Anstieg im April auf 63 Fälle wieder halbiert, Stand Mittwoch waren es 32. Seit März 2020 summieren sie sich auf insgesamt 618 (3,1 % der Einwohner/innen). In den vergangenen 14 Tagen wurden keine weiteren Todesfälle verzeichnet, sie verblieben damit bei 15.

Seit einer Woche hat das Gesundheitsamt des Kreises keine detaillierten Angaben zu "Ausbruchs-Geschehen" mehr veröffentlicht. Beim letzten Stand waren 18 Kindertagesstätten (42 Fälle), 29 Schulen (35 Fälle), vier Alten- oder Pflegeheime beziehungsweise Pflegedienste (16 Fälle), zehn Gemeinschafts-Unterkünfte (82 Fälle) und sechs Gewerbebetriebe (44 Fälle) betroffen. Die Fallzahlen dieser Bereiche decken aber nur 15 Prozent aller erfassten Akutfälle ab. (cs)


05.05.2021 - Landesregierung, Gesundheit:

Impftermin-Start für weitere Berechtigte der Priorität 3

Eine Information der Landesregierung NRW :  Ab Donnerstag, 6. Mai, werden viele weitere Personengruppen ein Impfangebot im Impfzentrum erhalten und einen Impftermin vereinbaren können. Damit ermöglicht Nordrhein-Westfalen nun regelhaft auch die Impfung einer großen Personengruppe der Priorität 3. Neben Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Eltern von schwer erkrankten Minderjährigen gehören zu den nun Impfberechtigten auch Beschäftigte im Lebensmittel-Einzelhandel und in Drogeriemärkten. Darüber hinaus erhalten Beschäftigte an weiterführenden Schulen ein Impfangebot, genauso wie einzelne Personengruppen der Justiz.

Minister Karl-Josef Laumann erklärt : "Fast jeder Dritte hat in Nordrhein-Westfalen bereits eine Erstimpfung erhalten (Anmerkung der Redaktion : im Rhein-Sieg-Kreis erst 28 %). Die Impfkampagne läuft inzwischen auf Hochtouren. Bis im Juni die Priorisierung voraussichtlich aufgehoben wird, wollen wir in Nordrhein-Westfalen noch einmal ordentlich Strecke machen und so viele Menschen der Priorität 1, 2 und 3 wie möglich geimpft haben. Die Impfkontingente sind nach wie vor begrenzt und es werden sicherlich nicht alle sofort geimpft werden können. Aber wir machen nun noch einmal einer sehr großen Personengruppe ein Impfangebot."

Die folgenden Personengruppen können ab Donnerstag, 6. Mai, 8 Uhr über die Terminbuchungs-Portale der Kassenärztlichen Vereinigungen einen Impftermin in einem Impfzentrum buchen. Die Terminbuchung ist online möglich über  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.116117.de  sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116117 oder die zusätzliche Rufnummer je Landesteil : 0800 / 11611701 für das Rheinland. Für alle Personengruppen kommt mRNA-Impfstoff zum Einsatz - das heißt von 'BioNTech' oder 'Moderna'. Eine Wahl des Impfstoffs ist nicht möglich. An folgende Personengruppen richtet sich das Angebot :

  • Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Schwangeren :  Anspruchsberechtigt sind maximal zwei Kontaktpersonen je schwangere Person beziehungsweise je nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person (das heißt die pflegebedürftige Person muss zu Hause gepflegt werden).
    Als Nachweis ist das vom 'MAGS' bereitgestellte Formular zu verwenden. Kontaktpersonen von Schwangeren haben darüber hinaus eine Kopie des Mutterpasses vorzulegen. Kontaktpersonen von sich nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Personen haben eine Kopie des Nachweises der Pflegekasse über den Pflegegrad der pflegebedürftigen Person vorzulegen. Die Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen müssen nicht als Pflegepersonen bei der Pflegekasse benannt sein. Das Alter und die Art der gesundheitlich bedingten Beeinträchtigung der pflegebedürftigen Person sind für die Impfberechtigung unerheblich.
  • Eltern von schwer erkrankten Minderjährigen :  Eltern von minderjährigen Kindern mit einer Vorerkrankung nach § 3 Absatz 1 Nummer 2 Corona-Impfverordnung, die selbst nicht geimpft werden können, sind den Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen gleichgestellt. Dem Impfzentrum ist eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen, die bestätigt, dass das Kind der Personengruppe nach § 3 Absatz 1 Nummer 2 Corona-Impfverordnung zuzuordnen ist. Eine Pflegebedürftigkeit ist nicht nachzuweisen.
  • Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel und in Drogeriemärkten :  Dazu zählen grundsätzlich alle im Verkauf Beschäftigten inklusive der Teilzeitbeschäftigten, Auszubildenden oder Minijobber.
  • Lehrerinnen und Lehrer sowie weitere Beschäftigte an weiterführenden Schulen
  • Beschäftigte im Justizvollzug mit Gefangenenkontakten
  • Gerichtsvollzieherinnen und -vollzieher
  • Beschäftigte in den Servicebereichen der Gerichte und Justizbehörden, Richterinnen und Richter sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte
  • Beschäftigte im Ambulanten Sozialen Dienst der Justiz

Wichtig :  Der Nachweis der Impfberechtigung muss bei den Berufsgruppen über eine Arbeitgeber-Bescheinigung erfolgen. Diese ist zum Impftermin im Impfzentrum mitzubringen. Zudem ist das Arbeitsstätten-Prinzip aufgehoben. Die oben genannten Personengruppen können einen Termin in einem Impfzentrum ihrer Wahl vereinbaren.

Dazu erklärt Gesundheitsminister Laumann : !Zwei Personengruppen liegen mir besonders am Herzen :  Die Beschäftigten im Lebensmittel-Einzelhandel und in den Drogeriemärkten. Sie haben täglich Kundenkontakt und halten unsere Versorgung seit Beginn der Corona-Pandemie aufrecht. Und sie haben keine große Lobby wie andere Berufsgruppen. Sie erhalten jetzt ein Impfangebot, damit sie bei ihrer täglichen Arbeit keine Angst mehr vor einer möglichen Infektion haben müssen.

Schwer erkrankte Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren können selbst noch nicht geimpft werden. Umso wichtiger ist es mir, dass wir in Nordrhein-Westfalen diesen Kindern und Jugendlichen, unabhängig von der Pflegebedürftigkeit, dadurch einen besonderen Schutz geben, dass wir ihren Eltern nun ein Impfangebot machen."

Die Impforganisation der folgenden Personengruppe erfolgt vor Ort über die Kreise und kreisfreien Städte in Abstimmung mit den Trägern beziehungsweise den Arbeitgebern :  Personen, die in Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern untergebracht oder tätig sind, sind bis zum 31. Mai zu impfen.

In Kürze werden zudem durch zunächst 100.000 zusätzliche Impfdosen auch aufsuchende Impfangebote in sozial benachteiligten Stadtteilen mit besonders hohen Inzidenzen ermöglicht werden. Nordrhein-Westfalen geht hier voran. Neben der Impfung von obdachlosen Personen sollen Menschen in benachteiligten Stadtteilen mit beengten Wohnverhältnissen dadurch schnell und unbürokratisch geschützt werden. Nach dem Start in Köln soll basierend auf diesen Erfahrungen das weitere Vorgehen in den kommenden Wochen fixiert und forciert werden.

Ab der zweiten Maihälfte wird zudem auch für Beschäftigte der Polizei, des Katastrophenschutzes sowie der Berufs- und der Freiwilligen Feuerwehr die Möglichkeit zur Terminbuchung im Impfzentrum eröffnet.

Minister Laumann weist zudem darauf hin, dass es sinnvoll sein kann, in den Arztpraxen das Impfintervall des AstraZeneca-Impfstoffs von zwölf auf neun Wochen zu verkürzen, um die Akzeptanz dieses Impfstoffs weiter zu erhöhen: „Gerade vor den Ferien stellen sich viele Mitbürgerinnen und Mitbürger die Frage, ob sie noch vor dem Urlaub vollständig geimpft werden können. Dafür spricht einiges, wenn der Abstand zwischen erster und zweiter Impfung bei AstraZeneca nicht doppelt so lang ist wie bei einer mRNA-Impfung.“


05.05.2021 - Gemeindeverwaltung, Freizeit, Medien:

Gemeindebücherei wieder ohne Testnachweis geöffnet

Eine Information der Gemeindeverwaltung :  Seit dem 4. Mai darf die Gemeindebücherei wieder für die gesamte Leserschaft öffnen. Der Testnachweis entfällt. Es gilt weiterhin das gängige Hygienekonzept unter anderem mit der Begrenzung des Zugangs anhand von einer bereitgestellten Anzahl von Körben.


03.05.2021 - Verkehr, Feuerwehr, Baumaßnahmen:

Bröltalstraße bleibt am Dienstag in Ruppichteroth gesperrt

Nach einem tödlichen Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Motorrad und eines Sattelzugs mußte die Bröltalstraße (B 478) heute ab 15.30 Uhr zwischen Ingersau und Ruppichteroth-Bröleck gesperrt werden (siehe dazu  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.broeltal.de ).

Die Sperrung wird auch über die Nacht und am Dienstag aufrechterhalten bleiben. Nach der Bergung der ausgebrannten Fahrzeuge am Abend konnte keine abschließende Prüfung der Straße durch den 'Landesbetrieb Straßen NRW' mehr durchgeführt werden. Vor einer Wiederfreigabe der Strecke müssen die Asphaltdecke und ein Brückenbauwerk, auf dem der Sattelzug zum Stehen gekommen war, untersucht werden. Auch müssen morgen weitere Maßnahmen zur Reinigung der Bröl durchgeführt werden.

Diesel und Löschwasser waren in Höhe des Wehrs nahe der Kläranlage Büchel in den Bach gelaufen. Die Ruppichterother Feuerwehr hatte eine erste Ölsperre gelegt, der hinzugerufene Löschzug aus Neunkirchen setzte drei weitere Sperren zwischen der Unfallstelle und Ingersau. Bereits heute wurden Ölschlieren und Ölbindemittel mittels eines Spezialfahrzeugs von der Oberfläche abgesaugt. Diese Arbeiten werden morgen von der Straße aus fortgesetzt. Wann die Strecke wieder freigegeben werden kann, steht noch nicht fest. (cs)


03.05.2021 - Kirchliches:

Wortgottesdienst als Antwort auf den Priestermangel !?

Eine Information des Pfarrgemeinderats des Pfarrverbandes Neunkirchen-Seelscheid :  Über die Möglichkeit der Gestaltung von Wortgottesdiensten durch Laien wurde in Pfarrgemeinderats-Sitzungen des Katholischen Pfarrverbandes Neunkirchen-Seelscheid gesprochen. Damit soll kirchliches Leben auch bei drohendem Priestermangel aufrechterhalten werden. In unterschiedlichster Form, wie zum Beispiel mit "Dienstags mit Gott" in 'Sankt Georg', wird dies bereits heute in unseren Gemeinden praktiziert.

Manche sind interessiert, aber gelegentlich unsicher, wie "man so etwas macht". Um diese Unsicherheit zu nehmen oder auch einfach, um sich persönlich aus- und weiterzubilden, will der Pfarrverband Neunkirchen-Seelscheid einen Ausbildungskurs zum/zur Wortgottesdienst-Leiter/in anbieten. Dieser vermittelt nicht nur praktische Fähigkeiten, sondern will auch persönliche Zugänge zur Heiligen Schrift eröffnen und aufzeigen.

Der Kurs, der von Alfred Lohmann, Gunther Fleischer und Carmen Hegner geleitet wird, richtet sich an alle engagierten Laien, ist auf sechs Abende konzipiert und startet voraussichtlich nach den Sommerferien. Das Angebot ist für alle Teilnehmer kostenfrei und beinhaltet keine Verpflichtung, anschließend tatsächlich Wortgottesdienste im Pfarrverband durchzuführen.

Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei zehn bis zwölf Personen. Wir bitten um Anmeldung bis 16. Mail per Mail  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-MailCarmen.Hegner(at)erzbistum-koeln.de  oder telefonisch bei Frau Hegner, 02247 / 9682640. Frau Hegner gibt auch gerne weitere Informationen. Weitere Hinweise finden Sie auf der Homepage unseres Pfarrverbandes unter "Neuigkeiten" :  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.pfarrverband-nk-se.de/aktuelles/neuigkeiten
Rainer Thoma


03.05.2021 - Verkehr, Baumaßnahmen:

Nächtliche Verbindungssperrungen im BAB 3-Kreuz Siegburg

Eine Information der 'Autobahn GmbH' :  Im Autobahnkreuz Bonn / Siegburg (A3/A560) kommt es zu mehreren nächtlichen Verbindungssperrungen:

Montagnacht (03./04.05.) und Dienstagnacht (04./05.05.), jeweils von 19 Uhr bis 5 Uhr, ist keine Überfahrt von der A 560 aus Hennef kommend auf die A 3 nach Frankfurt möglich. Eine Umleitung über die Anschlussstelle Niederpleis ist mit blauen Tafeln ("U 92") ausgeschildert.

Montagnacht (03./04.05.) und Dienstagnacht (04./05.05.), jeweils von 20 Uhr bis 5 Uhr, ist keine Überfahrt von der A 3 aus Frankfurt kommend auf die A 560 nach Bonn möglich. Eine Umleitung über die Anschlussstelle Hennef ist mit rotem Punkt ausgeschildert.

Mittwochnacht (05./06.05.), von 20 Uhr bis 5 Uhr, ist keine Überfahrt von der A 3 aus Frankfurt kommend auf die A 560 nach Bonn möglich. Eine Umleitung über die Anschlussstelle Hennef ist mit rotem Punkt ausgeschildert.

Donnerstagnacht (06./07.05.) von 19 Uhr bis 5 Uhr ist keine Überfahrt von der A 560 aus Hennef kommend auf die A 3 nach Frankfurt möglich. Eine Umleitung über die Anschlussstelle Niederpleis ist mit rotem Punkt ausgeschildert.

Die 'Autobahn GmbH Rheinland' montiert in dieser Zeit ein Traggerüst und baut die dortige Dauerbaustelle um.


02.05.2021 - Gesundheit, Recht, Finanzen, Landesregierung, Kreisverwaltung:

Testpflicht im Handel entfällt für Geimpfte und Genesene

Noch vor einer bundeseinheitlichen Regelung stellt die Landesregierung NRW bereits vollständig geimpfte Personen (mindestens 14 Tage nach deren Immunisierung) und genesene Personen, die einen entsprechenden Nachweis erbringen können, mit denjenigen gleich, die ein tagesaktuelles bestätigtes Schnelltest-Ergebnis vorlegen können. Für sie entfällt somit die Testpflicht vor dem Zutritt in den Einzelhandel ("Click & Meet"), dem Besuch von Zoos oder Botanischen Gärten sowie bei der Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen wie etwa Friseurbesuchen. Auch die Testpflicht in Schulen und das Freitesten anstelle einer Quarantäne bei der Einreise entfällt für diese Personen. Die Regelung gilt ab Montag, 3. Mai.

Auswirkungen hat die Entscheidung der Landesregierung damit auf das Geschäftsmodell der immer noch zunehmenden Anzahl von Testzentren oder anderen Teststellen, die Schnelltests bezüglich des "SARS-CoV-2"-Virus durchführen. Durch den nun immer schnelleren Fortschritt des Impfgeschehens werden diese somit zunehmend an Kunden verlieren. - In dieser Woche hat die Kreisverwaltung erstmals detaillierte Zahlen zur Anzahl der durchgeführten Schnelltests veröffentlicht (Selbsttests nicht mitgerechnet).

Demnach wurden innerhalb der vergangenen vier Wochen (29. März bis 25. April) im Kreisgebiet 286.965 Tests durchgeführt. Für die Tests in dieser Zeitspanne erhalten die zumeist gewerblichen Betreiber der Testzentren allein im Kreisgebiet mindestens 3,44 Millionen Euro für den geleisteten Arbeitsaufwand, hinzu kommen weitere bis zu 1,7 Millionen Euro für Sachaufwendungen. Allein für die vergangene Woche fielen 1,1 Millionen Euro für Arbeitsleistungen an, bei 91.853 Tests gab es 251 positive Ergebnisse (0,27 Prozent, vorbehaltlich der späteren Bestätigung durch PCR-Test).

Hier die Entscheidung der Landesregierung vom 1. Mai 2021 im Wortlaut :


01.05.2021 - Verkehr, Feuerwehr, Polizeimeldungen:

Zwei Verletzte nach Kollision auf der L 189 bei Hausermühle

Die Kreuzung der Wahnbachtalstraße (L 189) mit der Talstraße (K 16) bei Hausermühle gilt als unfallträchtig. Zumeist ereignen sich Zusammenstöße, weil man von der Talstraße aus die aus Richtung Much kommenden Fahrzeuge erst spät erkennen kann. Aus diesem Grund gilt aus jener Richtung ein Tempolimit von 50 km/h. Heute vormittag gegen 10.30 Uhr war es anders, denn es war ein von gegenüber, vom Wanderparkplatz am Wahnbach kommendes Fahrzeug, das in die vorfahrtberechtigte Wahnbachtalstraße einfuhr. Obwohl die Strecke von dort aus gut einsehbar ist, kam es auf der Kreuzung zu einer schweren Kollision.

Der von einem 30-Jährigen gesteuerte 'Ford Kuga' rammte seitlich einen 'Toyota Avensis', der von einem 25-jährigen Mucher in Fahrtrichtung Süden gelenkt wurde. Der Toyota-Kombi wurde herumgeschleudert, traf schrägstehend mit den Reifen der rechten Fahrzeugseite auf die Bordsteinkante, überschlug sich und blieb auf dem Dach im Graben neben der Kreuzung liegen. Der 25-Jährige konnte sich mit Unterstützung von Ersthelfern selbst aus dem Fahrzeugwrack befreien, bei Eintreffen der Rettungskräfte saß er auf der Bordsteinkante. (cs)


01.05.2021 - Vermischtes, Recht:

Ausgangssperre sorgte für ruhigste Mainacht seit langem

Menschenleer und frei von Verkehr - die Hauptstraße in Neunkirchen gegen 24 Uhr

Schon der Nachmittag und Abend des 30. April verliefen ruhig, die sonst üblichen Maifeiern fielen aus. Und auch das nächtliche Geschehen war von den rechtlichen Einschränkungen durch die Corona-Krise geprägt. Wo sonst unentwegt Maibaum-Transporte zu beobachten sind, war in dieser Mainacht aufgrund der geltenden Ausgangssperre Stille angesagt. Nur wenige Autos und vereinzelte Passanten, oftmals mit Hund, waren auf den Straßen zu sehen. Private Maibäume wurden auch aufgestellt, doch dies erfolgte zumeist Corona-konform vor 22 Uhr oder in den frühen Morgenstunden nach 5 Uhr. (cs)


30.04.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung:

Im Impfzentrum werden keine Impfpässe ausgegeben

Im Rhein-Sieg-Kreis haben bislang 143.452 Personen eine Erstimpfung erhalten. Das entspricht 23,9 Prozent der Bevölkerung. Der Kreis liegt somit deutlich hinter dem Landes- (28,1 %) und dem Bundes-Durchschnitt (26,9 %) zurück. Dies gilt etwas abgemildert auch für die Anzahl der Zweitimpfungen beziehungsweise vollständig geimpften Personen. Diese summieren sich im Kreisgebiet auf 42.971, somit 7,16 Prozent der Bevölkerung. Landesweit sind es 7,4 Prozent, bundesweit knapp 7,7 Prozent. Hier besteht eine noch größere Differenz zur Stadt Bonn (9,4 %).

Zum Impfthema es gibt noch etwas Bemerkenswertes :  Es ist absehbar, daß der Impfpass zukünftig als Nachweis gelten wird, um Lockerungen der Kontakt-Beschränkungen oder die Aufhebung der nächtlichen Ausgangssperre genießen zu dürfen. Doch wie lassen sich die Impfungen nachweisen, wenn man keinen Impfpass besitzt oder vergessen hat, diesen zum Impfzentrum mitzunehmen ?  Diese Personen, so die Kreisverwaltung auf Anfrage, erhalten ein "Ersatzformular", mit dem sie sich zwecks Ausstellung eines Impfpasses oder eines entsprechenden Eintrags an ihre Hausarztpraxen wenden könnten.

Auch vier Monate nach der Aufnahme des Betriebs im Sankt Augustiner Impfzentrum können dort also keine neuen Impfpässe ausgestellt werden, so die Auskunft. Würde vor Ort ein gelber Impfpass-Blankovordruck anstelle eines "Ersatzformulars" ausgefüllt, entstünde jedoch kein Mehraufwand. Statt dessen werden Bürger/innen, die ohne Impfpass kommen, genötigt, zu diesem Zweck später nochmals die Hausärztin / den Hausarzt aufzusuchen, die derzeit ohnehin stark ausgelastet sein dürften. Zudem werden zusätzliche Kontakte provoziert, die doch eigentlich vermieden werden sollen. (cs)


28.04.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit:

Impftermine für chronisch erkrankte Personen in Priorität 2

Eine Information der Kreisverwaltung :  Chronisch erkrankte Personen der Priorität 2 können ab Freitag, 30. April, über die Buchungsportale der Kassenärztlichen Vereinigung Termine für eine Immunisierung in den Impfzentren vereinbaren. Das hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS) jetzt mitgeteilt.

Termine können ausschließlich über die Buchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) vereinbart werden - entweder auf der Website der KV unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.116117.de  oder telefonisch unter der zentralen Rufnummer 0800 / 11611701.

Chronisch erkrankte Personen der Priorität 2 können bereits seit Anfang April durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte geimpft werden. Aufgrund der in den Praxen aber begrenzten Impfkontingente hat das 'MAGS' nun entschieden, diese für einen Übergangszeitraum zu unterstützen. Zu diesem Zweck werden die Buchungsportale der KV erweitert. Erste Anlaufstelle soll aber grundsätzlich die eigene Hausarztpraxis bleiben. Die Zielgruppe sei bei ihren Ärztinnen und Ärzten am besten aufgehoben, heißt es seitens des 'MAGS'.

Wer aber an einer chronischen Erkrankung der Priorität 2 leidet und nicht durch eine niedergelassene Ärztin oder einen niedergelassenen Arzt - zum Beispiel in der eigenen Hausarztpraxis - geimpft werden kann, kann durch die Neuregelung über die oben genannten Buchungsportale der Kassenärztlichen Vereinigung einen Termin vereinbaren. Wie viele Termine angeboten werden können, hängt von der Bereitstellung des Impfstoffes seitens des Landes ab.

Mit der Freischaltung der Buchungsportale für chronisch erkrankte Personen am kommenden Freitag sind nach Information des MAGS keine Partnerbuchungen mehr möglich.

Benötigte Unterlagen :  Chronisch erkrankte Personen der Priorität 2, die im Impfzentrum geimpft werden möchten, müssen zum über die KV vereinbaren Impftermin eine formlose Bescheinigung ihrer Ärztin oder ihres Arztes mitbringen. Aus dieser muss sich die Zugehörigkeit zur impfberechtigen Personengruppe nach der Coronavirus-Impfverordnung ergeben, eine konkrete Diagnose muss in der Bescheinigung nicht genannt werden. Alle übrigen Unterlagen, die zur Impfung mitgebracht werden müssen (Einverständniserklärung, Aufklärungs- und Anamnesebogen), werden im Anschluss an die Terminbuchung automatisiert durch die KV verschickt.

Wichtig :  Termine, die chronisch erkrankte Personen bereits über das Terminvergabesystem des Rhein-Sieg-Kreis im Impfzentrum gebucht haben, bleiben bestehen. Wer auf diesem Weg bereits einen Termin vereinbart hat, muss nicht noch zusätzlich die KV kontaktieren.

Zu Personen mit Vorerkrankungen der Priorität 2 gehören :

  • Personen mit Trisomie 21 oder einer Contergan-Schädigung
  • Personen nach Organtransplantation
  • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression
  • Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen
  • Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung
  • Personen mit Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen, Personen mit Diabetes mellitus mit Komplikationen
  • Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung
  • Personen mit chronischer Nierenerkrankung
  • Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40)


27.04.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit, Schulen:

Impfzentrum ausgelastet : Lehrpersonal muss noch warten

Eine Information der Kreisverwaltung :  Es klingt schön !  In seinem 17. Impferlass hat das Land NRW die Möglichkeit eröffnet, Restimpfdosen dann an Lehrerinnen und Lehrer von weiterführenden Schulen zu verabreichen, wenn eine Impfung an Personen der Priorität 2 nicht möglich ist. Für den Rhein-Sieg-Kreis ist das leider keine Option, da in unserem Impfzentrum am Ende eines Tages nur eine Handvoll Impfdosen übrigbleiben. "Diese 'Mengen' helfen uns nicht dabei, den mehreren tausend Lehrkräften hier in der Region ein realistisches Angebot zu machen", erläutert Landrat Sebastian Schuster. "Das bedaure ich umso mehr, als in unseren Nachbarstädten Bonn und Köln die Situation eine gänzlich andere ist."

Im Rhein-Sieg-Kreis werden die Terminangebote von den Menschen, die derzeit zum Impfen aufgerufen sind, sehr gut angenommen und die "No-Show-Quote" ist absolut niedrig. "Das ist zwar einerseits sehr erfreulich, da wir planen können, hilft uns aber im Moment in Bezug beispielsweise auf die Lehrkräfte nicht weiter", so Landrat Schuster. "Ich habe deshalb heute sowohl Schulministerin Yvonne Gebauer als auch Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann angeschrieben und auf den Missstand hingewiesen und deutlich gemacht, dass wir dringend eine Perspektive benötigen, um hier Impfangebote machen zu können."


27.04.2021 - Schulen, Gesellschaft, Soziales:

Schüler/innen des 'AK' sprachen mit Entwicklungsminister

Eine Information des 'Antoniuskolleg' :  Anfang des Jahres beschäftigte sich die Klasse 8d über das Fach Französisch hinaus mit den Zusammenhängen zwischen dem Corona-Virus und dem Hunger in der Welt. Im vergangenen Jahr hatte die Klasse erfolgreich am sogenannten "Lauf gegen den Hunger" teilgenommen sowie im Französisch-Unterricht einiges zu diesem Thema und der konkreten Situation in diversen frankophonen Ländern gelernt.

Weil das AK als sogenannte "Schule gegen den Hunger" eingetragen ist, wurde der Klasse vor wenigen Wochen die Möglichkeit eingeräumt, ein digitales Interview mit Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller (CSU) zum Thema "Covid-19 und Hunger" zu führen. Für dieses wurden spannende Fragen entwickelt, und einige dieser Fragen konnten in dem nun durchgeführten Interview platziert werden.

So wollten die Mittelstufenschüler/innen unter anderem wissen, wie sich die Corona-Pandemie auf die weltweite Hungerlage, also beispielsweise auf Hungersnöte auswirke und diese beeinflusse oder verändere. Auch etwaige Handlungsmöglichkeiten auf Ebene der Politik sowie die Einflussmöglichkeiten des Einzelnen waren Thema im Interview mit Minister Müller.

Die Schüler/innen lernten, dass durch die Corona-Einschränkungen vielerorts Versorgungsketten zusammengebrochen seien, was gerade in sogenannten "Entwicklungsländern" dramatische Folgen für die Bevölkerung habe. Mit Blick auf die Folgen der Pandemie sei die ursprünglich zunächst auf die Infektionsgefahr begrenzte Notsituation mittlerweile zu einer globalen Mehrfach-Krise geworden.

Minister Müller bestärkte die Schüler/innen des Antoniuskollegs darin, selbst voranzugehen und sich mithilfe vielfältiger Projekte für eine zunehmende Verteilungsgerechtigkeit auf der Welt einzusetzen. Das Bundesentwicklungsministerium unterstütze gerade schulische Initiativen sehr, seien es Bestrebungen zum Einsatz von 'Fair-Trade'-Produkten, der Umgang mit Müll und Recycling oder Spendenaktionen aller Art zugunsten der Ärmsten - alles keine Unbekannten am AK !

Allen beteiligten Schüler/innen gilt ein besonderer Dank für ihr Engagement !  Wir freuen uns schon auf weitere Aktionen "für den guten Zweck" am Antoniuskolleg, um vielleicht einen kleinen Teil zu mehr Gerechtigkeit auf der Welt beitragen zu können.
Julia Schäfer


26.04.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung:

'COVID-19'-Zahlen lokal stark gestiegen, kreisweit konstant

Nochmals deutlich angestiegen ist die Zahl der akut an "COVID-19" erkrankten Personen im Gemeindegebiet. In den vergangenen zwei Wochen hat sich deren Anzahl fast verdoppelt, momentan werden 60 Fälle gelistet. Seit März 2020 wurden insgesamt 596 registriert (3 % der Einwohnerschaft), im Schnitt kamen zuletzt gut vier Fälle pro Tag hinzu. 521 Betroffene gelten als genesen. Vor wenigen Tagen gab es den ersten Todesfall dieses Monats in Zusammenhang mit einer Erkrankung, sie summieren sich nun auf insgesamt 15.

Kreisweit sind die Zahlen dagegen weitgehend konstant. Stand Sonntag (25.04.) wurden 1.603 Akutfälle registriert, was eine leichte Steigerung darstellt. Der Wert der 7-Tages-Inzidenz liegt dagegen seit nunmehr zwölf Tagen gleichbleibend um die 120 - mit leichten Ausschlägen nach oben und unten, am Sonntag waren es 118,5. Wichtig wäre, ihn zeitnah stabil unter die 100 senken, um dem erneut ausgebremsten Einzelhandel eine Chance zu verschaffen. Insgesamt haben sich nun - soweit nach PCR-Test bestätigt - 20.567 Menschen im Kreis mit dem "SARS-CoV-2"-Virus infiziert (gut 3,4 % der Bevölkerung). Die Todesfälle an oder mit dem Virus sind auf 465 angestiegen.

Nach der Wiederaufnahme des Präsenz-Unterrichtes in den Schulen - nach zwei Wochen Osterferien plus einer weiteren Woche Pause - sind die Fälle der von Infektionen betroffenen Schulen erwartungsgemäß sprunghaft angestiegen. Gab es dort vor zwei Wochen kreisweit nur eine einzige Infektion, sind nun (Stand Freitag, 23.04.) bereits 23 Schulen betroffen, es liegen allerdings zumeist nur Einzelfälle vor (insgesamt 26 Infektionen). Hinzu kommen 35 Infektionsfälle in 13 Kindertagesstätten und 14 in fünf Senioren- und Pflegeheimen oder bei Pflegediensten.

Die "Ausbruchs-Geschehen" mit den meisten Fällen liegen aber in den Bereichen der Gemeinschafts-Unterbringungen und bei Gewerbebetrieben vor. Zu Ersteren zählen insbesondere Flüchtlingsheime, wo es momentan deutlich steigende Fallzahlen gibt. Am Freitag waren es noch 48 Akutfälle in neun Einrichtungen, die aufgrund dessen unter Quarantäne stehen. 42 weitere Fälle betreffen fünf Gewerbebetriebe. - In Neunkirchen-Seelscheid liegt nur ein "Ausbruchs-Geschehen" vor, dieses bezieht sich auf eine Einrichtung des medizinischen Bereichs, Kindergärten und Schulen waren Stand Freitag nicht betroffen. (cs)


24.04.2021 - Feuerwehr, Polizeimeldungen:

Brand im Gewerbegebiet Oberheister frühzeitig gestoppt

Dass die Wald- und Feldbrand-Gefahr auch um diese Jahreszeit schon groß ist, zeigte sich heute nachmittag gegen 15.30 Uhr im Gewerbegebiet Oberheister. Hier breitete sich ein kleiner Vegetationsbrand zwischen der Bebauung schnell aus. Zum Glück wurde das Feuer trotz des Wochenendes frühzeitig erkannt. Ein Mitarbeiter der 'Johanniter', die einen Stützpunkt im Gewerbegebiet haben, bemerkte die Rauchentwicklung und alarmierte die Feuerwehr.

Als diese nach wenigen Minuten eintraf, hatte das Feuer bereits auf einen Unterstand übergegriffen, in dem Holz lagerte. Die Wehrleute starteten ihren Löschangriff von zwei Seiten aus und konnten den Brand nach kurzer Zeit unter Kontrolle bringen und ablöschen. Wenn das Feuer nicht rechtzeitig bemerkt worden wäre, hätte eine Ausdehnung auf eine breite Hecke gedroht, die ein Nachbargrundstück mit einem unmittelbar angrenzenden Firmengebäude abschirmt. Auch die hölzerne Halle eines weiteren Gewerbebetriebs befindet sich nur wenige Meter entfernt.

Nach Angaben der Polizei wurden Glasscherben am Ausgangspunkt des Feuers neben dem in Mitleidenschaft gezogenen Unterstand aufgefunden. Vermutlich hatte die Sonneneinstrahlung in Kombination mit den Scherben einen Brennglaseffekt zur Folge, der die trockene Vegetation entzündete. Die Feuerwehr konnte den Einsatz nach einer Stunde abschließen. (cs)



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