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Nachrichten - Archiv 2021

30.04.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung:

Im Impfzentrum werden keine Impfpässe ausgegeben

Im Rhein-Sieg-Kreis haben bislang 143.452 Personen eine Erstimpfung erhalten. Das entspricht 23,9 Prozent der Bevölkerung. Der Kreis liegt somit deutlich hinter dem Landes- (28,1 %) und dem Bundes-Durchschnitt (26,9 %) zurück. Dies gilt etwas abgemildert auch für die Anzahl der Zweitimpfungen beziehungsweise vollständig geimpften Personen. Diese summieren sich im Kreisgebiet auf 42.971, somit 7,16 Prozent der Bevölkerung. Landesweit sind es 7,4 Prozent, bundesweit knapp 7,7 Prozent. Hier besteht eine noch größere Differenz zur Stadt Bonn (9,4 %).

Zum Impfthema es gibt noch etwas Bemerkenswertes :  Es ist absehbar, daß der Impfpass zukünftig als Nachweis gelten wird, um Lockerungen der Kontakt-Beschränkungen oder die Aufhebung der nächtlichen Ausgangssperre genießen zu dürfen. Doch wie lassen sich die Impfungen nachweisen, wenn man keinen Impfpass besitzt oder vergessen hat, diesen zum Impfzentrum mitzunehmen ?  Diese Personen, so die Kreisverwaltung auf Anfrage, erhalten ein "Ersatzformular", mit dem sie sich zwecks Ausstellung eines Impfpasses oder eines entsprechenden Eintrags an ihre Hausarztpraxen wenden könnten.

Auch vier Monate nach der Aufnahme des Betriebs im Sankt Augustiner Impfzentrum können dort also keine neuen Impfpässe ausgestellt werden, so die Auskunft. Würde vor Ort ein gelber Impfpass-Blankovordruck anstelle eines "Ersatzformulars" ausgefüllt, entstünde jedoch kein Mehraufwand. Statt dessen werden Bürger/innen, die ohne Impfpass kommen, genötigt, zu diesem Zweck später nochmals die Hausärztin / den Hausarzt aufzusuchen, die derzeit ohnehin stark ausgelastet sein dürften. Zudem werden zusätzliche Kontakte provoziert, die doch eigentlich vermieden werden sollen. (cs)


28.04.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit:

Impftermine für chronisch erkrankte Personen in Priorität 2

Eine Information der Kreisverwaltung :  Chronisch erkrankte Personen der Priorität 2 können ab Freitag, 30. April, über die Buchungsportale der Kassenärztlichen Vereinigung Termine für eine Immunisierung in den Impfzentren vereinbaren. Das hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS) jetzt mitgeteilt.

Termine können ausschließlich über die Buchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) vereinbart werden - entweder auf der Website der KV unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.116117.de  oder telefonisch unter der zentralen Rufnummer 0800 / 11611701.

Chronisch erkrankte Personen der Priorität 2 können bereits seit Anfang April durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte geimpft werden. Aufgrund der in den Praxen aber begrenzten Impfkontingente hat das 'MAGS' nun entschieden, diese für einen Übergangszeitraum zu unterstützen. Zu diesem Zweck werden die Buchungsportale der KV erweitert. Erste Anlaufstelle soll aber grundsätzlich die eigene Hausarztpraxis bleiben. Die Zielgruppe sei bei ihren Ärztinnen und Ärzten am besten aufgehoben, heißt es seitens des 'MAGS'.

Wer aber an einer chronischen Erkrankung der Priorität 2 leidet und nicht durch eine niedergelassene Ärztin oder einen niedergelassenen Arzt - zum Beispiel in der eigenen Hausarztpraxis - geimpft werden kann, kann durch die Neuregelung über die oben genannten Buchungsportale der Kassenärztlichen Vereinigung einen Termin vereinbaren. Wie viele Termine angeboten werden können, hängt von der Bereitstellung des Impfstoffes seitens des Landes ab.

Mit der Freischaltung der Buchungsportale für chronisch erkrankte Personen am kommenden Freitag sind nach Information des MAGS keine Partnerbuchungen mehr möglich.

Benötigte Unterlagen :  Chronisch erkrankte Personen der Priorität 2, die im Impfzentrum geimpft werden möchten, müssen zum über die KV vereinbaren Impftermin eine formlose Bescheinigung ihrer Ärztin oder ihres Arztes mitbringen. Aus dieser muss sich die Zugehörigkeit zur impfberechtigen Personengruppe nach der Coronavirus-Impfverordnung ergeben, eine konkrete Diagnose muss in der Bescheinigung nicht genannt werden. Alle übrigen Unterlagen, die zur Impfung mitgebracht werden müssen (Einverständniserklärung, Aufklärungs- und Anamnesebogen), werden im Anschluss an die Terminbuchung automatisiert durch die KV verschickt.

Wichtig :  Termine, die chronisch erkrankte Personen bereits über das Terminvergabesystem des Rhein-Sieg-Kreis im Impfzentrum gebucht haben, bleiben bestehen. Wer auf diesem Weg bereits einen Termin vereinbart hat, muss nicht noch zusätzlich die KV kontaktieren.

Zu Personen mit Vorerkrankungen der Priorität 2 gehören :

  • Personen mit Trisomie 21 oder einer Contergan-Schädigung
  • Personen nach Organtransplantation
  • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression
  • Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen
  • Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung
  • Personen mit Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen, Personen mit Diabetes mellitus mit Komplikationen
  • Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung
  • Personen mit chronischer Nierenerkrankung
  • Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40)


27.04.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit, Schulen:

Impfzentrum ausgelastet : Lehrpersonal muss noch warten

Eine Information der Kreisverwaltung :  Es klingt schön !  In seinem 17. Impferlass hat das Land NRW die Möglichkeit eröffnet, Restimpfdosen dann an Lehrerinnen und Lehrer von weiterführenden Schulen zu verabreichen, wenn eine Impfung an Personen der Priorität 2 nicht möglich ist. Für den Rhein-Sieg-Kreis ist das leider keine Option, da in unserem Impfzentrum am Ende eines Tages nur eine Handvoll Impfdosen übrigbleiben. "Diese 'Mengen' helfen uns nicht dabei, den mehreren tausend Lehrkräften hier in der Region ein realistisches Angebot zu machen", erläutert Landrat Sebastian Schuster. "Das bedaure ich umso mehr, als in unseren Nachbarstädten Bonn und Köln die Situation eine gänzlich andere ist."

Im Rhein-Sieg-Kreis werden die Terminangebote von den Menschen, die derzeit zum Impfen aufgerufen sind, sehr gut angenommen und die "No-Show-Quote" ist absolut niedrig. "Das ist zwar einerseits sehr erfreulich, da wir planen können, hilft uns aber im Moment in Bezug beispielsweise auf die Lehrkräfte nicht weiter", so Landrat Schuster. "Ich habe deshalb heute sowohl Schulministerin Yvonne Gebauer als auch Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann angeschrieben und auf den Missstand hingewiesen und deutlich gemacht, dass wir dringend eine Perspektive benötigen, um hier Impfangebote machen zu können."


27.04.2021 - Schulen, Gesellschaft, Soziales:

Schüler/innen des 'AK' sprachen mit Entwicklungsminister

Eine Information des 'Antoniuskolleg' :  Anfang des Jahres beschäftigte sich die Klasse 8d über das Fach Französisch hinaus mit den Zusammenhängen zwischen dem Corona-Virus und dem Hunger in der Welt. Im vergangenen Jahr hatte die Klasse erfolgreich am sogenannten "Lauf gegen den Hunger" teilgenommen sowie im Französisch-Unterricht einiges zu diesem Thema und der konkreten Situation in diversen frankophonen Ländern gelernt.

Weil das AK als sogenannte "Schule gegen den Hunger" eingetragen ist, wurde der Klasse vor wenigen Wochen die Möglichkeit eingeräumt, ein digitales Interview mit Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller (CSU) zum Thema "Covid-19 und Hunger" zu führen. Für dieses wurden spannende Fragen entwickelt, und einige dieser Fragen konnten in dem nun durchgeführten Interview platziert werden.

So wollten die Mittelstufenschüler/innen unter anderem wissen, wie sich die Corona-Pandemie auf die weltweite Hungerlage, also beispielsweise auf Hungersnöte auswirke und diese beeinflusse oder verändere. Auch etwaige Handlungsmöglichkeiten auf Ebene der Politik sowie die Einflussmöglichkeiten des Einzelnen waren Thema im Interview mit Minister Müller.

Die Schüler/innen lernten, dass durch die Corona-Einschränkungen vielerorts Versorgungsketten zusammengebrochen seien, was gerade in sogenannten "Entwicklungsländern" dramatische Folgen für die Bevölkerung habe. Mit Blick auf die Folgen der Pandemie sei die ursprünglich zunächst auf die Infektionsgefahr begrenzte Notsituation mittlerweile zu einer globalen Mehrfach-Krise geworden.

Minister Müller bestärkte die Schüler/innen des Antoniuskollegs darin, selbst voranzugehen und sich mithilfe vielfältiger Projekte für eine zunehmende Verteilungsgerechtigkeit auf der Welt einzusetzen. Das Bundesentwicklungsministerium unterstütze gerade schulische Initiativen sehr, seien es Bestrebungen zum Einsatz von 'Fair-Trade'-Produkten, der Umgang mit Müll und Recycling oder Spendenaktionen aller Art zugunsten der Ärmsten - alles keine Unbekannten am AK !

Allen beteiligten Schüler/innen gilt ein besonderer Dank für ihr Engagement !  Wir freuen uns schon auf weitere Aktionen "für den guten Zweck" am Antoniuskolleg, um vielleicht einen kleinen Teil zu mehr Gerechtigkeit auf der Welt beitragen zu können.
Julia Schäfer


26.04.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung:

'COVID-19'-Zahlen lokal stark gestiegen, kreisweit konstant

Nochmals deutlich angestiegen ist die Zahl der akut an "COVID-19" erkrankten Personen im Gemeindegebiet. In den vergangenen zwei Wochen hat sich deren Anzahl fast verdoppelt, momentan werden 60 Fälle gelistet. Seit März 2020 wurden insgesamt 596 registriert (3 % der Einwohnerschaft), im Schnitt kamen zuletzt gut vier Fälle pro Tag hinzu. 521 Betroffene gelten als genesen. Vor wenigen Tagen gab es den ersten Todesfall dieses Monats in Zusammenhang mit einer Erkrankung, sie summieren sich nun auf insgesamt 15.

Kreisweit sind die Zahlen dagegen weitgehend konstant. Stand Sonntag (25.04.) wurden 1.603 Akutfälle registriert, was eine leichte Steigerung darstellt. Der Wert der 7-Tages-Inzidenz liegt dagegen seit nunmehr zwölf Tagen gleichbleibend um die 120 - mit leichten Ausschlägen nach oben und unten, am Sonntag waren es 118,5. Wichtig wäre, ihn zeitnah stabil unter die 100 senken, um dem erneut ausgebremsten Einzelhandel eine Chance zu verschaffen. Insgesamt haben sich nun - soweit nach PCR-Test bestätigt - 20.567 Menschen im Kreis mit dem "SARS-CoV-2"-Virus infiziert (gut 3,4 % der Bevölkerung). Die Todesfälle an oder mit dem Virus sind auf 465 angestiegen.

Nach der Wiederaufnahme des Präsenz-Unterrichtes in den Schulen - nach zwei Wochen Osterferien plus einer weiteren Woche Pause - sind die Fälle der von Infektionen betroffenen Schulen erwartungsgemäß sprunghaft angestiegen. Gab es dort vor zwei Wochen kreisweit nur eine einzige Infektion, sind nun (Stand Freitag, 23.04.) bereits 23 Schulen betroffen, es liegen allerdings zumeist nur Einzelfälle vor (insgesamt 26 Infektionen). Hinzu kommen 35 Infektionsfälle in 13 Kindertagesstätten und 14 in fünf Senioren- und Pflegeheimen oder bei Pflegediensten.

Die "Ausbruchs-Geschehen" mit den meisten Fällen liegen aber in den Bereichen der Gemeinschafts-Unterbringungen und bei Gewerbebetrieben vor. Zu Ersteren zählen insbesondere Flüchtlingsheime, wo es momentan deutlich steigende Fallzahlen gibt. Am Freitag waren es noch 48 Akutfälle in neun Einrichtungen, die aufgrund dessen unter Quarantäne stehen. 42 weitere Fälle betreffen fünf Gewerbebetriebe. - In Neunkirchen-Seelscheid liegt nur ein "Ausbruchs-Geschehen" vor, dieses bezieht sich auf eine Einrichtung des medizinischen Bereichs, Kindergärten und Schulen waren Stand Freitag nicht betroffen. (cs)


24.04.2021 - Feuerwehr, Polizeimeldungen:

Brand im Gewerbegebiet Oberheister frühzeitig gestoppt

Dass die Wald- und Feldbrand-Gefahr auch um diese Jahreszeit schon groß ist, zeigte sich heute nachmittag gegen 15.30 Uhr im Gewerbegebiet Oberheister. Hier breitete sich ein kleiner Vegetationsbrand zwischen der Bebauung schnell aus. Zum Glück wurde das Feuer trotz des Wochenendes frühzeitig erkannt. Ein Mitarbeiter der 'Johanniter', die einen Stützpunkt im Gewerbegebiet haben, bemerkte die Rauchentwicklung und alarmierte die Feuerwehr.

Als diese nach wenigen Minuten eintraf, hatte das Feuer bereits auf einen Unterstand übergegriffen, in dem Holz lagerte. Die Wehrleute starteten ihren Löschangriff von zwei Seiten aus und konnten den Brand nach kurzer Zeit unter Kontrolle bringen und ablöschen. Wenn das Feuer nicht rechtzeitig bemerkt worden wäre, hätte eine Ausdehnung auf eine breite Hecke gedroht, die ein Nachbargrundstück mit einem unmittelbar angrenzenden Firmengebäude abschirmt. Auch die hölzerne Halle eines weiteren Gewerbebetriebs befindet sich nur wenige Meter entfernt.

Nach Angaben der Polizei wurden Glasscherben am Ausgangspunkt des Feuers neben dem in Mitleidenschaft gezogenen Unterstand aufgefunden. Vermutlich hatte die Sonneneinstrahlung in Kombination mit den Scherben einen Brennglaseffekt zur Folge, der die trockene Vegetation entzündete. Die Feuerwehr konnte den Einsatz nach einer Stunde abschließen. (cs)


23.04.2021 - Gesundheit, Recht, Wirtschaft, Schulen, Kindergärten, Kreisverwaltung:

'Bundes-Notbremse' mit Ausgangssperre im Kreis erwartet

Die bundesweiten Infektionszahlen betreffend das "SARS-CoV-2"-Virus sind seit nunmehr neun Tagen stabil, der 7-Tages-Inzidenzwert schwankt seither geringfügig zwischen 160 und 165 (aktuell 164,0). Zur dauerhaften Verhinderung einer Überlastung des Gesundheitssystems, so Einschätzungen von Experten, ist dies aber zu hoch. Um dieser Gefahr entgegenzuwirken, haben der Bundestag und der Bundesrat in dieser Woche die "Bundes-Notbremse" beschlossen. Die neue Fassung des Infektionsschutz-Gesetzes, in der die Maßnahmen bundes-einheitlich geregelt werden, sieht ab Samstag, 24. April, folgende Maßnahmen vor :

Ab einem 7-Tages-Inzidenzwert von 100 aufwärts greifen nach drei Tagen die neuen Maßnahmen. Dies ist die Grenze, ab der der Handel (außer Güter des täglichen Bedarfs) auch mit Termin nicht mehr für jedermann öffnen darf (außer "Click & Collect"), sondern nur noch bei Vorlage eines bestätigten aktuellen Schnelltests mit negativem Ergebnis. Bei Erreichen eines Inzidenzwertes von 150 darf der Handel nur noch "Click & Collect" anbieten, also die Abholung zuvor telefonisch oder online bestellter Waren.

Der willkürlich erscheinende Inzidenzwert von 165 (es handelte sich um den Inzidenzwert vom Montag dieser Woche) ist für den Schulbetrieb und die Kindertagesstätten maßgeblich. Denn ab dieser Grenze muß der Präsenz-Unterricht eingestellt werden. Schüler/innen sind dann auf den Distanz-Unterricht angewiesen, sofern dieser bei den teils unzureichenden Internetanbindungen im Bergischen praktikabel ist. Diese Regelung gilt allerdings nicht für Abschlussklassen, die im Präsenz-Unterricht verbleiben können. Kindergärten müssen ab dem gleichen Inzidenzwert in den Notbetrieb gehen.

Da sich der Rhein-Sieg-Kreis mit einer 7-Tages-Inzidenz von 129,3 bereits über der 100er-Schwelle, aber derzeit stabil unter derjenigen von 150 bewegt, ändert sich vorläufig wenig zur bereits bestehenden "Notbremse". Einschneidenste Maßnahme ist jedoch die nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 Uhr und 5 Uhr, der Arbeitsweg ist davon ausgenommen. Auch darf man zwischen 22 Uhr und 24 Uhr alleine spazierengehen oder joggen. Ob diese umstrittene Ausgangssperre Bestand haben wird, wird wohl gerichtlich entschieden werden. (cs)

Hier die detaillierte Darstellung der Kreisverwaltung zur "Bundes-Notbremse" :


22.04.2021 - Kreisverwaltung, Baumaßnahmen, Recht:

Bauaufsichtsamt des Kreises mit neuen Online-Services

Eine Information des Bauaufsichtsamt des Rhein-Sieg-Kreises :  Das Bauaufsichtsamt des Rhein-Sieg-Kreises bietet zwei neue Online-Services an. Einerseits können Interessierte eine Auskunft aus dem Baulasten-Verzeichnis und andererseits Akteneinsicht in abgeschlossene Bauakten online beantragen.

Wer ein Grundstück kaufen möchte, sollte sich vorher erkundigen, ob es eine Baulast für dieses Grundstück gibt. Für alle Grundstücke gibt es ein zentrales Verzeichnis beim zuständigen Bauamt, in dem alle Baulasten verzeichnet sind. Eine Baulast ist eine Verpflichtung, die für das betreffende Grundstück gilt :  Der Eigentümer ist dadurch verpflichtet, bestimmte Tätigkeiten auf seinem Grundstück zu tun, zu unterlassen oder zu dulden.

Die örtlichen Gegebenheiten können dazu führen, dass eine Bebauung nicht wie gewünscht erfolgen kann, beispielsweise wenn der Abstand zum Nachbargrundstück zu gering würde. Die Baulast stellt dabei ein Instrument dar, mit dessen Hilfe dem Eigentümer eines Grundstücks ermöglicht wird, seine baulichen Vorstellungen doch noch realisieren zu können. So könnte bei fehlenden Abstandsflächen eine Baulast auf dem Nachbargrundstück eingetragen werden, wenn der Nachbar zustimmt und eine ausreichende Fläche vorhanden ist. Dann wäre im Ergebnis der zu geringe Abstand kein Problem mehr.

Ein anderes Beispiel ist die Erschließungs-Baulast, die den Grundstücks-Eigentümer verpflichtet, eine bestimmte Fläche als Zugang, Zufahrt oder für die Durchführung von Leitungen zugunsten eines Dritten zur Verfügung zu stellen.

Auskünfte aus dem Baulastenverzeichnis erhalten alle Personen, die ein berechtigtes Interesse nachweisen können. Diese Einsicht in das Verzeichnis kann über die Homepage des Rhein-Sieg-Kreises ab sofort unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.rhein-sieg-kreis.de/baulast  beantragt werden.

Ebenfalls online kann eine Einsicht in abgeschlossene Bauakten beantragt werden. Dieser Service steht der Eigentümerin oder dem Eigentümer eines Grundstückes unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.rhein-sieg-kreis.de/bauakten  zur Verfügung. Mit einer Vollmacht können auch Dritte diesen Service nutzen.

Das Bauaufsichtsamt des Rhein-Sieg-Kreises ist zuständig für die Gemeinden Alfter, Eitorf, Much, Neunkirchen-Seelscheid, Ruppichteroth, Swisttal, Wachtberg und Windeck. Die Städte im Kreisgebiet haben eigene Bauämter.


22.04.2021 - Kreisverwaltung, Natur, Tiere, Recht:

Kreisverwaltung warnt vor Aktionen gegen Wolfsrudel

Eine Information der Naturschutzbehörde des Rhein-Sieg-Kreises : "Wir werden alle Versuche, die Wölfe an der oberen Sieg zu vertreiben oder zu verletzen, konsequent und strafrechtlich verfolgen." So reagiert die Naturschutzbehörde des Rhein-Sieg-Kreises auf Aufrufe in den sozialen Medien, die Wolfsfamilie in ihrem Revier in der Leuscheid in einer gemeinsamen Aktion aufzusuchen und beispielsweise durch Schüsse mit Steinsalz aus ihrem Revier zu vertreiben.

Userinnen und User hatten die Kreisverwaltung auf bei 'Facebook' kursierende Meldungen hingewiesen, in denen zu einem solchen "nächtlichen Besuch bei den Wölfen" aufgerufen wurde. Der Post unter einem Fake-Profil wurde inzwischen wieder gelöscht.

Die Naturschutzbehörde nimmt solche Aufrufe ernst. Sie hat sich mit dem Forstamt und der Polizei abgestimmt und wird mit ihnen zusammen den Streifendienst in der Leuscheid erheblich verstärken. Sie weist darauf hin, dass solche vorsätzlichen Aktionen gegen streng geschützte Arten eine Straftat darstellen, die mit Geldstrafe oder Gefängnis bis zu fünf Jahren bedroht ist. Gleichzeitig seien Aktivitäten aufgenommen worden, den Urheber des 'Facebook'-Posts zu ermitteln - auch solche Aufrufe zu verbotenen Handlungen an sich sind schon strafbar.

"Durch solche Aufrufe erweisen die Gegner dieser geschützten Tiere ihrer Sache einen Bärendienst. Anstatt zu einer sachlichen Diskussion über den Wolf bereit zu sein, rufen sie anonym zu kriminellen Handlungen auf, für die es null Toleranz gibt. Damit haben diese Personen sich auch als Gesprächspartner disqualifiziert", so die Naturschutzbehörde abschließend.


22.04.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit, Schulen, Kindergärten, Recht:

Keine Veränderung durch 'Notbremse' für Schulen und Kitas

Eine Information der Kreisverwaltung :  Die Regelungen der Notbremse werden im Rhein-Sieg-Kreis vorerst nicht verschärft. Auch im Bereich Schulen und Kitas wird es erst einmal keine kreisweiten Veränderungen geben.

Da der Rhein-Sieg-Kreis in vielerlei Hinsicht sehr eng mit der Stadt Bonn verflochten ist und weil es zahlreiche Fälle von "grenzüberschreitenden" Besuchen von Schulen und Kitas gibt, hatte Landrat Sebastian Schuster das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW gebeten zu prüfen, ob es sinnvoll wäre, die bereits in der Stadt Bonn geltenden Einschränkungen im Bereich der Schulen und Kinderbetreuung, auch für den Rhein-Sieg-Kreis zu übernehmen, selbst wenn die Inzidenz im Kreisgebiet noch deutlich von der 200er-Marke entfernt ist.

Für den Bereich der Schulen hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) diese Anfrage jetzt abschlägig beschieden. Das bedeutet, dass es bei den Schulen im Kreisgebiet vorläufig beim Wechselunterricht bleibt. Ausnahmen bilden nach wie vor die Abschlussklassen, die in Präsenz beschult werden. Eine Allgemeinverfügung, die kreisweit den Wechsel in den Distanzunterricht vorgibt, kann laut 'MAGS' derzeit für den Rhein-Sieg-Kreis nicht verfügt werden.

Anders beurteilt das 'MAGS' die Anfrage für die Kitas - hier hat das NRW-Gesundheits-Ministerium dem Rhein-Sieg-Kreis die Option zum Wechsel in den eingeschränkten Pandemiebetrieb eröffnet. "Wir werden von dieser Option aber vorerst keinen Gebrauch machen", erklärt Landrat Sebastian Schuster. "Ich habe mich mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern hierzu abgestimmt. Das Votum ist einstimmig - wir halten eine Regelung ausschließlich für die Kindertagesbetreuung für nicht zielführend. Ein eingeschränkter Pandemiebetrieb wäre nur als Teil eines Gesamtprozesses für Schulen und Kitas sinnvoll." Wichtig sei, dass die rechtlichen Fragen bereits jetzt geklärt sind, um bei Bedarf umgehend agieren zu können.

Eine auch die Schulen umfassende Regelung hatte das 'MAGS' mit Blick auf das aktuell stabile Infektions-Geschehen im Rhein-Sieg-Kreis aber abgelehnt. "Wir werden das Infektions-Geschehen in den Kitas aber weiter engmaschig beobachten und bei Bedarf auf die vom 'MAGS' gewährte Option zurückgreifen", erläutert Landrat Sebastian Schuster.

Aktuell gibt es im Rhein-Sieg-Kreis 13 Kitas, in denen bei den betreuten Kindern und Erzieherinnen beziehungsweise Erziehern in insgesamt 34 Fällen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen wurde.

Eingeschränkter Pandemiebetrieb in der Kindertagesbetreuung

Der eingeschränkte Pandemiebetrieb basiert auf dem Konstrukt des aktuellen, eingeschränkten Regelbetriebs mit einer Trennung der Gruppen in fest zugeordneten Räumen und einer Reduzierung der wöchentlichen Betreuungszeit um zehn Stunden gegenüber dem Normalbetrieb. Im Gegensatz zum eingeschränkten Regelbetrieb ist der eingeschränkte Pandemiebetrieb aber auch mit dem dringenden Appell an die Eltern verbunden, ihre Kinder wann immer möglich selber zu betreuen und nur im Notfall auf das Betreuungs-Angebot der Kita zurückzugreifen.

Ob sie das Angebot der Kita-Betreuung in Anspruch nehmen, entscheiden die Eltern aber weiterhin eigenverantwortlich - es sind keine Bescheinigungen der Arbeitgeber oder ähnliche Nachweise vorgesehen, die die Tätigkeit in einem systemrelevanten Bereich belegen.

Unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.rhein-sieg-kreis.de/notbremse  können weitere Informationen zur Notbremse abgerufen werden.


21.04.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit:

Ab Freitag Impfterminvergabe für Jahrgänge 1950 und 51

Eine Information der Kreisverwaltung :  Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS) ruft die nächsten Jahrgänge zur Impfung auf. Wie das 'MAGS' mitgeteilt hat, können die Jahrgänge 1950 und 1951 ab Freitag, 23. April, Impftermine buchen. Alle Einwohnerinnen und Einwohner des Rhein-Sieg-Kreises, die zwischen dem 1. Januar 1950 und dem 31. Dezember 1951 geboren sind, erhalten vom Rhein-Sieg-Kreis ein entsprechendes Informationsschreiben. Der Erhalt dieses Infobriefes ist aber keine Voraussetzung, um einen Termin zu vereinbaren.

Termine können ausschließlich über die Buchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung vereinbart werden - entweder auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.116117.de  oder telefonisch unter der zentralen Rufnummer 0800 / 11611701. Gemeinsame Terminbuchungen für Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sind auch diesmal möglich. - Das Land NRW hatte zum Start der Impfungen der "Generation Ü70" Anfang April entschieden, die einzelnen Jahrgänge nur sukzessive zur Impfung aufzurufen, um eine Überlastung der Terminbuchungssysteme zu vermeiden.

Terminbuchungen der "Generation Ü70" sind wie folgt möglich :

Jahrgang 1941 :  seit 6. April  (5.267 Berechtigte)

Jahrgänge 1942 und 1943 :  seit 9. April  (10.183 Berechtigte)

Jahrgänge 1944 und 1945 :  seit 16. April  (9.502 Berechtigte)

Jahrgänge 1946 und 1947 :  seit 19. April  (10.226 Berechtigte)

Jahrgänge 1948 und 1949 :  ab 21. April  (12.535 Berechtigte)

Jahrgänge 1950 und 1951 :  ab 23. April  (13.082 Berechtigte)


21.04.2021 - Vereine:

Offline-Meeting als Osteraktion des 'MGV Söntgerath'

(Fotos : privat / Collage: 'MGV Söntgerath')

Eine Information des 'Männergesangverein Gemütlichkeit Söntgerath' :  Noch nie etwas von einem analogen Offline-Meeting gehört ?  Wir vom 'MGV Söntgerath' können das !  Schauen Sie einmal wie das geht :  Zunächst allen Sängern ein paar bunte Ostereier und eine Flasche Osterbier mit einem kleinen Osterbrief bringen. Dann macht jeder von sich ein Osterfoto und denkt dabei an seine Mitsänger. Fertig ist die "Video-Konferenz" ganz ohne Internet und PC.

Danach die gesammelten Bilder nur noch zu einer Collage zusammenstellen und schon hat mein ein schönes Gruppenbild. Gut, anschließend muss man zu jedem Sänger fahren, um ihm das Bild zu geben. Aber das stärkt ja den Zusammenhalt des Chores. Und ein kurzer Plausch an der Haustür ist auch schön und zudem auch während Corona erlaubt. Nur "Singen" dürfen wir dabei nicht.  ( Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterFoto vergrößern )

Obwohl Stefan Zweig einmal sagte "Auch die Pause gehört zur Musik", hoffen wir, dass diese lange Pause bald zu Ende geht und wir uns zusammensetzen können und unserem gemeinsamen Hobby, "dem Gesang", wieder nachgehen können. Doch zunächst erfreuen wir uns an der Collage und überbrücken damit die Wartezeit auf ein Wiedersehen in großer Runde.
Peter van der Wyst


19.04.2021 - Kreisverwaltung, Technik, Verkehr:

Fahrzeugzulassung zukünftig auch per Internet möglich

(Foto : rhein-sieg.info)

Eine Information der Kreisverwaltung :  Ab Samstag, 1. Mai, können Bürgerinnen und Bürger Standard-Zulassungsvorgänge für ihre Fahrzeuge online selbst vornehmen oder beantragen. Die "internetbasierte Fahrzeugzulassung" (i-Kfz) des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ist dann auch im Rhein-Sieg-Kreis möglich.

"Der Gang zum Straßenverkehrsamt soll entfallen", betont Landrat Sebastian Schuster. "Alle Privatpersonen, die ein Auto ganz normal zulassen möchten, sparen hier eine Menge Zeit und Aufwand und können das bequem von zu Hause aus machen." Harald Pütz, der Leiter des Straßenverkehrsamtes des Rhein-Sieg-Kreises, ergänzt : "Die Kommunikation mit der Straßenverkehrsbehörde ist verschlüsselt und erfolgt auf der Basis der aktuellen Standards und Technologien. Der Schutz der persönlichen Daten genießt im Rhein-Sieg-Kreis höchste Priorität !"

Mit diesem Schritt setzt der Rhein-Sieg-Kreis bereits die dritte Stufe des "i-Kfz" um :  Neben der internetbasierten Außerbetriebsetzung (Stufe 1) sowie der Wiederzulassung eines Fahrzeugs auf denselben Halter im selben Zulassungsbezirk (Stufe 2), die bereits seit dem 1. Januar 2015 beziehungsweise 1. Oktober 2017 angeboten werden, besteht mit der Stufe 3 die Möglichkeit der Neuzulassung eines Fahrzeugs, der Umschreibung eines Fahrzeugs mit und ohne Halterwechsel beziehungsweise mit und ohne Kennzeichen-Übernahme sowie der Adressänderung.

Für die Nutzung ist eine einmalige Registrierung und Anmeldung im "Servicekonto.NRW" erforderlich. Die Bürgerinnen und Bürger können ihre einmal erfassten Daten in allen angeschlossenen Portalen und Online-Angeboten nutzen. Hierzu gehören auch Online-Angebote von Städten, Gemeinden und Landkreisen genauso wie die von Ministerien und Behörden der Landesverwaltung NRW.


19.04.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit:

Impfterminvergabe der Jahrgänge 1948 und 49 steht bevor

Eine Information der Kreisverwaltung :  Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS) ruft die nächsten Jahrgänge zur Impfung auf. Wie das 'MAGS' mitgeteilt hat, können die Jahrgänge 1948 und 1949 ab Mittwoch, 21. April, Impftermine buchen. Alle Einwohnerinnen und Einwohner des Rhein-Sieg-Kreises, die zwischen dem 1. Januar 1948 und dem 31. Dezember 1949 geboren sind, erhalten vom Rhein-Sieg-Kreis ein entsprechendes Informationsschreiben. Der Erhalt dieses Infobriefes ist aber keine Voraussetzung, um einen Termin zu vereinbaren.

Termine können ausschließlich über die Buchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung vereinbart werden - entweder auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.116117.de  oder telefonisch unter der zentralen Rufnummer 0800 / 11611701. Gemeinsame Terminbuchungen für Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sind auch diesmal möglich. - Das Land NRW hatte zum Start der Impfungen der "Generation Ü70" Anfang April entschieden, die einzelnen Jahrgänge nur sukzessive zur Impfung aufzurufen, um eine Überlastung der Terminbuchungs-Systeme zu vermeiden.


19.04.2021 - Vereine, Umwelt, Natur, Tiere:

Weitere Wildblumenwiesen für mehr Artenvielfalt gesät

(Fotos : 'nks-naturnah')

Eine Information der Initiative 'nks-naturnah' :  Am Samstag, dem 17. April, haben wir zwei weitere Wildblumenwiesen für mehr Artenvielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt in Seelscheid gesät. Eine befindet sich an der Gemeidebücherei, die andere dort wo sich die Kurtsiefener Straße und der Nelkenweg treffen.

Wir hatten bei beiden Flächen tatkräftige Unterstützung. Mit einer Umkehrfräse wurden in nur einem Arbeitsgang alle Schritte zur Vorbereitung eines feinkrümeligen Saatbeetes für das Saatgut "Regio-Saatgut-Feldraine und Säume" der Firma 'Saaten Zeller' vollzogen. Dieses wurde bei der Gemeindebücherei ausgebracht. In diesem Saatgut befinden sich Samen für einheimische Pflanzen, wie zum Beispiel Schafgarbe, Kornblume, Wilde Möhre, Moschus Malve und viele weitere. Man verwendet am besten heimische (regiozertifizierte) Pflanzen, da diese als Futterpflanze und Wohnort für die heimischen Tiere dienen.

An der zweiten Fläche hatten wir dann eine schöne Überraschung. Dort sind wir auf Frau Piro und Herrn Galle mit Helfern gestoßen, die dasselbe vorhatten wie wir. Es wurde dann eine schöne Gemeinschaftsaktion, bei der die Wildblumenmischung "GF-895" verwendet wurde. Diese enthält Kamille, Johanniskraut, Nachtkerzen, Klatschmohn und viele weitere.

An den über 1.500 Narzissen der Sorte "February Gold", die wir im letzten Herbst mit Hilfe von Herrn Beckmann (Friedhofsgärtner) und Herrn Mitulla (Bauhof) gesetzt haben, kann sich jetzt schon erfreut werden. Sie stehen auf den Friedhöfen in Neunkirchen, Seelscheid , Hermerath und am Kreisel am Ortseingang in Neunkirchen.

Macht mit !  Legt Wildblumenwiesen an, pflanzt Bäume, pflanzt Stauden, steckt Blumenzwiebeln ... Ihr könnt auch gerne viele schöne Fotos davon für unsere Homepage an unsere E-Mail Adresse (nks.naturnah@gmail.com) schicken. Viel Freude daran wünscht nks-naturnah.de


19.04.2021 - Wirtschaft, Umwelt, Technik:

'Elektro-Kleinteile-Mobil' heute nachmittag in Neunkirchen

Von 13 bis 19 Uhr können defekte oder aus anderen Gründen aussortierte Elektro-Kleingeräte am heutigen Montag beim Sammel-Fahrzeug der 'RSAG' abgegeben werden. Zu diesem Zweck kommt das 'Elektro-Kleinteile-Mobil' zu seinem monatlichen Besuch in die Gemeinde. Dieses Mal ist der Standort in Neunkirchen, und zwar auf dem Schotterparkplatz gegenüber des Sportplatzes an der Höfferhofer Straße.

Angenommen werden Geräte bis zu einer Länge von maximal 50 Zentimetern, jedoch keine Fernseher, Monitore oder Mikrowellen-Geräte. Solche können ebenso wie Großgeräte auf dem Wertstoffhof in Troisdorf-West, Josef-Kitz-Straße 20, abgegeben werden. Nach Terminvereinbarung unter der Rufnummer 02241 / 306444 werden diese auch abgeholt. (cs)


16.04.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung:

Kreis gibt irreführende Angaben zum Impfgeschehen auf

Vor kurzem bemängelten wir die fragwürdige Praxis der Kreisverwaltung zur Darstellung des Impferfolgs im Rhein-Sieg-Kreis (siehe Meldung vom 11.04.). So hieß es noch Anfang der Woche offiziell : "Mit Stand Montag, 12. April, wurden im Rhein-Sieg-Kreis 123.490 Personen mit der Erst- und Zweitimpfung geimpft". Daraus konnte man schlußfolgern, daß diese Anzahl Menschen sowohl mit der Erst-, als auch mit der Zweitimpfung versorgt seien. Zumindest aber wurde damit angedeutet, daß 123.490 Personen mindestens eine Impfung erhalten hätten. Wie berichtet war beides unzutreffend.

Heute hat die Pressestelle der Kreisverwaltung erstmals davon abgesehen, diese "geschönte" Darstellung des Impfgeschehens bei ihren regelmäßigen Veröffentlichungen zu verwenden. So heißt es nun in textlich abweichender Form : "Mit Stand Freitag, 16. April, beträgt die Summe der Erst- und Zweitimpfungen im Rhein-Sieg-Kreis 134.804." Davon seien 75.244 im Impfzentrum in Sankt Augustin durchgeführt worden.

Angaben darüber, wieviele der Impfungen auf die Erst- oder Zweitimpfungen entfielen, gibt es - im Gegensatz zu anderen Landkreisen - weiterhin nicht. Im Landesdurchschnitt NRW entfielen bisher 75,5 Prozent aller Impfungen auf die Erstimpfung. Für den Rhein-Sieg-Kreis würde dies bedeuten, daß rund 102.000 Personen mindestens eine erste Impfung erhalten hätten. Dies entspräche 17 Prozent der Bevölkerung (NRW-Durchschnitt 19 %).

Unklar bleibt der Unterschied zu den abweichenden Zahlen des Impfgeschehens bei der 'Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein', wobei die Differenz nun deutlich geringer ist als noch in der Vorwoche. Nach deren Angaben mit Stand des heutigen Tages wurden im Rhein-Sieg-Kreis insgesamt 126.035 Impfungen durchgeführt, darunter 91.898 Erst- und 34.137 Zweitimpfungen, gut 30.000 davon in Arztpraxen. (cs)


16.04.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit:

Impfterminvergabe für Jahrgänge 1946 und 1947 beginnt

Eine Information der Kreisverwaltung :  Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS) ruft die nächsten Jahrgänge zur Impfung auf. Wie das 'MAGS' mitgeteilt hat, können die Jahrgänge 1946 und 1947 ab Montag, 19. April, Impftermine buchen. Alle Einwohnerinnen und Einwohner des Rhein-Sieg-Kreises, die zwischen dem 1. Januar 1946 und dem 31. Dezember 1947 geboren sind, erhalten vom Rhein-Sieg-Kreis ein entsprechendes Informationsschreiben. Der Erhalt dieses Infobriefes ist aber keine Voraussetzung, um einen Termin zu vereinbaren.

Termine können ausschließlich über die Buchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung vereinbart werden - entweder auf der Website der KV unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.116117.de  oder telefonisch unter der zentralen Rufnummer 0800 / 11611701. Gemeinsame Terminbuchungen für Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sind auch diesmal möglich. - Das Land NRW hatte zum Start der Impfungen der "Generation Ü70" Anfang April entschieden, die einzelnen Jahrgänge nur sukzessive zur Impfung aufzurufen, um eine Überlastung der Terminbuchungssysteme zu vermeiden.

Terminbuchungen der "Generation Ü70" sind wie folgt möglich :

Jahrgang 1941 :  seit 6. April  (5.267 Berechtigte)

Jahrgänge 1942 und 1943 :  seit 9. April  (10.183 Berechtigte)

Jahrgänge 1944 und 1945 :  ab 16. April  (9.502 Berechtigte)

Jahrgänge 1946 und 1947 :  ab 19. April  (10.226 Berechtigte)


14.04.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung:

Infektionsgeschehen wieder auf dem Stand von Anfang April

Nach knapp zwei Wochen ist nochmals ein Blick auf die Infektionszahlen im Kreisgebiet möglich, ohne daß die beiden Feiertage rund um Ostern noch große Verfälschungen verursachen dürften. Allerdings weist das 'Robert-Koch-Institut' aktuell immer noch darauf hin, daß die Feiertage und auch die Osterferien die Zahlen weiterhin beeinflussen können. Am ehesten dürfte der für Einschränkungen maßgebliche Wert der 7-Tages-Inzidenz betroffen sein, da in ihm noch verspätete und nachgemeldete PCR-Test-Ergebnisse von den Tagen unmittelbar nach Ostern enthalten sind.

Dafür spricht auch, daß die Inzidenz von einem stabilen Wert um die 100 noch Anfang des Monats nach Ostern bis 61,9 zurückgegangen ist, im Verlauf der letzten sieben Tage aber auf den aktuellen Wert von 117,5 angestiegen ist. Denn die Zahl der Akutfälle hat sich im Rhein-Sieg-Kreis nur unwesentlich verändert. Waren es am 1. April 1.183 (nach PCR-Test bestätigte) Fälle, sind es heute 1.263. Steigende Zahlen können auch vom stark ausgeweiteten Testgeschehen begünstigt werden, bei dem symptomlose Fälle erkannt werden, die bislang gar nicht in die Statistik einflossen.

Die Gesamtzahl der Infektionen im Rhein-Sieg seit dem März 2020 summiert sich nun auf 19.335 (3,2 % der Bevölkerung), die Zahl der Todesopfer an oder mit einer "SARS-CoV-2"-Infektion ist innerhalb von zwei Wochen um acht Fälle auf 445 angestiegen. Mit 2.757 nahezu unverändert zum Beginn des Monats ist die Anzahl der in "häuslicher Absonderung" befindlichen Menschen.

Bezogen auf Neunkirchen-Seelscheid ist die Zahl der Akutfälle - auf weiterhin hohem Niveau - praktisch gleich wie vor zwei Wochen, Stand heute sind es 37. Die Gesamtzahl aller Infektionsfälle seit Beginn der Pandemie ist in diesem Zeitraum um 40 auf 548 Fälle angewachsen (2,8 % der Bevölkerung). Mit 14 weiterhin unverändert ist die Anzahl der in Verbindung mit einer "COVID-19"-Erkrankung verstorbenen Personen aus dem Gemeindegebiet.

Sogenannte "Ausbruchs-Geschehen" in Kindergärten und Schulen gibt es lokal nicht mehr, sicherlich auch begünstigt durch die Schulferien. Ein "Ausbruch" wird dagegen im Bereich der medizinischen Einrichtungen gemeldet, wozu Arztpraxen ebenso gehören wie der Rettungsdienst. Allerdings gibt es hier nur einen einzelnen Fall. - Kreisweit sind zehn Kindertagesstätten, eine Schule, fünf Seniorenheime oder Pflegedienste, eine Behinderten-Einrichtung, zwei medizinische Einrichtungen, vier Gemeinschafts-Unterkünfte und fünf Gewerbebetriebe mit über alle Bereiche hinweg 95 Fällen betroffen.

Die im Rhein-Sieg-Kreis nun seit drei Tagen über den Schwellenwert von 100 angestiegene 7-Tages-Inzidenz (Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche) hat übrigens keine direkte Auswirkung bezüglich weiterer Einschränkungen gemäß der Corona-Schutzverordnung. Denn die somit erneut fällige "Notbremse" gilt ohnehin schon seit zwei Wochen, weil diese seitens des Landes entgegen der eigenen Regularien zwischenzeitlich nicht aufgehoben wurde. (cs)


14.04.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit:

Impfterminvergabe für die Jahrgänge 1944 und 1945 startet

Eine Information der Kreisverwaltung :  Ab Freitag, 16. April, können die Jahrgänge 1944 und 1945 Impftermine vereinbaren. Das hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW mitgeteilt. Termine können ausschließlich über die Buchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) vereinbart werden - entweder auf der Website der KV unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.116117.de  oder telefonisch unter der zentralen Rufnummer 0800 / 11611701. Gemeinsame Terminbuchungen für Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sind auch diesmal möglich.

Alle Einwohnerinnen und Einwohner des Rhein-Sieg-Kreises, die zwischen dem 1. Januar 1944 und dem 31. Dezember 1945 geboren sind, erhalten vom Rhein-Sieg-Kreis ein entsprechendes Informationsschreiben. Der Erhalt dieses Infobriefes ist aber keine Voraussetzung, um einen Termin zu vereinbaren.

Zum Start der Impfungen der "Generation Ü70" Anfang April hatte das Land NRW entschieden, die einzelnen Jahrgänge nur sukzessive zur Impfung aufzurufen, um eine Überlastung der Terminbuchungs-Systeme zu vermeiden. Seit dem 6. April kann der Jahrgang 1941 Termine buchen, seit dem 9. April sind die Jahrgänge 1942 und 1943 für die Buchungssysteme freigeschaltet und zum Wochenende kommen jetzt die Jahrgänge 1944 und 1945 hinzu.


14.04.2021 - Vereine, Verkehr:

Fahrradklima-Note 4,45 - Ortsverein des 'ADFC' gegründet

Gründer der 'ADFC'-Ortsgruppe Bergischer Rhein-Sieg-Kreis, von links nach rechts : Carsten Klink, Josef Westhoff, Stephan Noll, Stefan Maus - (Fotos : 'ADFC Bergischer Rhein-Sieg-Kreis')

Eine Information des '
ADFC Bergischer Rhein-Sieg-Kreis' :  Neunkirchen-Seelscheid hat, knapp vor Bad Honnef und Eitorf, das schlechteste "Fahrradklima" im Rhein-Sieg-Kreis. Dies ist das Ergebnis des bundesweit durchgeführten Fahrradklimatests des 'Allgemeinen Deutscher Fahrrad Club' (ADFC). Am 9. April stellte Peter Lorscheid, verkehrspolitischer Sprecher des 'ADFC' für den rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis, die Ergebnisse des Fahrradklimatests für die Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid im Rahmen einer Online-Konferenz der Öffentlichkeit vor. Anwesend waren Vertreter der meisten im Rat vertretenen Fraktionen (Grüne, SPD, CDU) sowie ein Vertreter der Werbegemeinschaft.

Der Fahrradklimatest wird seit 2005 regelmäßig bundesweit als Online-Befragung durchgeführt. Insgesamt nahmen im Herbst 2020 229.696 Personen teil, davon 74 aus Neunkirchen-Seelscheid. "Durch die größere Zahl von Pedelecs steigt die Bedeutung des Radverkehrs auch auf dem Land. Dafür spricht auch die Verdoppelung der Teilnehmerzahlen am Fahrradklimatest in der Gemeinde", so Peter Lorscheid. Immerhin ist der Umstieg aufs Fahrrad zwar nur ein kleiner, aber auch ein leicht zu leistender Beitrag zum Klimaschutz.

In 28 Fragen wurden unterschiedliche Aspekte des Radverkehrs beleuchtet. Die in der Wahrnehmung der teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger wichtigsten Themen waren :  Konflikte mit Autoverkehr und Fußgängern, Sicherheitsgefühl, Hindernisse auf Fahrradwegen und die Akzeptanz von Radlern als Verkehrsteilnehmer. Hier schnitt die Gemeinde zugleich auch schlechter ab als der Durchschnitt vergleichbarer Gemeinde :

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterErgebnisse Fahrradklimatest 2020 für Neunkirchen-Seelscheid  (PDF-Datei)

Nach der Präsentation schlossen sich Aktive aus Much, Neunkirchen-Seelscheid und Ruppichteroth zum 'ADFC Bergischer Rhein-Sieg-Kreis' zusammen. Neugewählter Sprecher ist Carsten Klink (carsten.klink@adfc-bonn.de), als Ansprechpartner für Ruppichterother Bürgerinnen und Bürger wurde Stephan Noll (stephan.noll@adfc-bonn.de) gewählt, für Much Josef Westhoff. Stephan Noll kommentierte die Wahl : "Im Gebiet unserer drei Gemeinden gibt es etwa 40 'ADFC'-Hauptmitglieder, mit den Familienmitgliedern sind wir sogar über 80 Personen. Es wurde also höchste Zeit, dass wir uns untereinander kennenlernen, gemeinsame Aktivitäten planen und eine eigene 'ADFC'-Ortsgruppe gründen."

"Wir wollen auch in unseren Gemeinden aktiv zur Verbesserung der Radfahrer-Situation beitragen. Als Teil des 'ADFC' können wir auch auf die Kompetenzen und Erfahrungen des 'ADFC Bonn / Rhein-Sieg' zurückgreifen“, so der Sprecher der Gruppe. Mit der Gründung einer eigenen Ortsgruppe ist der Fahrradclub nun flächendeckend im gesamten Kreisgebiet vertreten. Interessentinnen und Interessenten bietet der 'ADFC' bis zum 30. April eine preisgünstige Einstiegs-Mitgliedschaft für 19,50 Euro im ersten Jahr :  Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterFormular Beitrittserklärung
Carsten Klink, Sprecher 'ADFC Bergischer Rhein-Sieg-Kreis'


13.04.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit:

'AstraZeneca'-Erstgeimpfte erhalten 'BioNTech'-Zweitimpfung

Eine Information der Kreisverwaltung :  Bürgerinnen und Bürger im Rhein-Sieg-Kreis unter 60 Jahren, die eine Erstimpfung mit dem Impfstoff 'AstraZeneca' erhalten hatten, werden ab Donnerstag, 15. April, bei der Zweitimpfung mit dem Impfstoff 'BioNTech' geimpft. Die Termine für die Zweitimpfung, die bei der Erstimpfung vereinbart worden waren, bleiben bestehen.

Damit will der Rhein-Sieg-Kreis vermeiden, dass die betroffenen Personen erneut Termine vereinbaren und damit verbundene Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen müssen. Der erste Tag der Zweitimpfungen für diesen Personenkreis ist bereits am Donnerstag, 15. April. Bei einer Absage der Termine könnten diese nicht so kurzfristig nachbesetzt werden und würden verfallen. Auch das will der Rhein-Sieg-Kreis unbedingt vermeiden.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS) hatte am Montag, 12. April, mitgeteilt, dass die Zweitimpfung entsprechend der Empfehlung der 'Ständigen Impfkommission' mit einem mRNA-Impfstoff nach Möglichkeit in einem Abstand von zwölf Wochen erfolgen soll. Bei einer Erst- und Zweitimpfung nur mit 'AstraZeneca' sollten zwischen beiden Impfungen neun Wochen liegen.

Ein Abstand von zwölf Wochen zwischen Erstimpfung mit 'AstraZeneca' und einer Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff ist lediglich eine Empfehlung des 'MAGS'. Es ist medizinisch unbedenklich, es bei einem Intervall von neun Wochen zu belassen. Für die Zweitimpfung der Lehrerinnen und Lehrer beziehungsweise der Erzieherinnen und Erzieher wartet der Rhein-Sieg-Kreis auf einen entsprechenden Erlass des Landes.


13.04.2021 - Polizeimeldungen:

Betrugsmasche mit Vortäuschung eines schweren Unfalls

Eine Information der Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis :  Aktuell sind wieder Telefonbetrüger am Werk. Es gab bereits mehrere Anrufe, bei denen Betrüger mit der Schocknachricht eines schweren Verkehrsunfalls Geld ertricksen wollen. Es handelt sich um eine Mischung aus dem Enkel-/ Verwandtentrick und dem falschen Polizeibeamten.

Zunächst ruft ein angeblicher aufgelöster Verwandter mit verweinter Stimme an und berichtet von einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Mensch zu Tode gekommen sei. Anschließend übernimmt ein/e Polizist/in das Gespräch und behauptet, nur durch die sofortige Zahlung eines hohen Geldbetrages könne eine Verhaftung verhindert werden.

Lassen Sie sich nicht auf ein derartiges Gespräch ein. Legen Sie einfach auf und verständigen sie die Polizei unter der Notruf-Nummer 110.


12.04.2021 - Feuerwehr:

Rettungsaktion mit Helikopter am Fuß des Pinner Berges

Von der Dämmerung bis in die Dunkelheit hinein erstreckte sich am heutigen Abend eine Rettungsaktion an der Wahnbachtalsperre. Kurz vor 20 Uhr war zunächst die Hennefer Feuerwehr alarmiert worden, kurz später auch deren Neunkirchener und Sankt Augustiner Kameraden. Zweck war eine Unterstützung des Rettungsdienstes nach einem Notruf vom Uferbereich der Wahnbachtalsperre am Fuß des Pinner Bergs, dem ehemaligen Steinbruch zum Bau des Staudamms.

Die zunächst ins Waldgebiet bei Hennef-Heisterschoß entsandte Feuerwehr wechselte nach Pinn, nachdem der Standort einer Gruppe von drei Frauen auf dem angrenzenden Gebiet der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid ausfindig gemacht werden konnte. Zur Hilfeleistung stiegen Feuerwehrleute von der Aussichtsplattform am Pinner Berg aus über stark abfallende Trampelpfade, teils mit Klettereinlagen, zu der Personengruppe auf dem nur bei mittlerem oder niedrigem Wasserstand freiliegenden Plateau unterhalb der Steilwand hinab. Eine 19-jährige Frau aus Siegburg war durch einen Steinschlag verletzt worden, so die Einsatzkräfte. (cs)


12.04.2021 - Verkehr, Baumaßnahmen:

Nächtliche Vollsperrung der BAB 3 in Richtung Frankfurt

Eine Information der 'Autobahn GmbH Rheinland' :  Mittwochnacht (14./15.04.) von 22 Uhr bis 5 Uhr ist die Autobahn 3 in Fahrtrichtung Frankfurt zwischen der Anschlussstelle Lohmar und dem Autobahnkreuz Bonn / Siegburg voll gesperrt. Eine Umleitung (U 40) ab der Anschlussstelle Lohmar über die B 56 und die A 560 zur A 3 im Autobahnkreuz Bonn / Siegburg ist ausgeschildert. Im Rahmen der grundhaften Sanierung der A 3 führt die 'Autobahn GmbH Rheinland' in dieser Nacht eine Ebenheitsmessung auf der dort neu errichteten Fahrbahn durch. Hierfür ist eine Vollsperrung zwingend erforderlich.

Nächtliche Engpässe zwischen Kreuz Bonn / Siegburg und Lohmar in Fahrtrichtung Köln :  Montagnacht (12./13.04) und Dienstagnacht (13./14.04.), jeweils von 20 Uhr bis 5 Uhr, steht den Verkehrsteilnehmern auf der A 3 in Fahrtrichtung Köln zwischen dem Autobahnkreuz Bonn / Siegburg und der Anschlussstelle Lohmar nur eine von drei Fahrspuren zur Verfügung. Die 'Autobahn GmbH Rheinland' repariert in dieser Zeit die Fahrbahn.



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